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Mehrwert für ManagerInnen

Lessons Learned I? Internes Chaos als Ursachennummer 1 für Insolvenzen

Der KSV 1870 hat wieder akribisch die Ursachen für die INSOLVENZEN im Jahr 2010 analysiert. Die Presseaussendung des KSV 1870 trug den Titel „Pleiten 2010: weniger Vorsatz, mehr internes Chaos“.

44% der Pleiten im Krisenjahr sind auf schwer wiegende interne Fehler zurückzuführen, "nur" 20% haben externe, zB krisenbedingte Ursachen. Hätten wir nach den Turbulenzen nicht den Faktor Krise subjektiv höher eingeschätzt? Bedauerlich, dass die Medien die Presseaussendung nicht für wertvoll genug gehalten haben, um die wesentlichen Ursachen bekannt zu machen und um eine (steile) Lernkurve für Dritte zu ermöglichen. Nun für jene, die es unmittelbar getroffen hat, ist es zu spät, aber andere könnten davon profitieren.

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Energieeffizienz könnte Neuinvestitionen finanzieren

Verpflichtende Audits in Energieeffizienzrichtlinie

Seit Juni 2011 gibt es den Entwurf der neuen Energieeffizienzrichtlinie der EU-Kommission. Die Richtlinie sieht weitreichende Maßnahmen und Verpflichtungen vor, die das Erreichen des 20%-Ziels im Jahr 2020 ermöglichen sollen. Eine mögliche Maßnahme sind verpflichtende Audits für große Unternehmen. Zum Thema Energieaudits sind folgende Aussagen in der Richtlinie verankert:
Der Vorschlag sieht vor, dass die Mitgliedstaaten nationale Energieeffizienzverpflichtungssysteme einführen müssen. Ferner werden darin regelmäßige verbindliche Energieaudits für große Unternehmen vorgeschrieben. Diese Audits sollten auf unabhängige und kosteneffektive Weise durchgeführt werden. Die geforderte Unabhängigkeit ermöglicht eine Durchführung der Audits durch interne Experten, sofern diese qualifiziert oder akkreditiert und nicht unmittelbar in der Tätigkeit, die Gegenstand des Audits ist, beschäftigt sind. Die Mitgliedstaaten sollten daher Zertifizierungssysteme für die Anbieter von Energiedienstleistungen, Energieaudits und anderen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz einführen. Die Mitgliedstaaten entwickeln Programme, die Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen dazu ermutigen, sich einem Energieaudit zu unterziehen. Die Mitgliedstaaten weisen kleine und mittlere Unternehmen auf konkrete Beispiele dafür hin, wie ihre Unternehmen von Energiemanagementsystemen profitieren könnten. In verpflichteten Unternehmen müssen Energieaudits bis spätestens 30. Juni 2014 und alle drei Jahre nach dem vorangegangenen Energieaudit durchgeführt werden. Unternehmen, die bereits Audits im Zuge von Energiemanagementsystemen durchgeführt haben, sind davon ausgenommen. Energieaudits können eigenständig oder Teil eines umfassenderen Umweltaudits sein.

