SEP-Prinzip schützt Fernwirkanlage

Die Lage des 1922 in Burghausen errichteten Wasserkraftwerks der Wacker Chemie, inmitten der Wasserläufe Salzach, Alz und Inn, verursachte immer wieder Überspannungsschäden oder Direkteinschläge in die Mess- und Übertragungsgeräte.

 Nun haben sich die Alzwerke entschlossen, Messgeräte und Unterstationen nach dem Single-Entry-Point-Prinzip (SEP) zu sichern. Damit lassen sich Messgeräte und Auswertstationen punktgenauer schützen als durch das traditionelle Blitzschutzzonenkonzept. Pro Schaltschrank wird ein zentraler Punkt (Single Entry Point) festgelegt, an welchem alle Netz- und Datenleitungen ein- bzw. ausgeführt werden. Für die Netzleitungen kommt der von Leutron entwickelte PowerPro BCD zum Einsatz. Er vereint Blitzstrom- und Überspannungsableiter der Typen T1–T3. Die Datenleitungen werden durch spezielle Kombiableiter geschützt.

Last modified onMontag, 02 Februar 2009 05:09
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