Report BLOGs

Zwischenrufe aus der Welt der Wirtschaft

09
Mai
0

Pro-aktiver Dialog

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Ich glaube an den Wert des pro-aktiven Dialoges aus dem Web mit Kunden, schließlich bin ich Report-Blogger. Deswegen ist es natürlich naheliegend, diese smarte Kommunikationsform auch Kunden und Partnern anzubieten. Warum tun wir es dann noch nicht im großen Rahmen?

In diesem Punkt unterscheiden wir uns nicht von unseren Kunden – wir haben die gleichen Fragen, Bedenken und auch Hürden. Es gibt Anforderungen für den erfolgreichen und effektiven Einsatz von Chats: Zunächst einmal die Frage, ob es überhaupt genügend Webseitenbesucher gibt. Wie viele verlassen die Webseiten (wo?), ohne direkten Kontakt zu suchen? Für welchen Zweck setzt man am Besten Web-Chats ein? Und schließlich: wie stellt man sicher, dass genügend und die richtigen Mitarbeiter verfügbar sind, um die Anfragen zu bearbeiten?

Rein technologisch ist es kein Problem einen immer präsenten Chat-Button in die Webseiten einzubauen. Übel wird es für den geneigten Benutzer, wenn es dann aber ewig dauert bis er endlich im Dialog ist (oder noch schlimmer: erst nach dem Anklicken erfährt, dass gerade niemand helfen kann). Dafür haben wir eine Lösung, natürlich! Schließlich muss aber auch sichergestellt sein, dass die nachgelagerten Prozesse “sitzen”. Doch wer trägt die Verantwortung dafür – gibt es einen dedizierten Kundenservice, der die Kommunikation steuert? Die Frage ist für große B2C-Firmen leichter zu beantworten als für eine B2B Beratungsfirma wie Tieto! Wie verzahnt man das dauerhaft mit Marketing bzw. Portal, um aus den Einsichten über das Benutzerverhalten auf der Webseite genügend zu lernen und die User Experience weiter zu optimieren?

Meine Frage an Sie: Wenn Sie sich auf Webseiten potenzieller oder bestehender Geschäftspartner bewegen (B2B!), würden Sie auf die Einladung zu einem persönlichen Chat begrüßen? Wollen Sie mit uns chatten können, über was?

Ich freue mich über Ihre Antwort,

Ihr Wolfgang Kuzel ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 131 Weiterlesen →
0 Stimmen
01
Dez
0

Update eAward 2011: Preisgekrönte Projekte

Geschrieben von Martin Szelgrad
Martin Szelgrad
Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine "Telekom & IT Report" und "En
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Bevor wir die nominierten Projekte des IT-Wirtschaftspreises eAward für Niederösterreich und Wien verkünden, anschließend in eine kurze Winterpause gehen, um schließlich am 26. Jänner das Bundesfinale in Wien (>Einladung) zu feiern, hier ein kurzes Update zusammengefasst zu den bereits gekürten Bundesländern.


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 1312 Weiterlesen →
0 Stimmen
25
Okt
0

Halbzeit beim eAward

Geschrieben von Martin Szelgrad
Martin Szelgrad
Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine "Telekom & IT Report" und "En
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Der IT-Wirtschaftspreis eAward, den der Report gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt, Plattform Digitales Österreich, und weiteren Sponsoren vergibt, ist beinahe in der Halbzeit angekommen. Wir haben in zwei grandiosen Veranstaltungen die Gewinner für Burgenland, Steiermark und Kärnten ausgezeichnet. Anfang November folgt nun in weiteren Veranstaltungen in Schwarzach und in Linz die Kür der Sieger für Vorarlberg, Tirol, Oberösterreich und Salzburg.

Wer wissen möchte, welch tolle Projekte (allesamt mit IT-Bezug) im November antreten:
die Nominees in Tirol, Oberösterreich und Salzburg. Vorarlberg folgt in Kürze.

Ich habe mit intensiv mit den Einreichungen beschäftigt, um sie für die Jury zusammenzustellen und aufzubereiten und kann auch heuer wieder sagen: Hut ab vor dem Unternehmertum und der Innovationskraft in der heimischen Wirtschaft! Jedes dieser Projekte zeigt eindrucksvoll, wie mithilfe von IT Unternehmensprozesse und Kundenservice verbessert oder sogar auf neue Beine gestellt werden.


