eAward 2017: Kategorie "Bildung und Gesundheit" Featured

eAward 2017: Kategorie "Bildung und Gesundheit" Foto: Thinkstock

Die nominierten Projekte und GewinnerInnen des eAward 2017 in der Kategorie "Bildung und Gesundheit". Die SiegerInnen sind 23. Februar 2017 bei der Preisverleihung in Wien bekannt gegeben worden, siehe auch "Projekte für die Digitalisierung Österreichs". Update: Alle Jurymeinungen, Kategorievideo.

Kategoriesieg



Foto: Michael Nebel (T-Systems), Ruth Mateus-Berr (Universität für Angewandte Kunst Wien), Helmut Hlavacs, Rebecca Wölfle und Daniel Martinek (Universität Wien)


Universität Wien - Fakultät für Informatik - Entertainment Computing, Universität Wien – Fakultät für Psychologie – Klinische Kinder- und Jugendpsychologie/ Games4Resilience Lab, Children’s Cancer Research Institute (CCRI) / St. Anna Kinderkrebsforschung Wien, Universität für Angewandte Kunst Wien, FFG – Forschungsförderungsgesellschaft Österreich, T-Systems Austria
Projekt: Interacct & Tröstgeschichten

Oft müssen schwerkranke Kinder auch nach einem Krankenhausaufenthalt zu Hause selbständig Buch über ihre Symptome und Körperfunktionen führen. Um die Kommunikation zwischen ÄrztInnen und PatientInnen zu verbessern, setzt das Projekt Interacct auf einen spielerischen Zugang. Dazu wurde eine Website und eine App für Smartphones und Tablets entwickelt - quasi einen digitalen Kommunikationskanal zwischen Arzt und Patient: Auf der einen Seite ist das Clinical Interface, also jener Teil, auf den nur die Ärzte Zugriff haben. Um auch die Kinder zur regelmäßigen Dateneingabe zu motivieren, gibt es interaktive Spiele. ÄrztInnen können nicht nur die eingegebenen Daten auswerten, sondern sehen auch, wie die Kinder bestimmte Spiel-Aufgaben meistern und können damit wieder Rückschlüsse auf das Befinden ziehen.

www.interacct.at 
Video: https://youtu.be/7ZwgfUsDh7U

Die Jury:
„adressiert erfolgreich ein wichtiges Thema“
„ermöglicht Empowerment und Verbesserung der Lebensqualität“
„wunderbares, interdisziplinäres Projekt“


Ausgezeichnet




Foto: Johannes Leitner und Juergen Wuertenberger (bildung360)


bildung360 - Verein zur Bildungsförderung
Projekt: bildung360 - Die erste Förderplattform für Bildung

bildung360 ist die erste Förderplattform für Bildung im Internet. Menschen wie Sie und ich können durch bildung360 Unterrichtsprojekte von Lehrern fördern, die den Lernalltag von Kindern attraktiver und lebendiger gestalten. Innerhalb von zehn Minuten lassen sich unbürokratisch auf der Plattform Unterrichtsprojekte sowie deren Finanzierungsbedarf publizieren. bildung360 verbindet die Projektidee der LehrerInnen mit einer Community von potenziellen Förderern. bildung360 unterstützt die Bekanntmachung von Unterrichtprojekten und garantiert eine sichere uns saubere finanzielle Abwicklung mit maximaler Transparenz.

www.bildung360.org
Video: https://www.youtube.com/watch?v=bOQyDQz61Ic

Die Jury:
„hohe Transparenz der finanzierten Projekte“
„eine ganz wunderbare Idee“
„praktisches Crowdfunding im Bildungswesen“





Foto: Felix Ohswald (GoStudent)

GoStudent GmbH
Projekt: GoStudent

GoStudent ist eine neuartige Lernhilfe für SchülerInnen zwischen 10 und 18 Jahren. Die App kann für Aufgaben jeder Art verwendet werden und fungiert als stets verfügbarer, persönlicher Lernassistent. Sie ermöglicht den Zugriff auf eine Community aus qualifizierten TutorInnen, an die sich SchülerInnen jederzeit wenden können. Einfach per Chat eine Frage stellen – und umgehend fachlich fundierte Antworten von der Community bekommen. Der persönliche Lernassistent unterstützt über das Smartphone bei allen Schulfragen rund um die Uhr. Individuelle Erklärungen sind rasch und auf Knopfdruck möglich, den Schülern wird in entscheidenden Momenten unter die Arme gegriffen.

www.gostudent.at 
Video: https://www.youtube.com/watch?v=sokFW-amono

Die Jury:
„schnelle Antworten auf schnelle Fragen“
„überzeugende Lehr-, Lern- und Nachhilfe 2.0“
„Kontrolle der Smartphones im Unterricht wird jetzt noch wichtiger“



Die weiteren Nominees




Foto: Stefan Hanischitz, Günter Obiltschnig und Franziska Püller (Püller Handels und DienstleistungsgesmbH)