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Princeton das Schulparadies

Seit September besucht meine Tochter die John Witherspoon Middle School und mein Sohn die Princeton High School in New Jersey, und ich bin erstaunt, wie sich meine Kinder in diesem Umfeld entwickeln. David, der 15-Jährige, erzählt mir, das er in Mathematik im Moment 94 Prozent aller möglichen Punkte erreicht habe. »Aber wenn ich diese Hausübung noch mache, dann hab ich 100 Prozent.« Zunächst habe ich meinen Ohren nicht getraut, zu deutlich hatte ich seine Reaktion in Erinnerung, wenn ich ihn auf ein »Genügend« in einer Schularbeit im Wiener Wasa-Gymnasium angesprochen habe. »Papa, was willst du, es ist eh ein Vierer.« Wenn er dann mit lauter Vierern durch das Schuljahr gerutscht ist, schleuderte er mir den Satz abgewandelt entgegen. »Papa, was willst du, ich bin eh durch.«</p>
<p>Ein Jahr später kommt der selbe junge Mann zu mir, berichtet von einem Ergebnis, das er in einer fremden Sprache, in einem fremden Land, in einem völlig neuen System erreicht, und zeigt den Ehrgeiz, nicht nur die Bestnote, sondern die Bestnote mit der Maximalzahl an Punkten zu erreichen.</p>
<p>Was ist passiert? Den Unterschied machen Lehrer wie Mark Shelley, er unterrichtet meinen Sohn in Geschichte und er hat mir – und allen anderen Eltern – seit Schulbeginn 28 Mails geschickt. In jedem beschreibt er die Aufgaben und die Projekte, die in den nächsten Tagen und Wochen zu erledigen sind, er erinnert an Hausaufgaben, die noch nicht&nbsp; abgegeben wurden, und immer wieder betont er, wie viel Freude es ihm macht, meinen Sohn in seiner Klasse zu haben. »Mit diesen Kindern zu arbeiten macht Freude«, schreibt er. Mark investiert Zeit, um die Eltern im Detail zu informieren, was die Kinder gerade lernen, er motiviert, und er zeigt, Lernen macht Spaß!</p>
<p>Die Ansage wirkt.</p>
<p>Als ich jetzt Anfang Jänner in Princeton aufgebrochen bin, um nach Wien zu fliegen, fragt mich meine 13-Jährige, die noch vor wenigen Monaten gezittert hat, ob sie den Umstieg wohl schaffen würde: »Gell Papa, wir müssen nicht nach Österreich zurück.« Als ich nachfrage, warum sie denn in den USA bleiben wolle, antwortet sie: »Weil mir die Schule so gut gefällt.« Was anders sei als im Wiener Musikgymnasium, will ich wissen: »Hier werde ich viel mehr gelobt.«</p>
<p>Und ich versuche mich zu erinnern, ob ich je von einem österreichischen Lehrer ein E-Mail bekommen habe und ob einmal ein Lob für die Leistungen meiner Kinder gekommen ist.</p>

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Widerstand ist zwecklos

Widerstand ist zwecklos, Social Media revolutionieren unsere Gesellschaft. Die Fakten: 750 Millionen Menschen haben ein Profil auf Facebook, Produkt-Empfehlungen von Freunden zählen mehr als Werbung jemals bringen kann, Demokratisierungsprozesse finden statt, Regierungen stürzen und vieles mehr. Social Media hat bereits unsere Welt verändert und wird das in verstärktem Maß in Zukunft tun. Was bedeutet das für Unternehmen und ihre Leader?

Die neue Mitsprache von allen über alles bedeutet den totalen Kontrollverlust. Es ist nicht nur schwer sich im Rauschen der vielen Meinungen und (selbsternannten) ExpertInnen einen Namen zu machen, es ist schlichtweg nicht mehr möglich Kommunikation und somit die Meinung über das eigene Unternehmen zu kontrollieren.

Umgekehrt ermöglicht uns die neue Welt ungeahnte Chancen für den Kundenservice, die Produktentwicklung oder etwa die Bindung an eine Marke. Wenn Social Media gut gemacht wird, gibt es auch genug Belege für einen Return on Investment. Social Media darf aber nicht für sich alleine betrachtet werden. Social Media kann und ist nur ein Teil der Unternehmenskommunikation. Wer glaubt, mit einer Facebook-Fanpage ist es getan, der irrt.