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 453 Weiterlesen →
0 Stimmen
17
Okt
0

Widerstand ist zwecklos

Geschrieben von Anita Posch
Anita Posch
DI Anita Posch ist Unternehmerin und Social-Media-Beraterin, Geschäftsführerin d
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Widerstand ist zwecklos, Social Media revolutionieren unsere Gesellschaft. Die Fakten: 750 Millionen Menschen haben ein Profil auf Facebook, Produkt-Empfehlungen von Freunden zählen mehr als Werbung jemals bringen kann, Demokratisierungsprozesse finden statt, Regierungen stürzen und vieles mehr. Social Media hat bereits unsere Welt verändert und wird das in verstärktem Maß in Zukunft tun. Was bedeutet das für Unternehmen und ihre Leader?

Die neue Mitsprache von allen über alles bedeutet den totalen Kontrollverlust. Es ist nicht nur schwer sich im Rauschen der vielen Meinungen und (selbsternannten) ExpertInnen einen Namen zu machen, es ist schlichtweg nicht mehr möglich Kommunikation und somit die Meinung über das eigene Unternehmen zu kontrollieren.

Umgekehrt ermöglicht uns die neue Welt ungeahnte Chancen für den Kundenservice, die Produktentwicklung oder etwa die Bindung an eine Marke. Wenn Social Media gut gemacht wird, gibt es auch genug Belege für einen Return on Investment. Social Media darf aber nicht für sich alleine betrachtet werden. Social Media kann und ist nur ein Teil der Unternehmenskommunikation. Wer glaubt, mit einer Facebook-Fanpage ist es getan, der irrt.

Wirklich spannend ist, dass die massenhafte Nutzung der Social Media-Technologien die Unternehmen zwingt ehrlich und authentisch zu agieren. Es kommt alles an die Oberfläche, was "Unrecht" ist. Das ist schlecht für diejenigen, die es sich bis jetzt einfach gemacht und öfter mal ein Auge zugedrückt haben, wenn nicht alles mit rechten Dingen zuging. Das ist gut für uns alle. Aber zurück zu den Unternehmen. Die Aufgabe eines Unternehmens ist es kommerzielle Wertschöpfung zu erzielen. Zu den Faktoren Produktqualität, Preis, Absatzmöglichkeiten, Werbung, Kundenservice etc. kommt nun auch die Transparenz in der Kommunikation dazu. Das heißt: Ein Mangel am Produkt oder am Preis spricht sich schnell herum. Das Unternehmen kommt in Zugzwang und muss reagieren. Wer schon im Vorfeld im Netz gut aufgestellt ist und die Werte und wofür das Unternehmen steht bekannt sind, hat klare Vorteile und kann agieren statt reagieren.

Weiters reicht es nicht mehr, der beste und billigste zu sein. Die Aufgabe des Unternehmes ist es heute auch gesellschaftliche Wertschöpfung zu erzielen. "Gut zu sein" ist das Um und Auf eines langfristigen Erfolges. Beispielsweise die Marke McDonald's: Seitdem in der Kommunikation die Themen "gesundes Essen" und "Übergewicht vermeiden" behandelt werden, steht McDonald's nicht mehr für Billigessen, sondern für ein Lebensgefühl. Das muss aber auch ernst gemeint sein. Wer glaubt, dass man mit einer aufgesetzten Kampagne "Gut sein" etablieren kann, wird schnell aufgedeckt. Ein Unternehmer, dessen Grundthema seiner Arbeit "Nachhaltigkeit" ist, sich von einem Autohändler gleichzeitig aber ein SUV sponsern lässt, hat schnell ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und dies nicht nur wie früher bei seinen fünf Spezis, nein, bei seinen 600 Freunden auf Facebook. Genauso verhält es sich mit Unternehmensstrategien. Was früher unter den Teppich gekehrt werden konnte, wird heute öffentlich.

