eAward 2013: die Bundessieger Empfehlung

Augmented Reality-Anwendungen von Kärnter IT-Unternehmen augmensys bringen den Bundespreis des eAward 2012. (Foto: augmensys) Augmented Reality-Anwendungen von Kärnter IT-Unternehmen augmensys bringen den Bundespreis des eAward 2012. (Foto: augmensys)

Die besten IT-Projekte des Jahres 2012 stehen fest. Die Bundespreisträger sind Augmensys, more&g, Landesklinikum Donauregion Tulln, ekey biometric systems sowie das Amt der Burgenländischen Landesregierung.


Der IT-Preis eAward hat sie wieder versammelt - die besten Projekte aus Wirtschaft und Verwaltung. Gastgeber T-Systems lud bereits zum zweiten Mal zum großen Finale am 31. Jänner 2013 ins T-Center am Wiener Rennweg (Fotos). Vor knapp 300 Besuchern präsentierte der Report Verlag Unternehmen und spannende Services aus allen Wirtschaftsbereichen.

„Die rasante Entwicklung des IKT-Bereiches muss stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit dringen, denn Investitionen in Innovation sind Investitionen in unsere Zukunft. Innovative IKT-Unternehmen können den Wirtschaftsstandort Österreich nur weiterhin stärken, wenn diese Tatsache auch entsprechend anerkannt und unterstützt wird“, betonte Martin Katzer, Geschäftsführer T-Systems.

Der eAward (vormals „ebiz egovernment award“) zeigt die Möglichkeiten von Technik und Informationstechnologie bei der Neugestaltung von Geschäftsprozessen. Die Plattform wird von T-Systems, OKI, dem Bundeskanzleramt, Plattform Digitales Österreich, BRZ sowie in den Bundesländern von unit-IT und der bit gruppe unterstützt.

Ebenfalls bereits zum zweiten Mal wurden Unternehmen auch mit dem „T-Systems Innovation Award“ ausgezeichnet. Mit dem Preis soll die Bedeutung von Innovation und Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie für den Wirtschaftsstandort Österreich in der Öffentlichkeit verankert werden.

„Der Jury ist auch heuer wieder schwergefallen, einzelne Projekte vor die anderen guten Nominierungen zu stellen“, erklärte auch Christian Rupp, Sprecher Plattform Digitales Österreich, Bundeskanzleramt. „Wir betrachten alle Nominees als Sieger. Die Projekte zeigen das großartige Engagement und die kreative Kompetenz heimischer Betriebe.“

Die Bundessieger eAward 2012 und Begründungen der Jury:

Platz 1 im Bundesfinale für Kärntner augmensys-Geschäftsführer Helmut Guggenbichler.1. Platz eAward Österreich


Augmensys GmbH
Projekt: Augmented Reality für die Prozessindustrie
Kern des Projekts ist die Entwicklung eines marktreifen Softwarewerkzeuges zur Nutzung des „Augmented Reality (AR)“-Konzepts in industriellen Anwendungen. Durch bloßes Anvisieren eines Objekts in großen Industrieanlagen stellt die Augmensys-Software auf Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones einen Kontext zum Objekt her. Relevante Objekte werden als „Bubbles“ in das aktuelle Livebild der jeweiligen Gerätekamera eingeblendet. Über den Bubble können dann die entsprechenden Objektdaten - die aus verschiedensten Bestandssystemen kommen können - abgerufen, verändert oder ergänzt werden. Im industriellen Umfeld eröffnet sich damit ein vollkommen neues Anwendungsgebiet: Anlagendaten können künftig von jedermann komfortabel mobil genutzt und bearbeitet werden.
www.augmensys.com

Die Jury:
„Auf Knopfdruck verfügbare Daten können Prozesse weitreichend vereinfachen. Nun reicht es, einfach ein mobiles Endgerät bei Besprechungen vor Ort dabeizuhaben.“
„fortschrittliche und innovative Idee“
„Einsatz neuer Technologien“
„hohes Marktpotential in der industriellen Anwendung“


2. Platz Bundespreis eAward 2012 für  Clemens Skrabal, more&g, und Monika Chladek, Landesklinikum Donauregion Tulln.2. Platz eAward Österreich

