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Veröffentlichtvon am in Qualität und Effizienz

20 Jahre ISO 9001 zertifiziert: 840 Jahre geballte Qualitätskompetenz und ständige Verbesserung in 42 Unternehmen gewürdigt.

 

Wien, 15. Mai 2013 – Die erfolgreiche ISO 9001 Zertifizierung von über 40 österreichischen Unternehmen über einen Zeitraum von 20 Jahren waren Anlass der gestrigen Auszeichnung im qualityaustria Headquarters unter dem Ehrenschutz von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner in Wien.

 

„Die ausgezeichneten Unternehmen haben mit ihrer fortlaufenden Integration der anspruchsvollen ISO 9001 Grundsätze in der Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterorientierung Ausdauer, Konsequenz und den Willen bewiesen, ständig an der Verbesserung der Leistung und damit am Erfolg zu arbeiten gezeigt. Als Qualitätspioniere sind sie damit auch ein wesentlicher Teil der großen Bewegung, die weltweit inzwischen mehr als 1 Million zertifizierter Unternehmen hervorgebracht hat“, so Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH in seinem Eröffnungsstatement zu den ausgezeichneten Unternehmen. Aus der aktuellen Studie über Hidden Champions des FH Campus Graz geht hervor, dass vor allem die Qualität der Produkte und der Dienstleistungen sowie die hohe Zuverlässigkeit nicht nur die Marke der Unternehmen stärken, sondern entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg der österreichischen Hidden Champions sind. „Austrian Quality ist damit ein Standort- und Wettbewerbsfaktor für die österreichische Industrie und für das Gewerbe“, betont Scheiber. Quality Austria sei stolz, durch Trainings, Audits und Assessments sowie durch Kongresse und Publikationen einen Beitrag zu dieser Erfolgsstory leisten zu können. Das aktuelle qualityaustria Fachbuch „Unternehmensqualität wirkt“ zeigt nicht nur 25 Erfolgsvariablen auf, sondern weist auch den Erfolg mit Qualität nach.

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Die Handelsungleichgewichte in der Eurozone haben sich in den zurückliegenden Jahren dramatisch verringert, schreibt Gavyn Davis in der FT. Das sei jedoch hauptsächlich aus den falschen Gründen geschehen, nämlich per massiver Rezession im Süden statt per Verringerung der Wettbewerbsunterschiede innerhalb der Eurozone.

Als der Euro 1999 eingeführt wurde, schreibt Davis, glaubten seine Verfechter, dass die seit Jahrzehnten anhaltende Zahlungsbilanzkrise der schwächeren Mitgliedsstaaten der Eurozone zu Ende gehen würde. Der Glaube erwies sich als Traum. Die Leistungsbilanz-Ungleichgewichte erwiesen sich nach dem 2008er Crash als auf normalen Wegen unfinanzierbar. Die anwachsenden Target2-Salden im EZB-System zeigten, dass nur der Übergang zu öffentlicher Finanzierung das Euro-Gebiet zusammen halten konnte. Ohne Target2 wäre der Euro schon wieder Geschichte.

 

Die Bundesbank hat über Target2 einen Großteil dieser öffentlichen Finanzierung übernommen, was im Laufe der Jahre zu einem heißen politischen Eisen in Deutschland wurde. Die Fragestellung kochte hoch, was mit diesen Forderungen wird, wenn der Euro zerbricht. Die Lösung wird von vielen darin gesehen, dass die Leistungsbilanzdefizite im Süden verschwinden, wodurch keine weitere Finanzierung per Target2 mehr benötigt wird.

 

Dem scheint man nun nahe zu sein, denn die Zahlungsbilanzdefizite reduzieren sich schnell und die Target2-Salden schrumpfen. Das ist besonders bemerkenswert, weil zur gleichen Zeit der deutsche Leistungsbilanzüberschuss kaum zurückgeht.

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Psychosoziale Probleme nehmen in Europa an Bedeutung zu und stellen sowohl für Unternehmen als auch für die Volkswirtschaften ein wachsendes Problem dar.

Im Artikel Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Ländervergleich im Februar 2013 wurde bereits auf die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durchgeführte europaweite Unternehmensumfrage zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter eingegangen. Im Fokus der Umfrage standen neue und aufkommende Risiken sowie deren Management. Psychosoziale Risiken wie arbeitsbedingter Stress, Gewalt oder Belästigung bilden einen besonderen Schwerpunkt der Studie. Die länderübergreifenden Ergebnisse sollen Bewusstsein für die Thematik schaffen und politischen Entscheidungsträgern bei der Gestaltung und Umsetzung neuer politischer Strategien behilflich sein.

Die Arbeitswelt befindet sich in einer ständigen Entwicklung, Arbeitsplätze und -praktiken als auch Produktionsprozesse wandeln sich unaufhörlich. Es bedarf einer kontinuierlichen Beschäftigung mit Sicherheits- und Gesundheitsschutzfragen, um ein hohes Maß an Sicherheit beständig gewährleisten zu können. Ein ausgereiftes Management oder formelle Verfahren scheinen jedoch nur in wenigen Ländern fest etabliert zu sein, so die Autoren.

Quality Austria greift diese Studie wieder auf und geht in diesem Beitrag insbesondere auf die Aspekte der psychosozialen Risiken ein und arbeitet einige Querverbindungen zu den Managementsystemen ISO 9001 und OHSAS 18001 heraus.

Psychosoziale Risiken vor allem durch Zeitdruck, Umgang mit schwierigen Kunden und interne Kommunikation

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Allgemein nehmen Kommentatoren und Beobachter einen relativ ungehinderten Welthandel und freien Kapitalfluss als gegeben hin. Die Realität sieht allerdings etwas anders aus, schreibt Satyajit Das auf Marketwatch.

