Neues schaffen - Vorhandenes verbessern - Überholtes abschaffen

Unternehmen werden gegründet, steigen auf, werden erfolgsbedingt träger und fallen zurück und so weiter und so fort. Unternehmen werden gegründet, steigen auf, werden erfolgsbedingt träger und fallen zurück und so weiter und so fort.

In dieser Kolumne geht es um das den jeweiligen Zielen und Situationen entsprechende Zusammenspiel der Aktivitäten »Neues schaffen«, »Vorhandenes verbessern« und »Überholtes abschaffen«. Für das Gelingen des den jeweiligen Zielen und Situationen entsprechenden Zusammenspiels sind gewisse Voraussetzungen zu schaffen. Die Kolumne weist auf die Schaffung jener Voraussetzungen hin, die es besonders zu beachten gilt.

Von Johann Risak

Nachhaltigkeit braucht Flexibilität

Unternehmen werden gegründet, steigen auf, werden erfolgsbedingt träger und fallen zurück, erholen sich und ändern ihren Entwicklungspfad, werden wieder erfolgreich, fallen wieder zurück und so weiter und so fort. Das sind eben die Wechselfälle im Leben von Unternehmen, auf welche sie sich vorzubereiten haben. Das heißt, Fähigkeiten zu entwickeln und vorzuhalten, damit sie auf den Wechsel in den Situationen und Zielen in einer den Anforderungen entsprechenden Weise reagieren können. Das Anstreben von Exzellenz im Denken und Handeln braucht eine ruhige Hand in der Umsetzung und gleichzeitig Flexibilität in der Ausgestaltung.

Worum geht es beim Anstreben von Überlegenheit?

Es geht um die Leidenschaft in der Suche nach und der Umsetzung von Neuem, die konsequente Verbesserung von zu bewahrendem Vorhandenem und die Trennung von nicht mehr zu bewahrendem Vorhandenem. Bei einem Blick auf neuere empirische Forschungsergebnisse ist erkennbar, dass sich überlegen entwickelnde Unternehmen

- intensiv vom nicht mehr zu Bewahrenden trennen,
- zu bewahrendes Vorhandenes sehr intensiv verbessern und
- intensiv nach Neuem suchen und dieses auch umsetzen.

Die sich überlegen entwickelnden Unternehmen beschäftigen sich mit allen drei Aktionsfeldern intensiv und dürften daher auch in der Lage sein – selbst wenn sie zurückfallen – sich wieder nach oben zu bewegen. Für sie gilt nicht die Einstellung »gut genug«, sondern »jedes mal besser«.

Das Unternehmen für das positive Durchleben der Wechselfälle bereit machen

Das positive Durchleben der Wechselfälle im Leben von Unternehmen sollte immer wieder trainiert und dann anhand von Fällen im und um das Unternehmen herum geübt werden. Wechselfälle sollten Wechselfälle bleiben, und nicht in Krisen ausarten! Wechselfälle sind lehrreich, und dieser Reichtum sollte immer wieder genutzt werden.

Last modified onMontag, 16 März 2015 15:04
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