Die allererste Aufgabe jedes Unternehmens ist es die eigene Rolle zu klären. Wofür steht das Unternehmen, was sind die langfristigen Ziele? Vertrauen zu haben in die eigenen MitarbeiterInnen, diese sind die BotschafterInnen des Unternehmens. Kommunikation kann und darf sich nicht nur auf Unternehmenssprecher beschränken, Kommunikation ist eine strategische Aufgabe, der heute durch die sozialen Medien noch mehr Bedeutung zukommt als früher. Social Media bieten uns die Chance einer offeneren, ehrlicheren Zukunft in der es sich gut wirtschaften lässt.

Lassen wir uns das nicht durch Angst vor dem Medium zerstören.


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 379 Weiterlesen →
0 Stimmen
26
Sep
0

Kunden auf den Geschmack bringen

Geschrieben von Claudia Gabler
Claudia Gabler
Claudia Gabler ist PR Managerin bei CPM Austria.
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Probieren geht über Studieren - Personal Promotions sind nach wie vor die effektivste Methode im POS Marketing: 57% der Kunden, die kosten, kaufen.

Der Lebensmitteleinzelhandel ist von starkem Wettbewerb und aggressiver Preispolitik geprägt. Stärker werdende Handelsmarken fordern die Markenartikler noch zusätzlich heraus. Um den Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden zu gewinnen, setzen Handel und Industrie auf eine der ältesten, aber nach wie vor effektivsten Methoden im POS Marketing: Personal-Promotions.


Personal-Promotions haben stärkste Wirkung

Der POS Marketing Report 2011 zeigt, dass 57% der Personen, welche ein Produkt verkostet haben, dieses danach auch gekauft haben. Somit haben Verkostungen und Promotions mit geschulten Mitarbeitern im Vergleich zu anderen POS Aktivitäten die stärkste Wirkung auf Kunden.

Sinne beeinflussen Kaufentscheidung


Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten – unsere Sinne beeinflussen unsere Kaufentscheidung. Besonders stark ist der Kaufimpuls, wenn mehrere Sinne gleichzeitig angesprochen werden, wie Forscher der Uni Bochum herausgefunden haben.

Das sinnliche Erlebnis einer Verkostung bringt Kunden buchstäblich auf den Geschmack. Frei nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“, schaffen Verkostungen bei den Kunden Vertrauen und bauen langfristig treue Stammkunden auf.

Läuft auch noch der richtige Soundtrack zum Produkt, ist das Produkterlebnis perfekt. Zufriedene Kunden, die sich wohl fühlen, länger bleiben, mehr kaufen und sich langfristig an die Marke bzw. das Produkt erinnern sind die Konsequenz.

Verkostungen: Beliebt bei Kunden und beim Handel

Wie der POS Marketing Report 2011 weiters bescheinigt, nimmt die Beliebtheit von Personal-Promotions bei den Kunden und beim Handel sogar noch weiter zu. Voraussetzung ist allerdings, dass die Mitarbeiter gut geschult und motiviert sind. Darüber hinaus müssen sie sich mit dem Produkt identifizieren und die Fragen der Kunden kompetent beantworten können. Positive Produkterlebnisse sind die Grundlage für die Nachhaltigkeit der Promotion-Maßnahmen und für die Folgekäufe. Insbesondere bei neuen oder erklärungsbedürftigen Produkten sind Personal-Promotions ein ausgezeichnetes Instrument, um die Kauflust bei den Kunden zu wecken.


Add a comment
Treffer: 437 Weiterlesen →
23
Aug
0

Roadshow in den Startlöchern

Geschrieben von Martin Szelgrad
Martin Szelgrad
Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine "Telekom & IT Report" und "En
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Mit dem "eAward" werden jährlich die besten Projekte und Umsetzungen mit IT-Bezug in Österreich gekürt. Der Wirtschaftspreis wird für Produkte, Services und Plattformen aus allen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung vergeben. Die ersten Termine der Roadshow in den Bundesländern und des Bundesfinales stehen jetzt fest.

Jubel! Der eAward tourt wieder durch Österreich! Wir freuen uns bereits sehr auf die Veranstaltungen!