Wenn die aktuellen wirtschaftlichen Umstände zu einer Bewegung Richtung Autarkie führen, dürften die USA, Europa und China aus unterschiedlichen Gründen abgeschottete Volkswirtschaften als eine Option sehen.

 

Die USA haben dabei eine günstige Ausgangsposition:

 

Die USA bleiben mit rund 25% des Welt-BIP die größte Volkswirtschaft auf der Erde. Das US-BIP ist nahezu doppelt so groß wie das von China, der zweitgrößten Volkswirtschaft.

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Der mobile Arbeitsplatz verändert die IT-Infrastruktur eines Unternehmens bezüglich Datenhaltung, Sicherheit und Verwaltung: Die Anforderungen der sogenannten dritten Plattform erfordern neue Konzepte und Strategien: weg vom Rechenzentrum hin zu adaptiven Infrastrukturen. Was bedeutet das?

Drei Themen prägen gemäss Analysten wie Gartner, Forrester und IDC dieses Jahr den Markt. Es ist der mobile Arbeitsplatz, Cloud Computing und Big Data. So werden gemäss IDC die weltweiten Ausgaben für die IT im Jahr 2013 um 5,7 Prozent auf über 2 Billiarden Dollar wachsen. Über 50 Prozent dieses Wachstums macht die Zunahme der Verkäufe von Tablets, Smartphones und anderen mobilen Geräten aus. Der zweite stark wachsende Bereich ist der Markt für Cloud Computing, da sind gemäss Gartner und Forrester zweistellige Wachstumsraten zu erwarten. Betrachtet man lediglich die Wachstumszahlen, explodiert zwar der Markt für Big Data – es ist von bis zu 58 Prozent Wachstum dieses Jahr die Rede. In absoluten Zahlen jedoch bestimmt dieses Thema die Marktentwicklung nicht im selben Ausmass wie die anderen beiden Themen Mobile und Cloud Computing, auch wenn in den nächsten Jahren der Job als Data Scientist sehr gefragt sein dürfte.

Was sich ändern wird
Die reinen Verkaufszahlen von mobilen Geräten sind nur ein Ausdruck einer Veränderung, die sich über die letzten Jahre angebahnt hat und nun langsam, aber sicher zum Mainstream wird: das mobile Arbeiten. Fixe Arbeitsorte mit fixen Arbeitszeiten sind rückläufig – bereits heute setzt laut der Ende des letzten Jahres durchgeführten Studie "Workplace of the Future: a global market research report" der Firma Citrix knapp die Hälfte aller Unternehmen mobile Arbeitsmodelle ein. Motivation dafür ist die Anwerbung hochqualifizierter Arbeitskräfte durch flexible Arbeitsangebote und die Reduktion von Miet-, Reise- und Personalkosten. Diese Flexibilität bezieht sich auf die Zeit, den Ort und das Arbeitsgerät. Und genau in diesem Jahr wird das mobile Arbeitsgerät den PC als Zugriffsinstrument auf das Netz ablösen. Wir werden somit mehr und mehr unser eigenes Gerät als Arbeitsinstrument einsetzen.

Gemäss der Studie "The consumerization of IT – The next-generation CIO", die im November 2011 vom Center for Technology and Innovation der Firma PWC herausgegeben wurde, ist der Anteil der privaten Geräte, mit denen auf Unternehmensanwendungen zugegriffen wird, bereits im Jahr 2011 auf 40 Prozent gestiegen. Das alles hat weitreichende Konsequenzen für die Infrastruktur einer Unternehmens-IT.

Die Konsequenzen
Der Begriff "Consumerization of the IT" umschreibt den zunehmenden Einfluss der Technologie, die für den Endkunden auf den Markt kommt, auf die IT-Abteilungen der Unternehmen. So wird beispielsweise die Verbreitung von Windows, als dominierendes Betriebssystem für Endgeräte, bedrängt durch die Tatsache, dass weit mehr mobile Geräte auf Basis von iOS und Android verkauft werden als solche auf Basis von Windows 8. Die Dominanz des Windows-PCs als Standard im Unternehmen endet gemäss Gartner bereits in diesem Jahr – abgelöst durch eine Vielzahl von Umgebungen, die von der IT unterstützt werden müssen. Doch damit nicht genug. Die klassischen Anwendungen der betrieblichen Informatik verändern sich in Richtung Mobile Apps. Dasselbe gilt auch für die Infrastruktur, die notwendig ist, um dieses System zu implementieren und zu betreiben. Unternehmenseigene App-Stores werden für grössere Firmen zur Notwendigkeit, wenn sie der Vielzahl der Endgeräte gerecht werden wollen. Die Veränderung der Softwareverteilung geht mit einer Veränderung der notwendigen Infrastruktur für den Betrieb der Anwendungen einher. Zur Verbindung von mobilen Anwendungen und cloudbasierten Diensten äussert sich Forrester für das Jahr 2013 wie folgt: «Cloud & Mobile become one.» Dies ist die ideale Lösung, um den sich ständig verändernden Anforderungen mobiler Unternehmensanwendungen gerecht zu werden. IDC prognostiziert aus diesem Grund eine starke Zunahme der PaaS-Angebote (Public-Platform-as-a-Service) und eine Anpassung von cloudbasierten Branchenangeboten. So sollen sich PaaS-Angebote zu Massenprodukten entwickeln, die in Kombination mit SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) die Basis für branchenorientierte Business-iClouds bilden.

