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Zwischenrufe aus der Welt der Wirtschaft

Oliver J. Wolff

Oliver J. Wolff

Oliver J. Wolff ist Geschäftsführer des Vorarlberger IT- und Webdienstleisters Massive Art. Die von Massive Art entwickelte mobile Weblösung »myVitali« ermöglicht die Erfassung, Analyse und Interpretation von Vitaldaten und bildet ein wertvolles Werkzeug in Gesundheitsbereich. Weitere Entwicklungsfelder der Vorarlberger sind Gebäudetechnik, Energieffizienz und Webapplikationen zur Unterstützung am Arbeitsplatz und in der Teamarbeit.
21
Aug
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Persönlicher Coach

Geschrieben von Oliver J. Wolff
Oliver J. Wolff
Oliver J. Wolff ist Geschäftsführer des Vorarlberger IT- und Webdienstleisters M
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in Intelligente Netze

Die Kolumne zu E-Health und neuen Diensten. E-Health, einmal ganz menschlich. Oliver J. Wolff, Massive Art, beschreibt einen betont persönlichen Ansatz beim Monitoring von Vitaldaten.


Der Frühling ruft – und neben wärmeren Sonnenstrahlen und blühenden Wiesen erklingt auch eine eher ungeliebte Begleitmelodie: die alljährliche Aufforderung, nicht bloß Parka, und Wollschal wegzupacken, sondern sich ebenfalls der überflüssigen Winterpfunde zu entledigen. So weit so gut, könnte es eigentlich gleich mit dem Frühjahrsputz »in den eigenen vier Wänden« losgehen. Wäre da nicht zeitgleich der obligatorische Fürsprecher der gepflegten Bequemlichkeit: besser bekannt als innerer Schweinehund. Der gute alte Bekannte. Hatte man doch schon in der Vergangenheit etwaige Versuche unternommen, um dem zuverlässigen Gesellen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit konstant mäßigem Erfolg. Neues Jahr, neues Glück?

Anstatt Fortuna um ihr Wohlwollen zu bitten, ist das Wohlbefinden ganz leicht selbst zu organisieren. Oder besser gesagt, in Begleitung des persönlichen Onlinecoaches »Vitali«. Bereits der Name lässt vielleicht ein wenig Gutfühlen vermuten. Aber am besten ganz von vorne. Vitali, in Form eines sprechenden Blutstropfens, gehört zum (fast) gleichnamigen System »myVitali« – ein modulares, webbasiertes Vital- und Gesundheitssystem, das die vollautomatische Erfassung und Analyse von Vitaldaten ermöglicht.

Was ein bisschen nach Wissenschaft klingt, ist in der Bedienung ganz einfach. Beispiel gefällig? Bleiben wir beim Kampf gegen die Kilos. Und dem genauso ungeliebten wie unverzichtbaren Utensil, der Waage, besser noch der Körperfettwaage. So heißt es einfach aufsteigen, den Rest übernimmt das System. Will heißen, der gemessene Wert wird ohne des Benutzers Zutun erhoben, per Funk an myVitali gesendet und dort nicht nur gespeichert, sondern gleich in einer anschaulichen Grafik aufbereitet. Auf einen Blick sieht der Anwender, ob seine Werte in Ordnung und somit grün gefärbt sind. Oder eher mäßig und orange beziehungsweise erhöht und in roter Farbe. Wo er sein Ergebnis anschaut, überlässt myVitali seinem Gusto. TV-Gerät, Tablet-Computer sowie Notebook. Oder Smartphone, denn myVitali gibt es ebenso als iPhone App. Klingt akzeptabel? Doch spätestens jetzt wäre das »aber« angebracht. Denn einerseits eine tolle Sache, wie myVitali die Organisation der Vitaldaten stemmt. Aber, ja aber, die Sache mit dem inneren Schweinehund. Wie lässt sich der denn nun überlisten? Oder am besten gleich ganz verbannen? Hier kommt wieder Vitali ins Spiel, der persönliche, virtuelle Coach. »Hallo Gustav, schön, dass du heute wieder da bist. Dein Gewicht am 06.04.2011, um 07:17 Uhr lag bei 84.7 kg. Das war etwas hoch. Dein Körperfettgehalt von 21.5% war auch etwas hoch!«, könnte seine Begrüßung lauten. Vitali steht dem Benutzer zur Seite. In guten wie in schlechten Zeiten. Mit flotten, wenngleich fachkundigen Sprüchen. Eigentlich ein cooler Typ, aber Standardsprüche mag er nicht.