Wirklich spannend ist, dass die massenhafte Nutzung der Social Media-Technologien die Unternehmen zwingt ehrlich und authentisch zu agieren. Es kommt alles an die Oberfläche, was Unrecht ist. Das ist schlecht für diejenigen, die es sich bis jetzt einfach gemacht und öfter mal ein Auge zugedrückt haben, wenn nicht alles mit rechten Dingen zuging. Das ist gut für uns alle. Aber zurück zu den Unternehmen. Die Aufgabe eines Unternehmens ist es kommerzielle Wertschöpfung zu erzielen. Zu den Faktoren Produktqualität, Preis, Absatzmöglichkeiten, Werbung, Kundenservice etc. kommt nun auch die Transparenz in der Kommunikation dazu. Das heißt: Ein Mangel am Produkt oder am Preis spricht sich schnell herum. Das Unternehmen kommt in Zugzwang und muss reagieren. Wer schon im Vorfeld im Netz gut aufgestellt ist und die Werte und wofür das Unternehmen steht bekannt sind, hat klare Vorteile und kann agieren statt reagieren.

Weiters reicht es nicht mehr, der beste und billigste zu sein. Die Aufgabe des Unternehmes ist es heute auch gesellschaftliche Wertschöpfung zu erzielen. Gut zu sein ist das Um und Auf eines langfristigen Erfolges. Beispielsweise die Marke McDonald's: Seitdem in der Kommunikation die Themen gesundes Essen und Übergewicht vermeiden behandelt werden, steht McDonald's nicht mehr für Billigessen, sondern für ein Lebensgefühl. Das muss aber auch ernst gemeint sein. Wer glaubt, dass man mit einer aufgesetzten Kampagne Gut sein etablieren kann, wird schnell aufgedeckt. Ein Unternehmer, dessen Grundthema seiner Arbeit Nachhaltigkeit ist, sich von einem Autohändler gleichzeitig aber ein SUV sponsern lässt, hat schnell ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und dies nicht nur wie früher bei seinen fünf Spezis, nein, bei seinen 600 Freunden auf Facebook. Genauso verhält es sich mit Unternehmensstrategien. Was früher unter den Teppich gekehrt werden konnte, wird heute öffentlich.

Die allererste Aufgabe jedes Unternehmens ist es die eigene Rolle zu klären. Wofür steht das Unternehmen, was sind die langfristigen Ziele? Vertrauen zu haben in die eigenen MitarbeiterInnen, diese sind die BotschafterInnen des Unternehmens. Kommunikation kann und darf sich nicht nur auf Unternehmenssprecher beschränken, Kommunikation ist eine strategische Aufgabe, der heute durch die sozialen Medien noch mehr Bedeutung zukommt als früher. Social Media bieten uns die Chance einer offeneren, ehrlicheren Zukunft in der es sich gut wirtschaften lässt.

Lassen wir uns das nicht durch Angst vor dem Medium zerstören.

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ProWork: Zeitmanagement voraus

Zu viele Verpflichtungen führen zu Chaos

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Effiziente Planung kooperativer Bauprojekte


...am Beispiel CO-Housing Maria Anzbach.

Co-Housing beschreibt eine Wohnform, die einen hohen Grad an Kooperation zwischen den Bewohnern einer Wohnhausanlage oder einer Siedlung als Ziel formuliert. Natürlich bleiben die familiären Strukturen dabei unangetastet. Die Gruppe, im obigen Fall 7 Familien mit durchschnittlich 2 Kindern, sucht in einer meist individuellen Baustruktur sozialen Zusammenhalt und Gemeinschaft, die andere Wohnstrukturen oft nicht bieten. Das beginnt bei der gemeinsamen Planung, geht über Kinderbetreuung und gemeinschaftliches Handwerken und Gärtnern, Carsharing bis zur flexiblen Nutzung von Räumen.

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Workshifting und die Zukunft der (Zusammen)Arbeit

Welcher Manager beschäftigt sich (noch) nicht mit der Zukunft der Arbeit? Der demografische Wandel verstärkt die Notwendigkeit, hervorragende Mitarbeiter zu finden und langfristig ans Unternehmen zu binden. Aber woher sollen die besten Mitarbeiter kommen? Hier kann uns moderne Informationstechnologie helfen! Moderne Kommunikationsmittel ermöglichen es heutzutage zu jeder Zeit und von jedem Ort auf firmeninterne Informationssysteme zuzugreifen. Somit bieten sich für Unternehmen unausgeschöpfte Möglichkeiten, hochqualifizierte Mitarbeiter unabhängig von deren Standort einzusetzen und sich dadurch von Marktbegleitern abzuheben.