Die dritte Plattform
Soll die IT-Infrastruktur eines Unternehmens mit den aktuellen Entwicklungen des mobilen Arbeitens mithalten, so ist eine neue Beweglichkeit gefragt – eine Beweglichkeit hinsichtlich Zeit, Ort und Geräteunterstützung. Diese bewegliche IT-Infrastruktur wird von Frank Gens, Chief Analyst bei IDC, unter dem Begriff "dritte Plattform" zusammengefasst. Diese dritte Plattform erweitert die bestehenden zentralen IT-Infrastrukturen eines Unternehmens, im Gegensatz zur ersten Plattform (Mainframe-Technologie) und zweiten Plattform (Desktop-Unterstützung). Die IT-Infrastrukturen werden zur Grundlage für die Bereitstellung und den Betrieb von mobilen Anwendungen. Diese basieren auf einer Kombination von Cloud-Computing-Services, sozialen Netzwerkmechanismen, modernen mobilen Netzwerken und zentralen unternehmenseigenen IT-Infrastrukturen.

Worauf ist zu achten?
Der Weg vom Rechenzentrum hin zu beweglichen Infrastrukturen bedeutet Veränderungen auf der Ebene der Datenhaltung, der Sicherheit und der Verwaltung der IT-Systeme. Mobiles Arbeiten bedeutet in vielen Fällen, mit unternehmenskritischen und unternehmensrelevanten Daten zu arbeiten. Diese Daten müssen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, somit verfügbar rund um die Uhr und rund um den Globus. Dies muss in einem ständig wachsenden Umfeld von strukturierten und vor allem unstrukturierten Datenmengen gewährleistet sein. Die Datenhaltung und die Datenbereitstellung über die internen Rechenzentren hinaus werden zu zentralen Aufgaben der IT. Damit verbunden sind neue Sicherheitsaspekte. Das mobile Arbeiten per se bringt bereits zusätzliche Anforderungen hinsichtlich der Verschlüsselung und ferngesteuerten Löschung lokaler Daten mit sich. Darüber hinaus kommt die Notwendigkeit verbesserter Aufklärung bezüglich Passwortstärke und anderer Sicherheitsrisiken im Mobile Computing hinzu. Zu guter Letzt darf je nach Aufenthaltsort des mobil arbeitenden Personals auf bestimmte Daten gar nicht mehr zugegriffen werden. Mit anderen Worten dürfen sie an bestimmten Orten aufgrund gesetzlicher Regelungen auf keinen Fall sichtbar sein. Die Art und Weise, wie IT-Systeme verwaltet werden, wird sich dadurch vollständig verändern. Eine Kombination aus zentralen Infrastrukturen mit global verteilten Diensten und Endgeräten, die sich ständig und rund um die Uhr an einen anderen Ort befinden, unterscheidet sich grundlegend von der traditionellen IT-Infrastruktur. Diese ist auf das Firmengelände und Büroarbeitszeiten beschränkt. Das Spektrum der verschiedenen Systeme und Systembestandteile wächst mit den Anforderungen des Mobile Computing.

Die Zukunft der adaptiven Infrastrukturen
Die adaptiven Infrastrukturen oder auch die «dritte Plattform», wie IDC die Unternehmens-IT der Zukunft nennt, bedingen die Integration einer Vielzahl von Technologien. Verschiedene Hersteller versuchen mit sogenannten integrierten Ecosystemen Lösungen für adaptive Infrastrukturen zu bieten. Sie bestehen aus Appliances, Cloud-Diensten und mobilen Anwendungsplattformen. Dabei spielen die spezialisierten Appliances eine wichtige Rolle als Verbindungselement zwischen bestehender und neuer Infrastruktur. Deren Einsatz soll die Betriebskomplexität und damit auch die entsprechenden Kosten reduzieren, bei gleichzeitiger Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Die Cloud-Dienste sollen den Einkauf und die adaptive Nutzung zentraler Services vereinfachen. Die mobilen Anwendungsplattformen erlauben dabei die Bereitstellung der neuen Generation von Anwendungen für eine Vielzahl von
mobilen Geräten. Das integrierte Ecosystem ermöglicht eine Kontrolle der adaptiven Infrastrukturbestandteile.

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Im Interview mit dem Deutschlandradio fordert Daniel Stelter von der Boston Consulting Group, einer der größten Unternehmensberatungen der Welt, einen europaweiten Schuldenschnitt in Kombination mit einer Vermögensabgabe.

Stelter stellt zu allen bisher verfolgten Ansätzen fest, dass sie nicht funktionieren. Es sei insbesondere nicht möglich, sich aus den Schulden herauszusparen. Das stürze die Wirtschaft immer tiefer in die Krise, die Schuldner haben letztlich noch mehr Schulden als zuvor. Insbesondere in der südlichen Peripherie der Eurozone werde versucht, das Problem über Inflation zu lösen. Es sei aber extrem schwer, im gegenwärtigen Umfeld Inflation zu generieren. Und käme sie, wäre sie in hohem Maße unsozial. Aus den Schulden herauswachsen sei ebenfalls nicht möglich.

 

Wenn das so ist, dann ist es vernünftiger, das Ganze in einer großen Schuldenrestrukturierung zu bereinigen, sagt Stelter. Irgendjemand muss dafür bezahlen und es ist naheliegend, dass das diejenigen sind, die Vermögenswerte besitzen. So könnten die Hinterlassenschaften der Party der letzten 30 Jahre aufgeräumt werden.

 

Was die konkrete Ausgestaltung angeht, so schlägt Stelter eine Kombination aus Vermögensabgabe, Vermögenssteuer oder erhöhter Erbschaftssteuer vor. Aus Gründen der Fairness sollten gleichzeitig andere Steuern gesenkt werden, um Wachstum zu fördern. Das gäbe auch einen Anreiz für Leute, die bei einer solchen Aktion Vermögen verloren haben, dies durch Arbeit wieder hereinzuholen.

