Post verlegt IT-Anwendungsentwicklung in die Cloud

Die Österreichische Post setzt für ihre IT-Anwendungsentwicklung auf die Cloud: Gemeinsam mit Avanade hat der Logistik- und Postdienstleister mit Hilfe von Microsofts Azure die Lösung „Visual Studio Team Services“ (VSTS) als zentrale Plattform eingeführt. Der auf der VSTS-Plattform mittels teamübergreifend einheitlicher Standards und Normen generierte Code wird dabei in einem zentralen Verzeichnis abgelegt – aus ihm heraus lassen sich automatisch Programme erzeugen, testen und in den verschiedenen Umgebungen bis hin zur produktiven Umgebungen bereitstellen. Dabei haben alle Verantwortlichen jederzeit den aktuellen Entwicklungsstand im Blick und sind immer über den Zielerreichungsgrad einzelner Anwendungen sowie den Gesamtstatus der IT-Anwendungsentwicklung informiert.

Die Erfolge des Projekts zeigen sich in der täglichen Arbeit, die auch die Kunden des Unternehmens innerhalb und außerhalb Österreichs erfahren: Bei der Brieflogistik geht es um die tägliche Steuerung von insgesamt 9.000 Zustellern. Stehen für die zugehörigen IT-Applikation Änderungen an, kann das Unternehmen sie innerhalb weniger Stunden programmieren, testen und verteilen. In der Vergangenheit hätte ein solcher Vorgang mindestens drei Wochen gedauert. Für die Zukunft hat die Post einen weiteren Ausbau des Systems vor. Dabei haben die Verantwortlichen vor allem das Anforderungsmanagement und die Übergabe in den Betrieb im Visier.

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