more&g e-Health GmbH, Landesklinikum Donauregion Tulln, Abteilung Chirurgie
Projekt: Leitlinienbasierte Tumornachsorge im 21. Jahrhundert
ÄrztInnen und ComputerlinguistInnen haben eine Software für die leitliniengerechte Krebsnachsorge entwickelt, die einen automatischen Benachrichtigungsmechanismus über SMS, E-Mail oder Brief für PatientInnen und eine Informationsfunktion für ÄrztInnen direkt am Arbeitsplatz impliziert. Das steigert die PatientInnentreue (Compliance), senkt die Fehlerhäufigkeit, die Versorgungsvarianz und die Zahl vermeidbarer Rezidive und Metastasen. Damit steigt die Chance, den Tumor zu überleben und eine gute Lebensqualität zu erzielen. Nach einem Jahr werden die gesunden PatientInnen zur weiteren Betreuung automatisch zu Ihren HausärztInnen geleitet. Diese sind mit dem Krankenhaus vernetzt und wissen ebenfalls, über M.E.M.O.R.E.S, was evidenzbasiert zu tun ist. Dies stärkt den niedergelassenen Bereich, entlastet die Ambulanzen und senkt Kosten. Verbunden ist M.E.M.O.R.E.S mit einer Ergebnisevaluation im Sinne der Qualitätsverbesserung.
www.moreandg.com

Die Jury:
"lebensrettende Services"
"großartiges Beispiel für das Potenzial einer besseren Vernetzung und Kommunikation im Gesundheitsbereich"
"heimische State-of-the-art-Entwicklung"


Siegerurkunde aus den Händen von Christian Rupp, Plattform Digitales Österreich (li.), für Signot Keldorfer und Leopold Gallner, ekey biometric systems.3. Platz eAward Österreich

ekey biometric systems GmbH, Telekom Deutschland GmbH
Projekt: Pay-At-Match - bargeld- und kartenloses Bezahlsystem
„Pay-At-Match“: Ist der Kunde in einem Geschäft mit Aufnahmestation wie etwa ein  Supermarkt oder eine Drogerie einmalig registriert, kann er an allen Bezahlterminals mit Fingerscanner ortsunabhängig und auch in unterschiedlichen Geschäften (Boutique, Tankstelle, etc.) bargeldlos und kartenlos bezahlen. Ein Fingerstreich über den ekey-Fingerscanner eines Bezahlterminals und die Eingabe des mehrstelligen Pay-At-Match-Codes genügen, um sicher, bargeldlos und vor allem kartenlos bezahlen zu können. Im Gegensatz zu Kreditkarten kann der menschliche Finger nicht gestohlen, verloren oder vergessen werden. Mit dem System der Deutschen Telekom und Fingerscanner-Technologie von ekey hat die Sorge um Plastikgeld ein Ende.
www.payatmatch.de

Die Jury:
„Cashless Payment als aktuelles und relevantes Thema“
„hohes Marktpotenzial“
„Mit dem Fingerabdruck zu bezahlen zeigt, was künftig möglich ist.“


Maria Erdt, Andrea Hamm, WHR Gerhard Tschurlovits und Margarethe Kralits, Amt der Burgenländischen Landesregierung.T-Systems Innovation Award Österreich

Amt der Burgenländischen Landesregierung - Landesamtsdirektion Stabsstelle EDV und Abteilung 6 Soziales, Gesundheit, Familie, Sport
Projekt: Pflegeplatzbörse Burgenland - Online-Service für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Über ein neues, österreichweit einzigartiges Service können sich Pflegebedürftige und deren Angehörige über freie Plätze in Pflegeeinrichtungen im Burgenland rasch und einfach informieren. In tagesaktueller Qualität sind die Verfügbarkeiten von Langzeit- und Kurzzeitpflege, Seniorentagesbetreuung sowie Spezialangeboten wie etwa Hospizbetreuung abrufbar. Die Pflegeplatzbörse wurde von der Stabsstelle LAD-EDV in Zusammenarbeit mit der Sozialabteilung des Landes Burgenland umgesetzt. Das Mitwirken aller burgenländischen Pflegeeinrichtungen spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn die laufende Aktualisierung der Internetseite erfolgt von den Heimbetreibern selbst. Per Onlineformular langen die Bestandsmeldungen über die Anzahl der freien Pflegeplätze bei der landesinternen Heimdatenverwaltung ein. Dabei stellt die Bürgerkarte (Handy-Signatur) sicher, dass Updates nur von autorisierten Personen erfolgen. Eine mit Google Maps integrierte Kartendarstellung der Heimstandorte und freien Plätze gewährleistet dabei besondere Benutzerfreundlichkeit.
http://www.e-government.bgld.gv.at/pflegeplatzboerse

Die Jury:
„hoher Nutzen für Betroffene“
„ein ausgesprochen einfach zu bedienender Dienst“
„die Internetplattform erleichtert die Suche für Patienten und Angehörige um vieles“
„aktuelles und stark relevantes Thema, wäre auch für andere Regionen sinnvoll“
Mehr zum eAward und allen Preisträgern und Nominees in den Bundesländern unter award.report.at

Fotos zu den Veranstaltungen des eAward 2012 unter http://www.flickr.com/photos/award2008/collections/72157631510982918/

Letzte Änderung amMittwoch, 29 Juli 2015 14:17
Nach oben