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Mit dem Inkrafttreten der Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetztes (AschG) am 01. Jänner 2013, müssen die Unternehmen die psychischen Belastungen evaluieren.

Das Ziel der Novelle des ASchG ist ua die Prävention von psychischen Belastungen und Gefährdungen, die zu Fehlbeanspruchung am Arbeitsplatz führen können. Es soll einerseits auch die Wichtigkeit der psychischen Gesundheit und der Prävention psychischer Belastungen unterstrichen werden. Arbeitgeber müssen beeinträchtigende Arbeitsbedingungen erkennen und diese durch entsprechende Maßnahmen gezielt verbessern. Die Schritte zur Arbeitsplatzevaluierung sehen wie folgt aus:

  • Planung durchführen und Aktionsplan (Prozessschritte, Beteiligte, Zeitraum) festlegen
  • Belastungen ermitteln und beurteilen
  • Maßnahmen ableiten und festlegen
  • Maßnahmen umsetzen und deren Wirksamkeit überprüfen
  • Dokumentation erstellen

Die untenstehende Auflistung zeigt die grundlegenden Dimensionen arbeitsbedingter psychischer Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen können. Die Auflistung basiert auf Veröffentlichungen und Informationen des Arbeitsinspektorates in Österreich. Der Leitfaden der Arbeitsinspektorate für die Bewertung der Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen basiert auf diesen Dimensionen. Diese Dimensionen sind geeignet, die Basis für eine Arbeitsplatzevaluierung der psychischen Belastungen zu bilden. Es kann durchaus sein, dass eine spezifische Fehlbelastung in mehr als eine Kategorie passen könnte.

Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten

  • Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten
  • Geistige Belastungen
  • Emotionale Belastungen
  • Qualifikationsprobleme

 

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Die technischen Markt-Interna erodieren, die Volatilität steigt an. Die jüngsten Einbrüche bei Aktien und Rohstoffen haben gezeigt, wie verwundbar die Preisentwicklung bei Assets durch ungünstige Neuigkeiten und unerwartet schwache Makrodaten geworden ist. Es hat den Anschein, als stehen die Finanzmärkte am Beginn einer breiter angelegten Konsolidierung.

Zuletzt zeigte die Divergenz zwischen dem Transport-Sektor und dem breiten Aktienmarkt bereits an, dass die Aktienkurse zu weit gelaufen sind. Eine Korrektur von fünf bis zehn Prozent bis zum Sommer erscheint wahrscheinlich, heißt es z.B. bei Guggenheim Investments. Treasuries dürften da erneut als sicherer Hafen dienen, weil jede Wachstumsabschwächung wohl dazu führt, die QE-Maßnahmen auszudehnen, wird vermutet.

Mohamed El-Erian, Pimco sagt, Anleihen, Aktien, egal welcher Markt, alle seien künstlich hochgetrieben worden. Die Zentralbanken verfolgen weltweit ihre wirtschaftlichen Ziele, Wachstum und Jobs und halten dabei bewusst zu lange an der Geldflutung fest. Dadurch bedienen sie den “animalischen Instinkt” der Investoren und zwingen sie, getrieben durch ein Mix aus Gier, Hoffnung und Unsicherheit, mehr Risiken einzugehen als gerechtfertigt wäre. Wie ein Surfer warteten sie stets auf die richtige Welle, sie könnten nicht stehenbleiben und nichts tun. Wenn sie aber eine Welle zu lange reiten, gehen sie baden. Und diese Gefahr ist aktuell groß. Das durch die Zentralbanken künstlich geschaffene Umfeld ist durch Fundamentaldaten nicht gerechtfertigt. Anleger sollten daher aktuell nicht zu viel an Liquididität aufgeben, mit Wachsamkeit und Realismus agieren und sich der Gegenwinde bewusst sein, rät El-Erian.

Rohstoffe zeigen seit geraumer Zeit relative Schwäche, die Rallye an den Aktienmärkten war weniger getrieben von Aussichten auf eine starke Weltkonjunktur, sondern eher durch Renditehunger angesichts niedriger bis negativer Realzinsen bei ungebrochen hoher Liquiditätszufuhr. So ist die US-Geldbasis seit September 2012 um 330 Mrd. Dollar auf jetzt 2,93 Bill. Dollar expandiert, das Verhältnis der Überschuss- zu den totalen Reserven steigt seit Jahresanfang wieder.

Offenbar legt nun auch die Inflationsentwicklung zumindest eine Pause ein. Der CPI ist im März gesunken, seine Jahresrate liegt nur noch bei 1,5%, die des PPI kommt auf 1,1%. Der von der Fed besonders beachtete PCE-Preisindikator kam im Februar auf 1,3%, er hatte im März 2012 bei 2% ein Topp markiert.

Der CPI ist auch ein Indikator für Preismacht der Unternehmen. Wenn er nachhaltig sinkt, drückt das letztlich auf deren Gewinnpotenzial, auch wenn der Druck durch sinkende Rohstoffpreise noch etwas abgefedert wird.

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Rohstoffpreise zeichnen sich seit geraumer Zeit durch relative Schwäche aus. Gemessen am CRB-Rohstoff-Index ist die Preisblase bei Rohstoffen Ende Juni 2008 geplatzt. Eine Echo-Blase fand im April 2011 ihr Ende.

