Mit Jahresende 2011 geht Arno Gasteiger, 64 Jahre, Vorstandssprecher der Salzburg AG, in Pension.
Im April 2000 wechselte Gasteiger in die damalige SAFE, um in den letzten Monaten die Fusion hin zur neuen Salzburg AG zu gestalten. Im Herbst 2000 nahm die Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation dann ihren Betrieb auf. Vom ersten Tag an war Arno Gasteiger Vorstandssprecher des heimischen Energie- und Infrastrukturdienstleisters.
Gasteiger kann die Sanierung des Landesbudgets von 1989 bis 1994 verbuchen. Zudem war er Initiator, Chefverhandler und politisch Verantwortlicher beim Projekt Salzburg S-Bahn. Weiters ist das Mitte der 1980er Jahre gestartete Projekt eines neuen Fremdenverkehrsgesetzes – inklusive der Gründung und Entwicklung der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft – zu betrachten. Nicht zuletzt war es die Fusion von SAFE und Salzburger Stadtwerke, die er gemeinsam mit Heinz Schaden und Othmar Raus erfolgreich umsetzen konnte. Hier konnte Gasteiger die politischen Weichen richtig stellen, um einen regionalen Energieversorger mit Entscheidungskompetenzen in und für Salzburg zu ermöglichen.
Die Salzburg AG hat sich in den elf Jahren unter der Führung von Arno Gasteiger und seinem Vorstandskollegen August Hirschbichler gut entwickelt. Die Liberalisierung konnte bewältigt werden, die energiewirtschaftliche Bilanz ist positiv, die Abhängigkeit von Stromzukäufen wurde durch den Ausbau der erneuerbaren Energien in Salzburg verringert. Neun Wasserkraftwerke wurden in den letzten Jahren neu errichtet beziehungsweise ausgebaut, die Erträge aus dem Telekommunikationsgeschäft wuchsen und ein offensiver Verkehrsbereich wurde entwickelt. Außerdem konnten die Strompreise für Haushaltskunden so gestaltet werden, dass die Salzburg AG heute unter den günstigsten Anbietern ist.
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