Burgenland und Steiermark
Zeit: 4. Oktober 2011, Einlass 17:30, Beginn 18:00
Ort: bit, Kärntner Straße 311, 8054 Graz

Kärnten

Zeit: 5. Oktober 2011, Einlass 17:30, Beginn 18:00
Ort: Infineon Austria, Siemensstraße 2, 9500 Villach


Tirol und Vorarlberg

Zeit: 8. November 2011, Einlass 17:30, Beginn 18:00
Ort: Vorarlberger Medienhaus, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach


Oberösterreich und Salzburg

Zeit: 9. November 2011, Einlass 17:30, Beginn 18:00
Ort: Ars Electronica Center, 3. OG, Restaurant Cubus - Skyloft, Ars-Electronica-Straße 1, 4040 Linz


Finale, Wien (und Niederösterreich)

Zeit: 26. Jänner 2012, Einlass 17:30, Beginn 18:00
Ort: Festsaal von T-Systems, Rennweg 97-99, 1030 Wien


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 6607 Weiterlesen →
0 Stimmen
21
Aug
0

»Dachten Sie, dass Sie unsichtbar sind?«

Geschrieben von Thomas Schmutzer
Thomas Schmutzer
Thomas Schmutzer ist Geschäftsführer der HMP Beratungs GmbH. Das Unternehmen ist
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Social Media lässt nicht los. So auch mich nicht. In meiner letzten Kolumne hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, dass eine alleinstehende Social-Media-Strategie die Tendenz hat, mehr Schaden anzurichten als Gutes zu tun. Etwa wenn die transportierten Inhalte, die Art und Weise, wie dort kommuniziert wird, mit den restlichen Kommunikationskanälen wie Service Lines, Direct- und Indirect-Sales, der Homepage und Kundenkontakten nicht konform gehen. Die Erwartungshaltung, die Unternehmen auf einem Kommunikationskanal wecken, muss auch auf allen anderen Kanälen erfüllt werden und stimmig sein – so will es der Kunde.
Heute gehen meine Überlegungen mehr in die Tiefe von Social Media. Dabei sollte man zwischen aktiver und passiver Nutzung von Social Media unterscheiden.

Einige Unternehmen sind bereits aktive Social-Media-Nutzer und nehmen somit ganz bewusst und wohl auch mit entsprechenden Organisationsstrukturen und einer erklecklichen Mitarbeiterzahl am Web-2.0-Leben teil. Diese Mitarbeiter betreiben eigens erstellte Social-Media-Unternehmensseiten und betreuen Kunden und deren Anfragen darüber. Viele Firmen überlegen gerade, diesen Schritt zu tun, andere wiederum sehen sich und ihr Unternehmen nicht auf Web 2.0 – was völlig in Ordnung ist. Denn wer könnte besser wissen, welcher Kommunikationskanal zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt, als Sie selbst?

Wie immer Sie sich hinsichtlich dieses Kommunikationskanals und seiner aktiven Nutzung entscheiden – es tut nichts zur Sache. Denn Sie nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits längst Social Media – und zwar passiv. Denn (geben Sie sich keinen Illusionen hin) während Sie Ihre Social-Media-Strategie aufbauen oder eben entscheiden, diese nicht aufzubauen, während Sie überlegen, ob und wie Sie das Thema in Ihre Organisation eingliedern, sind Sie bereits längst Thema in Web 2.0. Oder dachten Sie, dass Sie – ausgestattet mit König Laurins Tarnkappe – für Social Media unsichtbar sind? Nichts da, denn Ihre Kunden sind 24 Stunden in diversen Foren unterwegs. Sie posten sich dort die Seele aus dem Leib zu Themen, die Sie nie für möglich gehalten hätten – also auch über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen, Ihre Mitarbeiter oder sogar direkt über Ihre Person. Das ist keine große neue Erkenntnis, allerdings wird es bei näherem Hinschauen doch spannend. Denn wie gehen Sie mit dieser Informationsflut, die im Internet herrscht, nun um? Wie nutzen Sie die vielen, hoffentlich positiven Meinungen im WWW für Ihre Zwecke? Wie hoch ist Ihre »Awareness«, wenn in einem Forum schlecht über Sie gepostet wird? Und wenn es mehrere Foren mit unterschiedlicher Relevanz und Gewichtung wären? Und gehen wir mal davon aus, Sie haben Ihre Hausaufgaben perfekt gemacht – wie reagieren Sie in diesem Fall? Und wer reagiert? Der Mitarbeiter, der Ihre Facebookseite betreibt, oder doch besser einer seiner Vorgesetzten? Und in welcher Geschwindigkeit? Mit welcher dahinterliegenden Strategie? Dies, um nur ein paar der aufkommenden Fragen und Problemstellungen anzureißen.

