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Zwischenrufe aus der Welt der Wirtschaft

Wolfgang Kuzel

Wolfgang Kuzel

Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildung als Radio- und TV-Techniker (Meisterprüfung). 1974 - 1985 Produktionsmanager bei der Firma Elecom Elektronische Geräte GesmbH und verantwortlich für den operativen Bereich. Ab 1985 Manager bei TOPCALL International AG (1985 - 1992 Manager Technischer Bereich, 1992 - 1996 Verkaufsleiter für Österreich und Osteuropa ) ab April 1996 Country Manager für Österreich, MOE und den Mittleren Osten, Verantwortlichkeit für Personalmanagement, Marketing, Verkauf, Administration und internationale Kontakte. Vom 1.2.2005 - 28.2.2007 Geschäftführer der Elektronischen Datenverarbeitung GmbH & Co KG zuständig für den Aufbau von neuen Märkten. Zwischen 1.3.2007 - 31.08.2008 Head of Customers, Communication & New Business beim österreichischen IT Dienstleister mii marcus Izmir Informationsmanagement AG. Ab 2008 Business Development Manager bei CSC Computer Sciences Consulting Austria GesmbH, zuständig für den Einsatz neuer Technologien und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder in der Energiewirtschaft. Ab 2009 Sales Director für Transport & Utility. Im November 2011 Wechsel zu Tieto, um den Aufbau und das Portfoliomanagement des neu gegründeten Bereichs "Utility" zu leiten.
10
Mai
0

Warum wird Testen als zu teuer wahrgenommen?

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
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in Qualität und Effizienz

Sie haben sicherlich auch schon Projekte erlebt, die bis zur Zielgeraden scheinbar gut liefen, dann aber Termine und Budget gesprengt haben.

Beim Blick aus hoher Flughöhe stellt man fest, daß die Phase des Testens deutlich länger gedauert und viel mehr gekostet hat als ursprünglich geplant. Bleibt man auf diesem Detaillierungsgrad, setzt sich der Eindruck fest Testen würde zu lange dauern und zu teuer sein. Geht man aber die nächsten Schritte und analysiert die Probleme genauer, stellt man meistens fest daß in früheren Projektphasen Arbeitsergebnisse die unvollständig oder fehlerbehaftet waren als Input für die nächste Projektphase benutzt wurden. Das Testen wird somit zum wahrgenommen Root Cause, da es die Probleme ans Tageslicht bringt.

Erinnern wir uns an die Böhm’sche Kurve, die besagt, daß Fehler immer teurer werden je später sie behoben werden. Das wirft natürlich die Frage auf, warum nicht bereits in frühen Projektphasen Test-Aktivitäten wie das Review der Anforderungen auf Vollständigkeit, Fehlerfreiheit und Verständlichkeit durchgeführt werden. Dadurch wären sowohl die Wahrnehmung des Problemursprungs verbessert als auch die Kosten des Projektes gesenkt.

Häufig sind solche Projekte aber unter einem extrem hohen Zeitdruck und bereits frühzeitig am Limit Ihres Budgets, so daß diese Qualitäts-sichernden Maßnahmen mit “Dafür haben wir jetzt keine Zeit / Geld” abgelehnt werden. Zumindest für Projekte die nach klassischeren Vorgehensmodellen durchgeführt werden, sollten die Projektverantwortlichen bereits beim Aufsatz des Projektes darüber nachdenken qualitätssichernde Maßnahmen zumindest nach jeder Phase durchzuführen, um Probleme frühzeitig erkennen und gegensteuern zu können.

Ihr Projektbudget wird es Ihnen am Ende des Projektes mit Kosten- und Zeit-Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich danken.

 


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09
Mai
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Pro-aktiver Dialog

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
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in Markt und Marketing

Ich glaube an den Wert des pro-aktiven Dialoges aus dem Web mit Kunden, schließlich bin ich Report-Blogger. Deswegen ist es natürlich naheliegend, diese smarte Kommunikationsform auch Kunden und Partnern anzubieten. Warum tun wir es dann noch nicht im großen Rahmen?