Aktuell korrigiert der CRB-Index diese Echo-Blase in einer Seitwärtsspanne zwischen gut 320 und 270, einem seit Mitte 2004 relevanten Pegel. Die Obergrenze wurde im November 2011, sowie im Fühjahr und September 2012 erreicht. Die Untergrenze wurde im Juni 2012 markiert. Die Mitte dieses Bereichs bei rund 295 war kürzlich wieder angesteuert worden und bot Widerstand. Im übergeordneten Rahmen erfolgt die Bewegung in einem Abwärtskanal, der aktuell bei rund 300 nach oben verlassen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass mittelfristig erneut die untere Grenze der Spanne aufgesucht wird, ist hoch.

Das große Bild bei Oil Brent ist vergleichbar. Blase und Echo-Blase endeten zum selben Zeitpunkt wie beim CRB-Index. Die korrektive Seitwärtsbewegung hier verläuft zwischen knapp 90 und 125; Mitte bei rund 107,50. Die dem Hochpunkt der Echoblase entsprechende Obergrenze wurde im Frühjahr 2012 erneut erreicht, die Untergrenze wurde im Juni 2012 aufgesucht. Danach konnte der Preis zunächst wieder über die Mitte der Spanne steigen, erreichte die Obergrenze aber nicht mehr. Aktuell liegt er wieder darunter. Im übergeordneten Rahmen erfolgt die Bewegung auch hier in einem Abwärtskanal, der momentan bei der Mitte der Spanne nach oben verlassen würde. Die Wahrscheinlichkeit, dass mittelfristig die untere Grenze der Spanne aufgesucht wird, ist hoch.

Die Rohstoffpreise haben entscheidenden Einfluss auf den PPI, Phasen schnell steigender Rohstoffpreise schlagen sich in beschleunigter PPI-Entwicklung nieder. Steigende Rohstoffpreise lassen gewöhnlich auf eine anziehende konjunkturelle Entwicklung schließen. Ein Verhältnis zwischen dem Subindex der Rohstoffpreise und dem PPI von über 1,3 gilt dabei jedoch als Konjunkturkiller.

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Qualität der Produkte und Dienstleistungen sowie die Zuverlässigkeit sind die stärksten Erfolgstreiber. Scheibers Maxime lautet: „So einfach wie nötig, so gut wie möglich“ und Scheiber empfiehlt: „Jeden Tag ein wenig besser.“

Beim 19. qualityaustria Forum machte Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH in seinen Forumsimpulsen deutlich: „Sehr gute Produkte, sehr gutes Service und hohe Qualität sind Garanten für Weiterempfehlungen und zentrale Erfolgsfaktoren. Aktuelle Studien über die Hidden Champions belegen dies eindrucksvoll und sind wieder ein Beweis für die Relevanz von Austrian Quality auf den internationalen Märkten. Im Zusammenspiel zwischen Führung und Mitarbeiter betonte er auch, dass es um ein interaktives und kooperatives Miteinander gehe. Grundvoraussetzung für das Zusammenwirken ist immer die Lernbereitschaft seitens der Mitarbeiter. Er teilt nicht die immer wieder zitierte Auffassung „So gut wie nötig, so einfach wie möglich.“ Scheibers Credo lautet vielmehr: „So einfach wie nötig, so gut wie möglich.“ Und dies ist eine Reise, auf der man jeden Tag ein wenig besser werden sollte, gezielt und konsequent, Schritt für Schritt. Aber Qualität zahlt sich letztendlich aus, va für KMUs.

Intensive Kundenbeziehungen, Motivation der Mitarbeiter, Produkt- und Servicequalität

Bereits 2009 hat man in der Studie „Management von KMUs, Wachstum – Innovation – Internationalisierung“ an der Alpen Adria Universität Klagenfurt sechs zentrale Erfolgsfaktoren identifiziert. Intensive Kundenbeziehungen, Motivation der Mitarbeiter, Produkt- und Servicequalität zählen in der Gesamtbetrachtung über alle Unternehmensgrößen und –strukturen zu den Top 3 Themen im Ranking. Weitere Treiber sind hohe Mitarbeiterqualifikation, Eigentümerführung und hohe Umsetzungskompetenz. Interessant ist, dass intensive Kundenbeziehungen in allen vier Kategorien „kleine Unternehmen, große Unternehmen, Familienunternehmen, Nicht-Familienunternehmen“ immer auf Platz 1 steht. Für kleine Unternehmen und Familienunternehmen ist die Produkt- und Servicequalität das zweitwichtigste Erfolgsmuster. Bei großen Unternehmen und Nicht-Familienunternehmen liegt auf Platz 2 die Motivation der Mitarbeiter, gefolgt von der Produkt- und Servicequalität. Damit werden zugleich auch zentrale Anforderungen der internationalen Managementnorm ISO 9001 sowie des EFQM-Modells, nämlich die Kunden- und Mitarbeiterorientierung mit dem Ziel Kundenerwartungen im hohen Maße zu erfüllen, bestätigt.

Was macht Hidden Champions erfolgreicher als andere?

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Die EZB hat jetzt ihren lange erwarteten Bericht „The Eurosystem Household Finance and Consumption Survey“ veröffentlicht. Die Studie sollte ursprünglich bereits im März veröffentlicht werden. Beobachter hatten die Verzögerung in Zusammenhang mit der Zypern-Krise gebracht.

Die Studie zeigt in der Tat brisanterweise, dass Deutschland den geringsten Netto-Median-Wohlstand in der Eurozone aufweist, Zypern hingegen den zweithöchsten. Die Studie basiert auf Umfragedaten bei 60.000 Haushalten aus 2009 und 2010. Hier die Rangfolge (h/t Eurointelligence):

 

 

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Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt, dass die politische Führung in Europa die Euro-Krise nicht lösen kann. Das Einzige, was sicher ist: Die Politiker in Brüssel werden wie EZB-Draghi auch alles tun, um den Euro zu retten, buchstäblich alles.