Was Vitali sagt, ist persönlich. Egal ob er lobt, konkrete Handlungsempfehlungen gibt oder findet, dass Gustav & Co. etwas mehr tun sollten. Man mag Vitali. Weil er motiviert und einem zeigt, dass Gesundheit Spaß macht. Wirklich Spaß. Ohne erhobenen Zeigefinger und Angstmache. Ohne Verzicht und Gängelei. Obwohl, so ganz ohne Verluste kommt der abnehmwillige Anwender dann jedoch nicht davon. Schließlich wird er sich von ein paar überflüssigen Pfunden verabschieden. Und vom Schweinehund, dem Pfundskerl. Der Frühling kann also rufen.

> Oliver J. Wolff ist Geschäftsführer des Vorarlberger IT- und Webdienstleisters Massive Art.

>> Mobiler Gesundheitscoach:

Die von Massive Art entwickelte mobile Weblösung »myVitali« ermöglicht die Erfassung, Analyse und Interpretation von Vitaldaten und bildet die Basis für Gesundheitsprävention und Unterstützung bei Krankheit. Verknüpft mit einem benutzerfreundlichen Design eignet sie sich für verschiedene Endgeräte wie TV-Gerät, PC oder Touchscreen. Die Daten können sowohl händisch eingegeben als auch automatisiert erfasst und um Notizen erweitert werden. Das preisgekrönte Kommunikationssystem von myVitali basiert auf einem digitalen Agenten. Der »Vitali« genannte Avatar tritt als persönlicher Coach auf, stellt das System vor oder gibt Hilfestellungen und Tipps zur Verbesserung der Vitalsituation.


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Aug
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»Und der Blutstropfen lacht«

Geschrieben von Oliver J. Wolff
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Die Kolumne zu E-Health und neuen Diensten von Oliver J. Wolff, Massive Art. Die E-Health-Lösung myVitali hilft bei permanenter Belastung im Arbeitsalltag mit Stressmanagement.


Stress zu haben, gehört ja eigentlich zum guten Ton. Je mehr Stress, desto erfolgreicher und fleißiger. Mein Haus, mein Auto, mein Stresslevel. Wer hingegen freudig berichtet, entspannt und ausgeglichen zu sein, wird meist schon mit einem kritischen Blick belächelt. Oder gar des Nichtstuns bezich­tigt. Aber bei der näheren Betrachtung von Stress und seiner möglichen Folgen für Körper und Geist schwindet der vermeintliche Erfolgsfaktor. Denn eine dauerhaft zu hohe Stressbelastung wirkt beispielsweise auf das Herz-Kreislauf-System.

Ein erhöhter Blutdruck ist eine häufige Folge. Oder ein geschwächtes Immunsystem, Magen-Darm-Probleme und ein erhöhter Muskeltonus, der Verspannungen auslösen kann. Manche Menschen leiden unter Antriebslosigkeit und Angstattacken. Doch was tun, fragt sich wohl mancher unbeholfen und zuweilen unwirsch. Einfach nichts mehr? Eher schlecht. Besser: gezielt etwas unternehmen. Die eigene Stresstoleranz stärken. Schließlich ist (meist) nicht der Stress selbst das Übel, sondern der falsche Umgang mit ihm. Also heißt es trainieren. Vorzugsweise mit Unterstützung.