Bewusstsein wichtig

Meine Aussage ist nicht, dass Sie zwingend in Web-2.0-Umgebungen wie Twitter und Facebook präsent sein müssen. Eine aktive Beteiligung in Social Media ist nicht immer notwendig (wobei Sie gut umgesetzt sicher auch nicht schaden kann). Aber seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass Sie trotzdem längst in Social Media präsent sind – weil Ihre Kunden das so wollen, nicht weil es Ihre Strategie ist. Die Quintessenz ist: An Social Media führt im Augenblick kein Weg vorbei. Die Aufgabe liegt in der erfolgreichen Integration von Social Media in den Alltag des Unternehmens. Sie haben alle Möglichkeiten in der Hand, diesen Kommunikationskanal positiv für sich und Ihr Unternehmen zu nutzen.

 


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 6758 Weiterlesen →
0 Stimmen
21
Aug
0

Social Media für Leader

Geschrieben von Thomas Schmutzer
Thomas Schmutzer
Thomas Schmutzer ist Geschäftsführer der HMP Beratungs GmbH. Das Unternehmen ist
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Unternehmen sollten alle Orte der Begegnung und Kommunikationskanäle mit dem Kunden ganzheitlich betrachten

Eine Bekannte hat mir unlängst auf einer Veranstaltung von ihrer 65-jährigen Mutter erzählt, die eine begeisterte Facebook-Nutzerin ist. Sie nutzt dabei Dinge, von denen ich teilweise noch nie etwas gehört habe. Es ist schon bemerkenswert, dass ein Kommunikationsmedium die Massen so derartig begeistert und in seinen Bann zieht - und vor allem Menschen jeden Alters, wie das Beispiel der Mutter meiner Bekannten zeigt. Oder kennen Sie etwa viele Leute, die nicht auf Facebook sind, die nicht twittern, ihre Netzwerke nicht über Xing & Co. pflegen?

Laut der Agentur Social Media München trafen im Jahr 2011 bereits 2,37 Millionen Österreicher und sage und schreibe 600 Millionen Personen weltweit ihre Freunde auf Facebook. Es twitterten 145 Millionen Leute auf der ganzen Welt ihre Kommentare ins WWW und zehn Millionen netzwerkten über Xing – Tendenz steigend.

Die Privatperson in mir ist fasziniert von dieser Anziehungskraft eines Kommunikationsmediums, ist begeistert und erstaunt, wie sehr Personen jeden Alters so dermaßen in ihren Bann gezogen werden, wie man das oft nur von Teenagern erwarten würde. Die Businessperson in mir ist beeindruckt von der herausragenden Usability und den innovativen Ideen, die diese Plattformen entwickeln und entwickelt haben, die es letztendlich erklären, dass Web 2.0 so ein Massenphänomen geworden ist. Gestaunt habe ich trotzdem, als ich aus einer Bachelor-Studie der IMC Fachhochschule Krems erfahren habe, dass bereits heute 28 Prozent der Workforce zu den »Digital Natives« zählen. Allerdings frage ich mich auch, ob die volle Kraft und Energie von Social Media von den Unternehmen bereits ausgeschöpft wird – und ich befürchte, die Antwort ist: Nein. In der Sprache des Marketings ausgedrückt also: Social Media besitzt noch unglaublich viel Potenzial.

Was früher für Firmen der Internetauftritt in Form einer gut gestalteten Homepage war, ist heute Web 2.0. Social Media zu nutzen gehört quasi zum guten Ton im Businessbereich. In Facebook & Co. vertreten zu sein ist »trendy« und dient sowohl zur Imagepflege (denn natürlich profitiert man als Firma vom Imagetransfer) als auch zur Kommunikation mit den Kunden.