Das Unvermögen der Brüsseler Politbürokratie zeigt sich an den beschlossenen inkonsistenten Maßnahmen im Falle Zypern: Spareinlagen werden zur Bankenrettung herangezogen, Anleihegläubiger aber geschont; Einlagen bei ausländischen Töchtern sind geschützt, Einlagen bei einheimischen nicht. Insbesondere letzteres wird dazu führen, dass lokale Unternehmen reihenweise pleite gehen mit entsprechenden Konsequenzen für die Entwicklung der Wirtschaft dort.

 

Auch wenn die Brüsseler Politik zunächst wieder von Plänen Abstand nahm, Spareinlagen unter 100.000 Euro anzuzapfen und damit gegen Garantien zu verstossen – sollte es jemals Vertrauen zwischen dem einfachen Bürger und den gewählten oder nicht-gewählten Führern gegeben haben, so ist das mit dem Desaster namens „Zypern-Rettung“ dahin.

 

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„Die Zahl von Leistungsanforderungen, die ein Unternehmen heutzutage regelmäßig erfüllen muss, hat in der Wirtschaft immens zugenommen. Unternehmen müssen heute etwa sechsmal so viele Vorgaben erfüllen wie im Jahr 1955“, zitiert Dr. Mag. Anni Koubek , verantwortlich für Innovation und Koordination in der Quality Austria, Statistiken aus dem Harvard Business Manager beim 19. qualityaustria Forum im Congress Salzburg. Um damit fertig zu werden, haben sich Unternehmen anders organisiert. Als Folge sei der Grad der organisatorischen Komplexität in Unternehmen - also etwa die Zahl unterschiedlicher Prozesse, Schnittstellen, Abstimmungsschleifen und Entscheidungsstufen - um das 35-fache gestiegen.

 

Zusammenhang zwischen Profitabilität und Komplexität

Zwischen Profitabilität und Komplexität besteht ein Zusammenhang, der sich als parabolische Kurve darstellen lässt. „Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Komplexität führen zu niedriger Performance“, erklärt Koubek. Die Kunst liegt darin, das Optimum zu finden, dh das richtige Maß an Komplexität, um die maximale Profitabilität zu erreichen. Durch die Erfüllung einer immer weiter wachsenden Zahl von Anforderungen, wird in Unternehmen oft auf die Vereinfachung vergessen.

 

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Die Euro-Staaten haben beschlossen, Sparer sollen in Zypern teilenteignet werden. Sie sollen ihren Beitrag zur finanziellen Sanierung des Landes leisten, der maßgeblich von seinem aufgeblasenen Bankensektor in die Krise gestürzt wurde. Der Spiegel jubiliert: „Es geht um Gerechtigkeit (…) Ein richtiger Schritt.“

Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun, wenn Sparer mit Einlagen von unter 100.000 Euro eine Abgabe 6,75% zahlen müssen, oberhalb dieser Schwelle werden sogar 9,9% fällig? Das soll 5,8 Mrd. Euro erbringen. Haben die Sparer die Krise verursacht? Nein.

 

Banken sind Unternehmen, also sollte der Haftungsgrundatz hier genauso gelten wie für jedes andere Unternehmen auch. Wenn ein Unternehmen in Schwierigkeiten kommt, dann müssen dafür Anteilseigner und Kreditgeber einstehen. Dass dem bei Banken nicht so ist, wissen wir spätestens seit 2008 – die sind ja systemrelevant. Sie sind wichtiger als Unternehmen, die die Lebensgrundlagen unserer Gesellschaft sichern. Denn Geld kann man ja bekanntlich heutzutage essen, besonders wenn es virtuell vorkommt.

 

Rechtlich gibt der Sparer seiner Bank zwar einen Kredit. Aber er hat ihr den nicht zu unternehmerischen Zwecken angedient, sondern ihr das Geld in erster Linie zur Aufbewahrung überlassen. Wenn man auch nur den Anschein einer sozialen Komponente hätte wahren wollen, hätte man kleinere Sparbeträge ganz von einer Zwangsabgabe ausgenommen. Die Regierenden der Eurozone wollten nicht…

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Knapp vier Jahre ist es nun her, dass RIM mit dem „Storm“ die erste Touchscreen-Variante seiner E-Mailing-Machine vorgestellt hatte. Nun, die Songtexte der Handset-Branche sind in der Zwischenzeit komplett umgeschrieben. Heute hat der kanadische Hersteller im Vergleich zur Konkurrenz einiges an innovativen Touch verloren. Die Geräte werden dennoch fleißig genutzt und Kreativdirektorin Alicia Keys singt von „BlackBerry“ nun auch im Firmennamen, den Research in Motion zugunsten seines wichtigsten Produkts spät geändert hat. Der Fokus aufs Wesentliche, das Texten von Mails mithilfe einer physischen Tastatur, ist dennoch gefährdet.

Der jüngste Wurf, der „BlackBerry 10“, basiert in der Touchscreen-Variante Z10 im Look and Feel auf dem De-facto-Standardgerät iPhone. Äußerlich ist die Brombeere kaum noch von den iOS- und Android-Geräten dieser Welt zu unterscheiden. Die User freut das: Sie haben nun endlich für die weiterhin besten Businessprozesse (die saubere Trennung von privat und Büro in Apps und Oberfläche mit einem Wisch (sic!)) eine trendige Verpackung und müssen sich nicht mehr für ihr Endgerät genieren. Für den modernen Arbeiter, dem es in der kolportierten neuen Welt des Arbeitens stets auch nach Freizeit dürstet, liefert der BlackBerry entsprechende Kamera- und Rechenleistung und Social-Media-Verknüpfungen. Wer weiterhin Funktion vor Aussehen wählt, greift nach dem Tastenmodell Q10.