Der Zugriff auf E-Mails, Dokumente sowie auf ERP- und CRM-Systeme reichen jedoch nicht aus. Die Basis für eine standortunabhängige Kommunikation bildet eine über die Unternehmensgrenzen hinausgehend gelebte Online-Meeting-Kultur, die es ermöglicht, Besprechungen in den virtuellen Raum zu verlagern. Reisekosten werden dadurch deutlich gesenkt und die produktive Zeit steigt, da Reisezeit in der Regel nicht zu 100% produktiv gestaltbar ist. Zudem ist zu beobachten, dass bei Mitarbeitern mit geringerer Reisezeit die Work-Live-Balance verbessert wird.

Um eine Online-Meeting-Kultur nachhaltig im Unternehmen zu verankern, benötigen Unternehmen ein auf die individuellen Anforderungen passendes Werkzeug in Form einer Online-Meeting-Lösung. Eine solche Lösung kann in der Regel zu geringen monatlichen Fixkosten und variablen Laufzeiten gemietet werden. Aber: Entscheidend ist, dass es sich hierbei um kein reines Softwareprojekt handelt, sondern vielmehr die Kommunikationskultur - die im Unternehmen über Jahre gewachsen ist – dauerhaft geändert werden muss. Das bedeutet, dass klare Zielvorgaben erstellt, die Anwender begleitet und die Ergebnisse gesammelt und ausgewertet werden müssen. Einen besonderen Stellenwert in einem solchen Projekt nimmt das Management des jeweiligen Unternehmens ein, welches eine Kultur des Vertrauens vorleben und die Leistung der Mitarbeiter an der Zielerreichung messen sollte. Anwesenheit ist somit keine Messgröße und kein Parameter im Kontext der Mitarbeiterbeurteilung und Aufgabenverteilung!

Aber Workshifting bedeutet noch viel mehr! Workshifting bedeutet auch, dass Mitarbeiter die Möglichkeit haben, flexibel von zu Hause aus zu arbeiten und sich via Online-Meeting mit Kollegen und Kunden abzustimmen. Der tagtägliche Stau ins Büro - und abends wieder zurück  - gehört damit der Vergangenheit an. Untersuchungen in Nordamerika haben ergeben, dass die Zufriedenheit und die Produktivität der Mitarbeiter steigen, wenn diese die Möglichkeit haben, ganz oder teilweise von zu Hause aus zu arbeiten und sich die Arbeit flexibel einteilen können.
Bei Heimarbeitsplätzen muss der Fokus auf die Begleitung der Mitarbeiter, die sich in den eigenen vier Wänden eine professionelle Arbeitsmöglichkeit schaffen müssen, gelegt werden.

Weitere Vorteile im Kontext Workshifting sind, dass Unternehmen durch Reduzierung von Reisetätigkeiten die unternehmensweite CO2 Bilanz dauerhaft senken können und wesentlich besser vor Wetterkapriolen „geschützt“ sind, da sich Mitarbeiter nicht mehr zu einer gewissen Zeit an einem gewissen Ort befinden müssen.

Dieser Beitrag wurde ganz im Sinne von Workshifting in freier Natur - an einem der letzten Sonnentage im August - auf einem Apple iPad verfasst. Sind auch Sie schon bereit für den nächsten großen Shift?

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PR-Gags statt Politik

Heute will Präsident Obama seinen Budgetvorschlag präsentieren. Die New York Times berichtete vorab, Obama wolle drei Billionen US-Dollar einsparen. Das klingt viel, ist es aber nicht. Eigentlich ist es bestenfalls ein PR-Gag.