Püller Handels und DienstleistungsgesmbH

Projekt: Auf ins Land der Zahlen

„Auf ins Land der Zahlen“ ist ein Rechenmaterial, das den modernen Erstrechenunterricht unterstützt und Verständnis, Sicherheit und Schnelligkeit in Mathematik fördert. Mit der gleichnamigen App wird eine Kombination aus Hörbuch und Mathe-Spielen geboten. Echtes Begreifen wird für Kinder möglich. 30 Geschichten motivieren, sich mit Mathematik im Zahlenraum zehn zu beschäftigen - das Unterrichtsziel der 1. Klasse. Von Abenteuer zu Abenteuer werden die Mengen vertrauter und die Rechenoperationen Plus, Minus, Ergänzen und Zerlegen spielerisch begriffen. Die Märchen produzieren innere Bilder, wodurch Mathematik im wahrsten Sinne des Wortes durchschaubar und begreifbar wird.

www.auf-ins-land-der-zahlen.at  
Video: https://www.youtube.com/watch?v=ht6EaH2tyY0 

Die Jury:
"tolles Lernspiel"
"verbindet moderne Medien und Lernen"





decide Clinical Software GmbH, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH - HEALTH – Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften, Medizinische Universität Graz - Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie
Projekt: GlucoTab

GlucoTab unterstützt Pflegepersonen und ÄrztInnen bei der Insulintherapie von PatientInnen mit Typ-2-Diabetes im Krankenhaus. Die intuitiv bedienbare Software verbessert die Arbeitsabläufe des Blutzuckermanagements, und ein in Europa einzigartiges Entscheidungs-unterstützungssystem berechnet die optimale Insulinmenge individuell direkt am Patientenbett. Eine optimale Blutzuckereinstellung und die Vermeidung von Behandlungsfehlern tragen dazu bei, Komplikationen während des Krankenhausaufenthalts zu vermeiden. Das kommt direkt den PatientInnen zugute und spart Kosten. GlucoTab wurde in mehreren klinischen Studien erfolgreich getestet und ist ein CE gekennzeichnetes Medizinprodukt.
 
www.glucotab.at 
Video: https://www.youtube.com/watch?v=P3-pAkC_Rf4

Die Jury:

"beste Betreuung und Unterstützung im Krankenhaus"
"absolut sinnvoller und lebenswichtiger Einsatz von Technik"






Foto: Vanessa Stadlbauer-Köllner (Steiermärk. Krankenanstalt) und Markus Barta (Bytepoets)

BYTEPOETS GmbH, Steiermärkische Krankenanstalten GesmbH
Projekt: OrgaTrans-Web-App

Eine Web-App als digitaler Leitfaden zur Organspende: Der Prozess einer Organtransplantation soll durch intuitive Navigationselemente und beste User-Experience in der App verbessert werden. ÄrztInnen, Krankenschwestern und anderen relevanten Nutzern hilft die Lösung, schnell und übersichtlich zu den richtigen Informationen zu kommen, um mehr erfolgreiche Organtransplantationen zu ermöglichen. Nach Bekanntgabe essentieller Informationen über die PatientIn erscheinen die nächsten, notwendigen Schritte - Untersuchungen, Gespräche mit Angehörigen, organisatorische Details usw. So kann die App indirekt dazu beitragen, Leben zu retten.

www.klinikum-graz.at/transplant

Die Jury:
"Erleichterung der schwierigen Koordination von Beteiligten bei Organspenden"
"Spitze: Die Anwendung hat das Potenzial, die Zahl der Organspenden zu erhöhen"




Foto: Martina Friedl und Christian Aberer (Samsung), Michael Bindlechner und Gergely Teglasy (caregency), Lisa Schrötter (Samsung) und Horst Böhm (Caritas)

caregency GmbH, Samsung Electronics Austria GmbH, FH Technikum, Universität Wien, Caritas
Projekt: SeniorInnen 2.0 mobil, online & sicher
   
Bei alleinlebenden älteren Personen droht das Risiko, dass im Notfall die oft lebensrettende Hilfe zu spät kommt. Deshalb haben Samsung, b-cared und Caritas eine Initiative gestartet, um gemeinsam mehr Sicherheit für ältere Menschen zu schaffen und gleichzeitig SeniorInnen verstärkt in die digitale Gesellschaft zu holen. Über digitale Notrufsysteme für Smartphone und Smartwatch kommen SeniorInnen mit der digitalen Kommunikation auch abseits der Notruf-Apps in Kontakt. Eine neue Workshop-Reihe von Samsung stärkt die digitalen Skills der älteren Generation. Ausgangspunkt dafür ist die Smartphone- und Smartwatch-Lösung b-cared, die in Notfällen automatisch definierte Kontaktpersonen oder auch das Caritas-Notruftelefon verständigt. So bleiben ältere Menschen länger selbstständig, sind mobil und sicher und können besser mit ihren Liebsten kommunizieren.
 
http://b-cared.com/caritas und http://www.samsung.com/at/news/corporate/samsung-bcared-caritas-emergency-app

Die Jury:
"Vorzeigeprojekt für Betreuung und Service für ältere Generation"
"ermöglicht längeres Wohnen zu Hause bei schneller Kommunikation im Bedarfsfall"


Das Kategorievideo

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Last modified onFreitag, 17 März 2017 10:36
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