Das ist die neue Freiheit, die wir meinen: unsere Telefone, Rechner, Tablets schauen alle gleich aus. Sie kommen aus den gleichen Fabriken, werden kopiert, und als "beste gleiche" unter ihresgleichen großmundig als neu erfunden verkauft - siehe auch alle bekannten Hersteller aus Asien. Die haben das lückenlos umgesetzt, was Apple vorgemacht hat.

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Die EZB lässt ihren Leitzins nach ihrer Sitzung vom Donnerstag erwartungsgemäß unverändert. Sie reduziert aber ihren Ausblick auf 2013. Nachdem sie zuletzt im Dezember noch von einer wirtschaftlichen Kontraktion um 0,3% ausgegangen war, sieht sie den Ausstoß der Eurozone nun um 0,5% schrumpfen. Drei Monate zuvor hatte sie noch ein Plus von 0,5% prognostiziert. Dabei hält Draghi daran fest, dass sich die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte leicht erholen werde. Für 2014 wird ein leichtes Wachstum von einem Prozent erwartet.

Die Inflation soll auf 1,6% kommen nach 1,6% Vorhersage im Dezember. Für 2014 wird mit 1,3% gerechnet. Die Inflationsprognose liegt damit komfortabel unter dem formal immer noch gültigen Wert von 2% für Preisstabilität. Das gibt Spielraum für einen geldpolitisch lockeren Kurs. Weitere unkonventionelle Maßnahmen sind gegenwärtig jedoch nicht beabsichtigt.

 

Draghi zeigte sich besorgt über die Kreditzinsen in Südeuropa, die deutlich über denen im Kern der Eurozone liegen. Der monetäre Transmissionsmechanismus funktioniert demnach nicht reibungslos. Das war ursprünglich ein Ziel des OMT-Programms.

 

Eine griffige Erklärung für diesen Zustand konnte Draghi nicht angeben. Das Liquiditätsproblem der Banken sei durch die EZB gelöst worden, die Eigenkapitalproblematik bestehe aber weiter. Daher sei verständlich, dass die Banken immer noch eine große Risikoscheu an den Tag legen würden.

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Bis zum Jahr 2020 müssen laut EU 80 Prozent aller Stromzähler beim Endverbraucher getauscht werden. Statt der alten Zähler kommen sogenannte "Smart Meter" zum Einsatz, die im Viertelstundentakt den Stromverbrauch jedes einzelnen Stromkunden aufzeichnen, um dadurch genaue Daten zu liefern, wann besonders viel oder sehr wenig Strom verbraucht wird. 4,5 Millionen Stromzähler gibt es derzeit in Österreich, 1,4 Millionen davon alleine im Großraum Wien.

Was jetzt so einfach klingt, ist allerdings in der Umsetzung eine große logistische Herausforderung für alle beteiligten Unternehmen. Die Vorbereitung auf den Tausch muss natürlich perfekt geplant und dann effizient umgesetzt werden. Techniker werden eigens dafür ausgebildet und Termine für den Tausch der 4,5 Millionen alten Stromzähler koordiniert.

In vielen Teilen Europas ist Tieto führender Dienstleister für IT-Services und Product-Engineering und kompetenter Partner, der ein solches "Rollout" auch bereits in Nordeuropa erfolgreich abgeschlossen hat. Im April 2012 wurde dazu ein Rollout von 22.000 Smart Meter in Süden Schwedens begonnen - und erfolgreich durchgeführt, wie es in einem Bericht heißt:

"The roll out was delivered on time and within budget on the 30th of November 2012. Tieto was responsible for planning, making all necessary end customer appointments, logistics of the meters, changing the meters in the field and secure that the meters are operational after installation. To do this we used a sub contracted field operator for the field services, the rest was run as a Tieto in house operation.

There are a lot of challenges pulling off a project like this, why we have used all the experience that we have to prepare carefully and set up a few quality KPI’s;

  1. No or very few end customer complaints
    Usually end customer complaints could be a huge problem due to quality issues in communication and in the field.
    Result: There was an unusual low level of end customer complaints and of very low significance.

  2. High hit rate and customer appointments
    It is very difficult to secure that the customer is really home when appointed. Normally a result close to 90% is considered good.
    Result: Extremely high 96% hit rate of the customer opening the door for our field operators when appointed.

  3. Low number of “clean ups”
    Normally a number of meters does not communicate after installation, why “clean up” is needed.
    Result: We only needed to do clean up on 108 meters, which is a really low number.

EU-Vorgabe umsetzen
Die EU hat die Vorgabe erteilt, dass in allen Mitgliedsländern die alten Stromzähler gegen die neuen „Smart Meter“ getauscht werden müssen. In Österreich ist die E-Control dafür zuständig, diese Richtlinie in österreichisches Recht umzulegen und die Rahmenbedingungen zu schaffen. Bis zum Jahr 2018 sollen in Österreich bereits 95% der alten Zähler gegen neue „Smart Meter“ ausgetauscht werden.

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Vier aktuelle Fälle in den Medien aus verschiedenen Branchen zeigen, Qualität ist leider nicht selbstverständlich.

Kompetenzentwicklung wird mitunter vernachlässigt. Produktdeklarationen werden nicht eingehalten. Leistungsversprechen werden gebrochen. Vertrauen wird erschüttert. Als Konsument fühlt man sich dann mitunter ohnmächtig und ausgeliefert.