Etwa weiß »Vitali« zu entstressen. Der persönliche Onlinecoach in Form eines personifizierten Blutstropfens beginnt dabei mit einer Bestandsaufnahme sämtlicher Vitaldaten. Vollautomatisch durch das myVitali-System, voll entspannt für den Anwender. Sind die Werte wie Blutdruck und Puls in Ordnung, gibt er grünes Licht. Und der Blutstropfen lacht. Verzieht er hingegen sein Gesicht, wünscht er, dass der Anwender handelt. Dafür hat er jede Menge Tipps in petto. Am besten testet der Stressgeplagte erst einmal seine Herzratenvariabilität (HRV), auch als Lebensfeuer bezeichnet. Bei der sogenannten HRV-Messung, übrigens eine medizinisch anerkannte und im myVitali-System integrierte Methode, wird die Herz-Rhythmik über 24 Stunden mit einem kleinen tragbaren EKG-Gerät aufgezeichnet. So kann überprüft werden, wie gut und schnell sich das Herz den verschiedenen Alltagssituationen anpasst. Sprich, ob das Herz variabel schlägt. Variabel ist nämlich gut. Bei permanentem Stress schlägt das Herz allerdings nicht mehr variabel und ist somit nicht mehr in Balance. Um es wieder in selbige zu bringen, hilft gezieltes Stressmanagement. Zum Beispiel mittels der Biofeedback-Übung, durchgeführt auf Basis der HRV-Messung. Sie hilft, den Rhythmus von Atmung und Herzschlag in Einklang zu bringen.

Der Körper soll lernen, auf Stressbelastungen nicht mit einem hohen Blutdruck oder Puls zu reagieren bzw. schnell wieder auf Normalzustand zu kommen. Eine bedeutende Rolle spielt hier die richtige Atmung: gleichmäßig, tief, entspannt. Ob das Stressmanagement Wirkung zeigt – treffender wäre eigentlich der Begriff Regenerationsmanagement –, erfährt man schließlich wieder von Vitali. Motivation gibt‘s obendrein. Auf Wunsch zusätzlich von einem menschlichen Personal-Coach, der in das System eingebunden werden kann, gerade wenn es um aktive Entspannung geht. Denn auch die Bewegung ist ein wichtiger Part des Regenerationsmanagements: Laufen, Radfahren, Schwimmen und so weiter. Hierbei baut der Körper Stresshormone ab und Endorphine, die Glückshormone, auf. Glücklich entstresst? Der gute Ton, der wirklich gut klingt.

 

>> Mobiler Gesundheitscoach:

Die von Massive Art entwickelte mobile Weblösung »myVitali« ermöglicht die Erfassung, Analyse und Interpretation von Vitaldaten und bildet die Basis für Gesundheitsprävention und Unterstützung bei Krankheit. Das preisgekrönte Kommunikationssystem von myVitali basiert auf einem digitalen Agenten. Der »Vitali« genannte Avatar tritt als persönlicher Coach auf, stellt das System vor oder gibt Hilfestellungen und Tipps zur Verbesserung der Vitalsituation.


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Aug
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Intelligent wohnen, Energie gewinnen

Geschrieben von Oliver J. Wolff
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in Architektur, Bauen & Wohnen

Smarte Energieversorgung und ein flexibles Wohnkonzept bilden das Fundament eines »Plus-Energie-Hauses« in Hard in Vorarlberg.

Die eigene Immobilie – nicht bloß ein Dach über dem Kopf, sondern für die meisten auch eine Altersvorsorge. Die beste Form der Geldanlage, sagen Finanzexperten. Und lohnend vor allem dann, wenn die Nebenkosten niedrig, das Haus oder die Wohnung energieeffizient sind. Energieeffizienz ist ein Begriff, der schon länger durch die Welt des Wohnens geistert. Doch was bedeutet das genau, fragt sich mancher »Häuslebauer«. Es hat zweifelsfrei mit Sparen zu tun. Wenig Energie, wenig Verbrauch, wenig Kosten. So in etwa zumindest. Ein Haus ist jedenfalls dann energieeffizient, wenn mit möglichst wenig Kosten ein maximaler Nutzen entsteht. Ein Musterbeispiel für energieeffizientes Wohnen ist ein Plus-Energie-Haus. Eines der Ersten seiner Art in Österreich entsteht gerade in Hard, nur 200 Meter vom Bodensee entfernt. »Energie sparen, Lebensqualität steigern«, lautet eines der größten Ziele des Bauprojektes von Daniela und Martin Brunn. Den Entschluss, aus dem über 100 Jahre alten Elternhaus ein Haus der Zukunft zu errichten, fassten die Bauherren dabei im Jahre 2008. Insbesondere mit der außergewöhnlichen Energieeffizienz soll ein Meilenstein im Hinblick auf nachhaltiges Wohnen gelegt werden. Dazu später mehr.

