Leistungsbeschreibung von FM-Dienstleistungen – mehr als eine Handlungsanweisung für Besteller, Betreiber und Berater

Standards in der Leistungsbeschreibung von Facility Management-Dienstleistungen – mehr als eine Handlungsanweisung für Besteller, Betreiber und Berater.


Im Bild: Thomas Knoepfle, Hermann F. Kolar, Ingo Linke, Andreas Meister, Martin Zagler und Harry Steinberger. (Foto: FMA - IFMA Austria/Arpad Hagyo)

Die Facility Management Austria (FMA) arbeitet seit April 2016 in Anlehnung an das Standardleistungsverzeichnis der deutschen GEFMA und RealFM an einer Handlungsanweisung für den österreichischen Markt. Harry Steinberger, Leiter der Arbeitsgruppe „Standardisierte Leistungsbeschreibung“ präsentierte anlässlich des FM-Day 2016 die Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppe. In der anschließend stattfindenden Podiumsdiskussion ging es um die zentrale Frage: „Worin besteht der Nutzen beim Einsatz von standardisierten Leistungsbeschreibungen aus Sicht der Besteller, Betreiber und Berater?“

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UN Bericht 2016 - Materialeffizienz global gesunken

Die Kernaussagen des aktuellen UNEP Berichts 2016 "Global Material Flows and Resource Productivity - Summary for Policy Makers" können wie folgt zusammengefasst werden:

Faktor 3: Der weltweite Abbau von Rohstoffen hat sich in 4 Dekaden verdreifacht.

Faktor 10: Ressourcenschere - Die reichsten Länder verbrauchen 10 Mal so viel wie die ärmsten Länder.

Die reichsten Länder verbrauchen doppelt so viel wie der globale Durchschnitt.

Der Planet Erde wird 2050 bei gleichbleibendem Trend 180 Milliarden Tonnen Ressourcen benötigen bei der Annahme von 9 Mrd Menschen (Weltbevölkerung). Anmerkung: aktuell diskutieren Geologen und andere Wissenschaftler ob wir bereits einem neuen Erdzeitalter, dem sogenannten Anthropozän sind.

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Energieeffizienz – Best Performer sind die Verlierer

Energieeffizienz – Best Performer sind die Verlierer

Eine erste Bilanz des Energieeffizienzgesetzes zeigt, dass die Vorgaben übererfüllt wurden. Es stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht. Was passiert, wenn der nächste Effizienzschritt so ins Geld geht, dass er schlicht und einfach nicht leistbar wird? Eines ist schon jetzt klar: Bestraft werden die »Vorzugsschüler«.

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Wüstensonne für alle

Wüstensonne für alle

In Marokko entsteht bis 2020 die weltgrößte Solarstromanlage – ein wichtiger Schritt zu einer möglichen Energiezukunft für Europa?

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Es zahlt sich aus

Spätestens am Valentinstag ist die in Zahlen gemessene Liebe zur Energieeffizienz von den Energieversorgern an die Monitoringstelle der Energieagentur zu melden gewesen. Bis zum 14. Februar eines Folgejahres können gesetzte oder eingekaufte Effizienzmaßnahmen von der Branche gemeldet werden. Auf den Plattformen, die den Maßnahmenhandel zwischen der E-Wirtschaft und Unternehmen abwickeln, ist es im Februar trotzdem eher gemächlich zugegangen. Durch die einmalige Erweiterung des Maßnahmenzeitraums auf zwei Jahre – 2014 und 2015 – war von großer Einsparungsnot bei den EVU noch wenig zu spüren. Die Branche hat ihre Hausaufgaben gemacht und setzte trotz Verzögerungen in der Umsetzung des Gesetzes (und Etablierung der Monitoringstelle mitsamt Maßnahmenkatalog)früh auf das Thema und ist gut gewappnet.

Ein Rundruf bei Beratern und Auditoren zeigt, wie verschieden die Faktoren für Einsparung und Effizienz in den Unternehmen sind. Energieverbrauch ist produktspezifisch, Anlagenverfügbarkeit, Materialverfügbarkeit und Ausschuss sind Steuerungsgrößen, die auch die Energieeffizienz beeinflussen. Ein wichtiges Thema ist die Auslastung, die sich auf die Prozesseffizienz niederschlägt.
Für Audits und Managementsysteme sprechen unabhängig von der Gesetzeslage die Ergebnisse: Leitungsverluste werden sichtbar, technische Steuerungen hinterfragt und Temperaturniveaus für Mensch und Maschine optimiert. Effizienz zahlt sich einfach aus.

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