Trotzdem bleibt noch viel zu viel Potenzial liegen. Denn was leider oft außer Acht gelassen wird, ist die zerstörerische Kraft von schlechtem Erwartungsmanagement der Kunden. Oder anders gesagt: Social Media ist »in«. Es gibt eigene Abteilungen mit Spezialisten in Unternehmen, die sich damit beschäftigen, ihren Followern im Web gezielt Informationen zu geben und Themen anzusprechen. Traditionellere Touchpoints zum Kunden wie Call-Center-Agents oder Face-to-face-Kontakt in Shops allerdings bleiben von diesen Entwicklungen relativ unberührt. Macht ja nichts, denken Sie? Könnte einen massiven Image- und infolge davon Umsatzschaden mit sich bringen, behaupte ich. Und bin weiters überzeugt, dass ein und derselbe Kunde diverse Kommunikationskanäle nutzt, um mit einer Firma zu kommunizieren und Informationen über Produkte und Services einzuholen. Zuerst informieren sich die Kunden im Web zum Beispiel in Foren, um einen Überblick zu bekommen, fragen dann ihre Freunde  konkret um Rat und ihre Einschätzung, – auch mittels Twitter oder Facebook –, um erst dann mit einem Unternehmen via Mail oder Telefon in direkten Kontakt zu treten. Hier ist erkennbar, dass der Weg mittelfristig nicht an Social Media vorbeiführt, denn die Kommunikation in Social Media findet statt – ob Sie als Unternehmen teilnehmen oder nicht.

Wenn Sie nun bei diesem Kunden auf einem Kommunikationskanal Erwartungen hinsichtlich Ihrer Leistungen wecken, diese aber in einem anderen Kanal leider gar nicht erfüllen können, erzeugen Sie eine Dissonanz. Ihr Kunde nimmt Ihren Außenauftritt dann als unein­heitlich wahr, was automatisch sein Vertrauen in Ihre Produkte und Dienstleistungen schmälert. Ein Einzelschicksal, Streuverluste, Restrisiko? Mitnichten. Denn Sie wissen ja, wie beliebt Web 2.0 mittlerweile ist und wie eifrig Menschen dort ihre Meinungen und Erfahrungen mit anderen teilen. Menschen glauben dem geschriebenen Wort mehr als dem gesprochenen, und wir vertrauen der Meinung und dem Urteil unserer Freunde und Bekannten. Das Ergebnis: Mundpropaganda entfaltet sich hier zu voller Größe. Nur Opinion-Leader beeinflussen die Meinung der Masse? Mag sein, doch mit Social Media wird man schnell zum Opinion-Leader.


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 6757 Weiterlesen →
0 Stimmen
21
Aug
0

Unified Communications - Ihre Chance

Geschrieben von Thomas Schmutzer
Thomas Schmutzer
Thomas Schmutzer ist Geschäftsführer der HMP Beratungs GmbH. Das Unternehmen ist
Benutzer ist offline
in Markt und Marketing

Es wird immer wichtiger, wie schnell Unternehmen am Markt regieren. Social Media macht diese Reaktionszeiten sichtbar. Die Unified-Communications-Kolumne im Report.


UC-Experte Thomas Schmutzer ist Geschäftsführer des IKT-Beraters HMP.In den letzten Monaten, wenn nicht sogar Jahren, haben sich unsere Kommunikationsgewohnheiten massiv verändert. Social Media wie zum Beispiel Facebook haben längst einen fixen Bestandteil in unserem Leben eingenommen. Einstmals eine rein private Kommunikationsplattform sind diese Medien bereits lautstark in den beruflichen Kontext vorgedrungen. Viele Unternehmen haben bereits eine oder arbeiten zumindest an einer Social-Media-Strategie.

Heutzutage kann man es sich kaum noch leisten, dieses Thema nicht als Marketing- und Kommunikationsinstrument zu nutzen – denn die Kunden tun es bereits seit langem. Und das kann mitunter negative Folge für Unternehmen mit sich ziehen, denn ein negatives Kundenposting – an 200 Freunde geschickt, die ihrerseits wieder ihre Freunde informieren – kann man heutzutage nicht mehr einfach wegwischen.

Aus meiner Sicht wird es immer wichtiger, wie schnell Unternehmen am Markt reagieren. Die Größe des Unternehmens ist dabei nicht so wichtig. »Aber das war doch immer schon so, dass Geschwindigkeit am Markt ein Erfolgsfaktor war« werden Sie vielleicht nun denken. Und Sie haben natürlich völlig recht – nur mit der Hilfe von Web 2.0 & Co haben Sie nun die Gelegenheit, diese Geschwindigkeit am Markt auch sofort sichtbar zu machen.