In diesem Punkt unterscheiden wir uns nicht von unseren Kunden – wir haben die gleichen Fragen, Bedenken und auch Hürden. Es gibt Anforderungen für den erfolgreichen und effektiven Einsatz von Chats: Zunächst einmal die Frage, ob es überhaupt genügend Webseitenbesucher gibt. Wie viele verlassen die Webseiten (wo?), ohne direkten Kontakt zu suchen? Für welchen Zweck setzt man am Besten Web-Chats ein? Und schließlich: wie stellt man sicher, dass genügend und die richtigen Mitarbeiter verfügbar sind, um die Anfragen zu bearbeiten?

Rein technologisch ist es kein Problem einen immer präsenten Chat-Button in die Webseiten einzubauen. Übel wird es für den geneigten Benutzer, wenn es dann aber ewig dauert bis er endlich im Dialog ist (oder noch schlimmer: erst nach dem Anklicken erfährt, dass gerade niemand helfen kann). Dafür haben wir eine Lösung, natürlich! Schließlich muss aber auch sichergestellt sein, dass die nachgelagerten Prozesse “sitzen”. Doch wer trägt die Verantwortung dafür – gibt es einen dedizierten Kundenservice, der die Kommunikation steuert? Die Frage ist für große B2C-Firmen leichter zu beantworten als für eine B2B Beratungsfirma wie Tieto! Wie verzahnt man das dauerhaft mit Marketing bzw. Portal, um aus den Einsichten über das Benutzerverhalten auf der Webseite genügend zu lernen und die User Experience weiter zu optimieren?

Meine Frage an Sie: Wenn Sie sich auf Webseiten potenzieller oder bestehender Geschäftspartner bewegen (B2B!), würden Sie auf die Einladung zu einem persönlichen Chat begrüßen? Wollen Sie mit uns chatten können, über was?

Ich freue mich über Ihre Antwort,

Ihr Wolfgang Kuzel ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


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08
Mär
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„Webbewerbsfaktor“ Enterprise Mobility

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
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in Neues Arbeiten

Immer mehr Menschen sind dank moderner Smart-Phones und Tablets jederzeit und überall online. Sie kommunizieren, informieren sich oder nutzen Unterhaltungsangebote. Ob privat oder im Arbeitsumfeld, viele wollen auf mobile Anwendungen nicht mehr verzichten.

Für Unternehmen werden daher mobile Dienste und Applikationen sowie die Nutzung sozialer Netzwerke zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Neue Funktechnologien wie LTE und UMTS ermöglichen auf mobilen Endgeräten wie Smartphones eine immer umfangreichere und flexiblere Internetnutzung. Anwender erwarten mobile Lösungen, die ihnen einen deutlichen Mehrwert bringen.

Im Businessbereich suchen Unternehmen daher nach Mobilanwendungen, die Kunden und Mitarbeitern helfen, Unternehmensprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig erhöhen mobile Lösungen die Sichtbarkeit und die Wettbewerbsposition des Unternehmens. Es gibt aber nur wenige Anbieter die sinnhafte mobile Anwendungen für die unterschiedlichsten Ansprüche realisieren können, aber schon gute Beispiele:

- die mobile Visite, eine App mit der medizinisches Personal im Krankenhaus Vitalparameter von Patienten direkt am iPad erfasst

- die "Road Assistance", eine App die Hilfe bei der Reiseplanung und in Unfallsituationen bietet

- die "SAP Mobility-App" für Fertigungsbetriebe, mit der SAP Produktionsdaten auf mobilen Endgeräten verwaltet werden

- die "mobile Kundenkarte", eine standortbezogene NFC App für Handel und Industrie

Dies sind nur einige Beispiele, die allesamt von Tieto schon erfolgreich realisiert wurden.