Nochmals zurück zu der Energieeffizienz, in deren Zusammenhang immer öfters der Begriff Smart Metering auftaucht. Was dahinter steckt? Ein Smart Meter ist eine Art intelligenter Zähler, der digital, nicht wie bislang analog, funktioniert. Will heißen, der Verbraucher hat einen genauen Überblick über seinen Verbrauch von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Jederzeit. Die oftmals böse Überraschung bei der jährlichen Ablesung bleibt aus. Doch der Zähler mit IQ kann noch mehr – etwa kommunizieren. Vom Verbraucher zum Versorger ­– und umgekehrt. Beispielsweise lassen sich die Daten elektronisch ablesen. Oder das Versorgungsunternehmen kann die aktuellen (Spar-)Tarife zeitnah an den Verbraucher schicken. Eines der übergeordneten Ziele des Smart Meterings ist es, die Energieeffizienz zu steigern und den Klimaschutz zu fördern. Energieverschwendung ist passé. Vielmehr soll der Smart-Meter-Nutzer für seinen Verbrauch sensibilisiert werden. Denn nur wer weiß, was er tatsächlich verbraucht, kann auch sparen. Und wer den Smart Meter in Verbindung mit dem myVitali-System benutzt, der weiß nicht bloß, wie viel er verbraucht, sondern genauso, wofür. Bei Neubauten und Totalsanierungen ist die Integration eines Smart Meters seit 2010 sogar Pflicht. Mit einem intelligenten Zähler ist ebenfalls das Plus-Energie-Haus in Hard ausgestattet. Energie wird hier aber nicht nur gespart, sondern in erster Linie gewonnen. Sprich, das Haus produziert mehr Energie, als jährlich für den gesamten Betrieb inklusive Raumwärme, Warmwasser, Haushaltsstrom und Beleuchtung notwendig ist. Hierzu leistet die auf dem Dach integrierte Photovoltaikanlage – Solarzellen wandeln einen Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie um – einen entscheidenden Beitrag. Mit dem erzeugten Strom des Plus-Energie-Hauses ließen sich sogar drei bis vier Haushalte versorgen. Selbst im ungünstigsten Monat Dezember entsteht mehr Strom, als das Gebäude benötigt.

Behaglichkeit

Gewinnen statt sparen, so lautete die Vorgabe der Bauherren ebenso in puncto Wohlbefinden. Eine Komfortlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung schafft ein angenehmes Wohnklima. So ist das Haus rund um die Uhr mit der richtigen Menge an Frischluft versorgt, ohne dass die Bewohner ständig ans Lüften denken müssen. Die wenige Wärme, die das Gebäude noch benötigt, kommt aus einem Stückholzofen. Das gemütliche Ambiente gibt es gleich mit dazu. Damit die Behaglichkeit in den eigenen vier Wänden dann nicht »von außen« beeinflusst wird, setzen die Bauherren auf eine größtmögliche Unabhängigkeit von den nicht erneuerbaren Energiequellen. Die Furcht von Preissteigerungen im Energiesektor ist hinfällig, vor Hochwasser übrigens auch. Geprägt von den Erinnerungen an die Überflutung von 1999, als man das Haus ausschließlich per Boot erreichen konnte, wurde der maximale Hochwasserschutz zum Pflichtkriterium.

Blick in die Zukunft

Blickt Brunn in die Zukunft, sieht er die wechselnden Nutzungsbedürfnisse der Bewohner als weitere Herausforderung. Alle 20 bis 30 Jahre gebe es hier im Schnitt eine Veränderung, daher lässt sich das Einfamilienhaus leicht in drei voneinander unabhängige Wohnungen oder in eine altengerechte Einlieger-Wohnung teilen. Das Plus-Energie-Haus wird vom Energieinstitut Vorarlberg sowie der myVitali AG unterstützt.


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