Nur wie passt Unified Communications in dieses Thema? Mit Ihrer eingesetzten oder in Ausarbeitung begriffenen Social-Media-Strategie deklarieren Sie sich als State-of-the-art-Unternehmen, und geben somit implizit ein Versprechen nach außen an Ihre Kunden ab. Und hier wird es sehr oft schwierig, denn leider ist es oftmals noch so, dass das propagierte 7x24, »always on«“, die augenblickliche Reaktion und Lösung eines gebrachten Themas nicht lebbar ist. Kundenthemen können zwar von Unternehmen aufgenommen, allerdings nicht sofort gelöst und behandelt werden.

Unterstützung geboten

Unified Communications hilft Ihnen hier. UC ist ein Bindeglied, um Ihr Unternehmen mit der sich immer schneller drehenden Außenwelt, mit den ständig wechselnden Marktbedürfnissen zu verbinden. Denn mithilfe des intelligenten Einsatzes der richtigen Technologien können Sie die wertschöpfenden Geschäftsprozesse schneller und effizienter machen und mit dem Markt verbinden. Sie haben so auch die Gelegenheit, viel gezielter als bisher auf Ihre Kunden einzugehen. Früher hat sich der Vertrieb auf den Kundentermin vorbereitet und dem Kunden nach bestem Wissen Produkte und Lösungen angeboten, wenn der Kunde aber andere Bedürfnisse hatte, die dadurch nicht 100-prozentig zu decken waren, musste in vielen Fällen ein neuer Termin zum selben Thema mit ihm vereinbart werden. Jetzt haben Sie die Chance, im Kundengespräch die individuellen Bedürfnisse zu identifizieren und mittels UC die entsprechenden Experten in Ihrem Unternehmen zum Gespräch dazuzuschalten. Somit bietet jeder Kundenkontakt, so zum Beispiel ein Servicetermin, ganz andere Möglichkeiten und könnte etwa zu einem Verkauf führen.

Wenn UC behandelt wird, sollte es nicht nur im Zusammenhang mit Effizienzsteigerung in Ihrem Unternehmen gesehen werden, sondern vielmehr als Chance, bestehende Geschäfte anders zu gestalten bzw. um gänzlich neue Kundenerlebnisse zu erzeugen. Unified Communications ist Ihre Chance.

 


Add a comment
Tags: Nicht getaggt
Treffer: 6668 Weiterlesen →
0 Stimmen

Die Blogger

Markus Glassl
1 post(s)
"Markus Glassl ist zertifizierter SAP-Consultant mi..."
Axel Dick
15 post(s)
"Axel Dick ist Prokurist für den Bereich Marketing ..."
Oliver J. Wolff
3 post(s)
"Oliver J. Wolff ist Geschäftsführer des Vorarlberg..."
Daniel Holzinger
1 post(s)
"Daniel Holzinger ist Managing Director und Executi..."
Heinrich Schuller
2 post(s)
"Heinrich Schuller, Atos Architekten ZT, ist staatl..."
Wolfgang Kuzel
6 post(s)
"Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastia..."
Claudia Gabler
1 post(s)
"Claudia Gabler ist PR Managerin bei CPM Austria."
Anita Posch
1 post(s)
"DI Anita Posch ist Unternehmerin und Social-Media-..."
Thomas Schmutzer
11 post(s)
"Thomas Schmutzer ist Geschäftsführer der HMP Berat..."
Goran Askeljung
8 post(s)
"Als Coach betreut er Manager, Unternehmer und ande..."
Klaus G. Singer
22 post(s)
"Klaus Singer (Jg 1947) arbeitet seit 1997 als unab..."
Dr. Alfons Flatscher
"Alfons Flatscher ist Journalist und Herausgeber, d..."
Dr. Carl Hennrich
8 post(s)
"Dr. Carl Hennrich ist Geschäftsführer des Fachverb..."
Martin Szelgrad
5 post(s)
"Martin Szelgrad ist Chefredakteur der Fachmagazine..."