FRAGE: Wie sieht Ihre Enterprise Mobility Strategie aus?


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08
Feb
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SMS aufs Handy: „Strom jetzt billiger“

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
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in Intelligente Netze

Strom hat keinen fixen Preis zu bestimmten Zeiten, sondern eine schwankende „Flat-Rate“, da er an der Börse gehandelt wird. Bis 14 Uhr müssen Energieversorger täglich bekannt geben wie viel Strom an diesem Tag bis zur Öffnung der Börse am nächsten Tag benötigt wird. Wird zu wenig eingekauft, so muss danach teuer zugekauft werden. Wird zu viel gekauft, hat der Energieversorger einen Stromüberschuss, quasi einen Verlust, denn Strom kann nicht gespeichert werden.

Daher ist es von großem Interesse, genaue Daten darüber zu bekommen, zu welchem Zeitpunkt die Kunden wirklich einen hohen Stromverbrauch haben, um effizient planen zu können.

Für den Endkunden kann dies natürlich auch Vorteile bringen, wenn die Tageszeit, wo Strom besonders preisgünstig ist, für stromintensive Geräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler genutzt wird. In Zukunft könnte eine SMS aufs Handy kommen: „Strom ist derzeit billig“.


Die EU hat die Vorgabe erteilt, dass in allen Mitgliedsländern die alten Stromzähler gegen die neuen „Smart Meter“ getauscht werden müssen. Projekte wie diese wurden in Finnland und Schweden schon erfolgreich durch Tieto umgesetzt. In Österreich ist die E-Control dafür zuständig, diese Richtlinie in österreichisches Recht umzulegen und die Rahmenbedingungen zu schaffen. Bis zum Jahr 2018 sollen in Österreich bereits 95% der alten Zähler gegen neue „Smart Meter“ ausgetauscht werden.

FRAGE: Wenn Sie das interessiert, stehe ich Ihnen am Symposium Energieinnovation in Graz von 15.-17.2.2012 sehr gerne zur Verfügung. Aber auch gerne unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .


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16
Dez
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Software as a Service für Stadtwerke und Energieversoger

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
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in Neues Arbeiten

In Österreich gibt es eine Vielzahl von kleiner Stadtwerke und Energieanbieter. Wenn man sich die Geschäftspolitik von dieser „Small Public Utilities“ ansieht, dann ist das Model nicht viel anders als das der großen Energieversorger. Gegenwärtig haben diese Unternehmen teilweise keine standadisierten Lösungen sondern „selbst gebastelte“ Applikationen die von Einzelpersonen betreut werden.

Im Zeitalter von„Cloud“ und „Software as a Service“ bieten sich Service, wie "Pay-per-Use-Infrastruktur" und standadisierte Arbeitsplätze an. So gewinnen diese Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen "Small Utilities" und nützen Services und Angebote von IT Dienstleistern, wie Tieto.


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21
Okt
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Jobsuche mit 50

Geschrieben von Wolfgang Kuzel
Wolfgang Kuzel
Geb. 1959 in Wien, 2 Kinder (Stefanie 25, Sebastian 20) abgeschlossene Ausbildun
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in Mensch und Karriere

Ist man mit 50 für die heutigen Anforderungen zu alt? Ich habe mehr als 100 Bewerbungen gesendet und wenn man eine Rückmeldung erhält, dann ist man sicher "überqualifiziert" und/oder Stelle schon vergeben! Interessant ist es wenn Personen für den Vertrieb gesucht werden und die HR Abteilung aufgrund eines zwei-seitigen CV entscheidet ob man geeignet ist oder nicht. Nach mehrmaligen hinterfragen ob nicht Merkmale wie: "Sympathie, Auftreten, Kommunikationsfähigkeit wichtig sind erhält man keine Antwort mehr.
Welche Erfahrungen gibt es hier?
SChöne Grüße an alle 50


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