Der richtige Umgang mit öffentlichem WLAN im Urlaub

Der richtige Umgang mit öffentlichem WLAN im Urlaub Foto: iStock/alvarez

Reisezeit ist Hotspot-Zeit: Der Hardware-Hersteller devolo gibt Tipps für sicheres Reisen in den Drahtlosnetzwerken an Reise- und Urlaubsdestinationen.

Vom Bahnhof oder Flughafen über das Hotel bis zum Kaffeehaus ums Eck: In der Urlaubszeit sind die meisten Menschen häufig auf der Suche nach öffentlichen WLAN-Hotspots. Smartphone, Tablet oder Laptop werden in frei zugängliche WLAN-Netzwerke eingeklinkt, um E-Mails beim Warten auf den Flieger zu checken, abends im Bett die Lieblingsserie zu schauen oder unterwegs die besten Schnappschüsse mit den Daheimgebliebenen zu teilen. Doch im Umgang mit Gratis-WLANs gibt es wichtige Regeln zu beachten.

Verbindung manuell herstellen

Die erste wichtige Sicherheitsvorkehrung treffen Sie bereits bei der Einwahl in ein Gratis-WLAN: Sie sollten die Verbindung stets manuell herstellen. Ein beliebter Trick von Betrügern ist es nämlich, WLAN-Netzwerke mit nur minimal abgeänderten Namen zu erstellen. Wer hier nicht aufpasst, sitzt schnell in der Falle und legt persönliche Daten offen. Aus dem gleichen Grund sollten Sie auf Reisen die automatische Verbindung zu bekannten WLAN-Netzwerken deaktivieren. Denn auch durch diese Funktion werden Sie ein leichtes Ziel für Hacker, die beispielsweise im Umfeld eines Flughafens oder Cafés ein WLAN mit identischem Namen und Login-Daten aufspannen. Im schlimmsten Fall würde sich Ihr Mobilgerät mit diesem Netzwerk verbinden, ohne dass Sie den Vorgang überhaupt bemerken.
    
Datei- und Ordnerfreigaben deaktivieren

Wenn Sie mit Ihrem Laptop in öffentlichen WLAN-Netzwerken unterwegs sind, sollten Sie Datei- und Ordnerfreigaben vorsorglich deaktivieren. Solche Freigaben können zu Hause bequem sein und einen leichten Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Computern im eigenen Netzwerk ermöglichen – in öffentlichen Netzen sind sie jedoch ein potenzieller Einstiegspunkt für Angreifer. Diesen sollten Sie deshalb unbedingt schließen, zumal Sie im Urlaub vermutlich ohnehin keinen Gebrauch von der Freigabefunktion machen werden.
    
Nicht auf hohe Geschwindigkeiten hoffen

Falls Sie auch unterwegs große und wichtige Daten benötigen, sollten Sie diese vor der Abreise auf Ihre Mobilgeräte kopieren oder per USB-Datenspeicher mitnehmen. So umgehen Sie einerseits mögliche Sicherheitsrisiken beim Download über Gratis-WLANs und Sie ersparen sich andererseits langsame Übertragungsgeschwindigkeiten. Die meisten öffentlichen Netzwerke sind nämlich nicht dafür bekannt, besonders flott zu sein.

Die Betreiber der Webseite Speedtest.net untersuchten beispielsweise im Sommer 2017 die WLAN-Geschwindigkeiten weltweiter Flughäfen. In Österreich schnitt der Flughafen Wien mit einer durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit von rund 25 Mbit/s ordentlich ab. In den WLAN-Netzwerken von Hotels sieht es gerade zu Stoßzeiten meist nicht besser aus. Wer sich hier im Vorfeld auf schnelle Verbindungen verlässt, läuft Gefahr im entscheidenden Moment auf endlose Ladebalken zu starren.
    
Auf sichere Verbindungen achten

Diesen Tipp sollten Sie grundsätzlich immer beim Surfen im Internet beherzigen, in öffentlichen WLANs aber ganz besonders. Sichere und verschlüsselte Verbindungen zu Webseiten und Online-Diensten sind extrem wichtig und stellen sicher, dass die übermittelten Daten nicht ohne Weiteres von anderen Personen im gleichen Netzwerk mitgelesen werden können. Eine entscheidende Rolle spielt das vor allem bei der Übermittlung von Zahlungsinformationen oder anderen persönlichen Daten. Achten Sie deshalb immer darauf, sogenannte HTTPS-Verbindungen zu nutzen – in Webbrowsern sind diese Verbindungen durch ein Schloss-Symbol neben der URL gekennzeichnet.
    
Updates installieren

Bringen Sie vor einer Reise sämtliche Mobilgeräte auf den aktuellen Software-Stand und installieren Sie verfügbare Sicherheits-Updates. Nur so ist sichergestellt, dass möglicherweise bereits bekannte Sicherheitslücken geschlossen sind, die Angreifern in offenen WLAN-Netzwerken ansonsten Tür und Tor öffnen.


Über das Unternehmen
devolo wurde 2002 gegründet und beschäftigt derzeit rund 330 Mitarbeiter. Der Weltmarktführer im Bereich Powerline ist mit eigenen Niederlassungen sowie über Partner in 19 Ländern vertreten. devolo macht das Zuhause intelligent und das Stromnetz smart. Privatkunden bringen mit Powerline-Adaptern von devolo Highspeed-Datenverbindungen in jeden Raum. International sind etwa 40 Millionen Adapter im Einsatz. Darüber hinaus entdecken Kunden mit devolo Home Control die Möglichkeiten des Smart Home – schnell einzurichten, beliebig erweiterbar und bequem per Smartphone zu steuern.

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