Irgendwann ist irgendein PR-Profil draufgekommen, dass es einen schlanken Fuß macht, wenn man Einsparungen nicht auf ein Jahr sondern auf zehn Jahre rechnet. Klingt doch gleich viel imposanter.

Wenn Obama jetzt davon redet, er wolle drei Billionen - innerhalb von zehn Jahren - einsparen, dann klingt das beeindruckender als ehrlicherweise auf 300 Milliarden hinzuweisen, die man jährlich weniger ausgeben will.

Die USA lukrieren Steuereinnahmen von rund zwei Billionen im Jahr, aber sie geben 3,5 Billionen aus. Das jährliche Budgetloch beträgt also  1,5 Billionen und wird sich laut Obamas Rechnung auf 1,2 Billionen senken. Oder wenn man das 10-Jahres-Modell anwendet, werden die Schulden um 12 Billionen statt um 15 Billionen zunehmen.

Ob PR-Gags Probleme lösen, darf bezweifelt werden.

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Die Euro-Omerta

Die Nerven liegen blank. Weil die Grünen unter Werner Kofler im Finanzausschluss mehr über den 22 Milliarden Euro Blanko-Scheck wissen wollen, der dem „Rettungsfonds“EFSF“ ausgestellt werden soll, rasseln die Weltbörsen. Wenn einem heimischem Parlamentarier einer kleinen Oppositionspartei solche Macht zugeschrieben wird, weiß man, was es geschlagen hat.

Die Grünen seien keine wahren Europäer, wenn sie jetzt Fragen stellten, verlautet es gleich aus der Regierung. Augen zu und durch!

Auch der deutsche Wirtschaftsminister Rösler erntete wüste Kritik, weil er in einem Welt-Online-Kommentar meinte es dürfe keinen Denkverbote geben und man müsse auch über die Pleite Griechenlands reden können.

Die Sizilianer nennen das Omerta, das Schweigegelübde. Jeder Eingeweihte weiß, was läuft, keiner redet darüber.

Einen Zipfel von dem, was läuft, hat der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner gelüftet, in dem er laut CNBC den Euopäern vorgeschlagen hat, das Konzept des TALF (Term Asset Backed Security Loans Facility) zu übernehmen. Auf diese Art haben nämlich die USA ihr Finanzsystem vor dem Untergang bewahrt.

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Lasst Athen pleite gehen, jetzt!

 

 

Wer Griechenland helfen will, sollte es in die Pleite gehen lassen – und zwar jetzt. Athen hat sich entschieden, eine merkantilistische Wirtschaft aufrechtzuerhalten, Wettbewerb und Effizienz sind Fremdworte. Unter maximalem staatlichen Einfluss blüht die Vetternwirtschaft und der Klientelismus, so sehr sogar, dass in einzelnen Staatsbetrieben die Personalkosten höher sind als der Umsatz. Dieses System verdient es nicht, gerettet zu werden!

Die Diskussion der Experten geht ja längst nicht mehr darum, ob mit weiteren Hilfszahlungen die Insolvenz zu vermeiden sei, die Frage ist ja nur mehr, wie man verhindern kann, dass Banken mit in den Abgrund gerissen werden.

Nur auch da gilt: irgendwann muss damit Schluss sein, permanent die katastrophalen Folgen von wirtschaftlichen Fehlentscheidungen auf die Gesellschaft – sprich alle Steuerzahler – abzuwälzen. Es ist die Pflicht eines Kreditgebers sich die Bonität seines Schuldners anzuschaun, wenn er das nicht tut, muss er mit den Konsequenzen seiner Handlungen leben. Was die Politik jetzt macht, ist nichts anderes als völlig unverantwortliches Handeln zu fördern. Griechische Anleihen sind attraktiv, weil sie hohe Zinsen bringen und kein Ausfallsrisiko. Die Spekulanten rechnen damit, dass die europäische Politik weder den Mut noch die Konsequenz haben wird Ruchlosigkeit abzustrafen.

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