Über den Wolken

Der Kurier titelte in den letzten Tagen, zB am 9.2 „Pilot schlief über Kreta ein – erst nach Minuten geweckt. US-Studie: Piloten verstehen zu wenig von der klassischen Fliegerei.“ Im letzten Absatz heißt es „Eine Untersuchung der US-Flugsicherheitsbehörde eignet sich bestens, Flugangst zu verbreiten….Viele Piloten moderner Linienmaschinen sind schon so sehr an automatische Systeme gewöhnt, dass sie ohne Autopilot hilflos sind.“

Mahlzeit

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Veröffentlichtvon am in Singers Finanz-Blog

Das BIP der Eurozone ist gemäß der ersten offiziellen Vorabschätzung im vierten Quartal 2012 um 0,6 % zum Vorquartal gesunken. Im Jahresvergleich schrumpft das BIP um 0,9%; in Q3 war es gegenüber dem Vorquartal um lediglich 0,1% zurückgegangen.

 

Die deutsche Wirtschaft ist in Q4/2012 so stark geschrumpft wie seit dem Höhepunkt der Finanzkrise nicht mehr. Das BIP fiel um 0,6% gegenüber dem Vorquartal, das noch plus 0,2% zeigen konnte. Für den Einbruch im vierten Quartal sorgten vor allem sinkende Exporte, außerdem investierten die Unternehmen deutlich weniger.

 

Die Arbeitslosigkeit in Portugal ist im vierten Quartal 2012 mit 16,9% auf einen Rekordstand gestiegen. Bei den unter 24-jährigen betrug die Arbeitslosenquote 40%. Im Zuge der Sparmaßnahmen, die dem ärmsten Land Westeuropas im Gegenzug zu einem Hilfspaket von 78 Mrd. Euro auferlegt wurden, schrumpfte die Wirtschaft in 2012 um rund 3%.

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Veröffentlichtvon am in Uncategorized

In Österreich reden wir von einem Superwahljahr 2013. Doch auf EU-Ebene ist das Jahr 2014 entscheidend. Denn dann wählen die Bürger und Bürgerinnen Europas ein neues Europaparlament und indirekt auch die neue Kommission. Obwohl es erst in 18 Monaten so weit ist, wirft die Europawahl 2014 bereits jetzt schon ihre ersten Schatten voraus.

2004 eroberte die Europäische Volkspartei den Kontinent und eröffnete damit die christlich-demokratische Dekade auf EU-Ebene. Seitdem stellt die EVP die Mehrheit der Staats- und Regierungschefs in Europa, die größte Fraktion im Europaparlament sowie den Präsidenten der Kommission. 2014 soll damit Schluss sein – so wollen es zumindest die Europäischen Sozialisten und Sozialdemokraten. Mit den sozialen Spannungen in den Problemstaaten wie Griechenland oder Spanien im Rücken nehmen sie Anlauf zum Sturm auf die konservative Mehrheit in Europa.

Einige Beobachter erwarteten eigentlich schon bei der letzten Europawahl 2009, dass unter dem Eindruck der Finanzkrise die amtierenden (konservativen) Regierungen hinweggefegt werden müssten. Doch die EVP konnte damals beim Wähler überzeugend punkten als die »treibende Kraft Europas«. Vier Jahre später schaut die Sache anders aus: Aus der Finanzkrise wurde eine Schuldenkrise mit gesellschaftlichen und sozialen Spannungen in etlichen Staaten. Und so bestraften die Wahlvölker ihre jeweiligen Regierungen: Sarkozy in Frankreich, Rasmussen in Dänemark oder Radicova in der Slowakei – alles Neuzugänge in der Ahnengalerie der abgewählten Staats- und Regierungs­chefs. Doch das bedeutet nicht, dass das politische Pendel gewollt nach links schlägt. In Spanien und Großbritannien, zum Beispiel, mussten ebenfalls die Regierenden (Zapatero und Brown) den Hut nehmen – beides Links-Politiker.

Es regiert die Vorsicht

Der Wettstreit um die Macht über Europa wird 2014 aber besonders intensiv. Für die EVP-Familie wird entscheidend sein, ob sich die »Krise« bis dahin weitgehend legt und die sozialen Spannungen abnehmen. Denn dann kann argumentiert werden: Die Jahre der Entbehrung waren nicht umsonst!  Für Sozialdemokraten wird es im Umkehrschluss davon abhängen, dass eben »das Fieber Euro-Krise« anhält, um die Behandlung durch den Dr. EVP dafür verantwortlich zu machen. Münden wird die Richtungsentscheidung in den beiden Polen: Wettbewerbsfähigkeit vs. Gerechtigkeit. Man kann derzeit davon ausgehen, dass die EVP ihre Mandate im »Hartwährungsblock« (Deutschland, Holland etc.) halten kann, während in anderen Ländern die linken Parteien gute Chancen haben.  Noch ist der Schatten der Europawahl erst im Ansatz zu spüren, aber er ist bereits da. Im Europaparlament werden die Abgeordneten zunehmend vorsichtiger agieren und wahlerfolgshemmende Aktionen unterlassen. Derzeitige politische Entscheidungen wie die Verschärfung des Emissionshandels oder strengere Regeln für die Tabakindustrie finden bereits mit der Wahl in den Hinterköpfen der Politiker statt. Und die europäischen Parteien beginnen ihr Headhunting für einen geeigneten Kandidaten als Kommissionspräsidenten. Die PSE wird bald Europaparlamentspräsident Martin Schulz als ihren Kandidaten offiziell bestätigen. Die Europawahl 2014 wird aber einmal mehr ein Mobilisierungswahlkampf sein.

Bei der traditionell geringen Wahlbeteiligung kommt es vor allem darauf an, welche Partei ihre Wähler besser an die Urnen locken kann. Das wird entscheiden, ob die konservative Regierung über Europa in die Verlängerung geht oder eine Wachablöse stattfindet.

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