Die Erfolgsgeheimnisse der Preisträger im Staatspreis Unternehmensqualität 2019

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Am 5. Juni  wurden im Rahmen der qualityaustria Winners‘ Conference – Verleihung Staatspreis Unternehmensqualität die Preisträger 2019 präsentiert! Gerne möchten wir Ihnen die ausgezeichneten Unternehmen näher vorstellen und Ihnen verraten, warum sie von der Jury ausgezeichnet wurden. Was sind ihre Erfolgsgeheimnisse und wo sind sie Global Role Models?

Gewinner Staatspreis Unternehmensqualität 2019 & Kategoriesieger „Große Unternehmen“: BKS Bank AG

Die BKS Bank AG verfügt durchgängig über ein außerordentlich hohes Maß an Unternehmensqualität. Die Bankenlandschaft befindet sich anhaltend in massivem Umbruch. Die BKS hat vorausschauend darauf reagiert und meistert die damit einhergehenen Herausforderungen auf beeindruckende Weise.

Das seit langem bestehende und immer wieder aktualisierte Leitbild zeigt den Rahmen. Mit außerordentlicher Konsequenz wird durch die gesamte Organisation auf die gesteckten Ziele hingearbeitet. Die Führungskräfte der BKS Bank inklusive Vorstand befassen sich intensiv, systematisch und persönlich mit allen Interessengruppen. Die im Leitbild und der Strategie und festgelegten Ziele, Vorgehensweisen und Haltungen werden von Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern engagiert gelebt.

Die beeindruckenden Leistungen betreffen nicht nur das traditionelle Kerngeschäft. Die BKS unternimmt gezielt Maßnahmen zur Erhaltung und stetigen Verbesserung der hohen Beratungsqualität, um so die Kundenerwartungen auch in Zukunft erfüllen zu können. Hohe Zufriedenheitswerte bei Kundenbefragungen in punkto Beratungsqualität spiegeln dies wider. Sehr positiv werden die Gesellschaftsbezogenen Ergebnisse bewertet – die Leistungen übertreffen hierbei auch internationale Vergleiche deutlich. Zum Thema Nachhaltigkeit ist die BKS somit ein Global Role Model, wie auch schon andere Auszeichnungen zeigen.

Kategoriesieger „Mittlere Unternehmen“: B. Braun Austria GmbH

Der EFQM Ansatz ist fest in das tägliche Tun innerhalb von B. Braun Austria integriert. Die Implementierung mehrerer Managementsysteme unter dem Dach des Excellence Ansatzes gibt dem Management ein breites Spektrum an strukturierten Informationen zur Steuerung der Organisation.

Das Management setzt auf Stabilität und konsequente Weiterentwicklung des eingeschlagenen Weges. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Führungsteam zeigen ein außerordentlich hohes Engagement für den Erfolg von B.Braun.

Die aktive Ausweitung des Geschäftsmodells durch innovative Ansätze und die Ausrichtung der Organisation auf Wachstumssegmente am Markt lassen B.Braun auch in schwierigen Zeiten am Markt bestehen.

Kategoriesieger „Kleine Unternehmen“: Kompetenzzentrum Gesundheit Attersee Süd, Ordination Dr. Walter Titze

In der Ordination von Dr. Titze wird seit vielen Jahren Qualitätsmanagement auf sehr hohem Niveau gelebt. Speziell für den niedergelassenen Bereich ist das außergewöhnlich und beispielgebend. Es zeigt vorbildhaft, dass auch in dieser Branche das EFQM Excellence Modell erfolgreich umgesetzt werden kann. Deutliche Verbesserungen der Organisationsleistung in den letzten Jahren materialisieren den Nutzen.

Die Ordination zeichnet sich durch ein besonders hohes Engagement für die Patienten aus. Die Ausdauer und Konsequenz aber auch die Umsetzungsstärke der Maßnahmen sind bewundernswert, vor allem mit dem Hintergrund der Herausforderung ländlicher Arztpraxen. Die Jury hebt das unternehmerische Arbeiten in einer Arztpraxis auf diesem hohen Niveau als besonders bemerkenswert hervor.

Kategoriesieger „Non-Profit Organisationen“: Volkshochschule Götzis

Die Volkshochschule Götzis beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem EFQM Excellence Modell und stellt sich regelmäßig der externen Bewertung. Sie verfügt über ein beeindruckend hohes Maß an Unternehmensqualität, welches im österreichischen Vergleich auf sehr hohem Niveau liegt. Besonders positiv sticht der Bereich der gesellschaftsbezogenen Ergebnisse hervor.

Der charismatische Elan des Geschäftsführers motiviert alle Beteiligten zu neuen und innovativen Angebotsideen, das klassische VHS-Angebot wird permanent weiterentwickelt. Die strategischen Ziele der VHS Götzis sind klar definiert, die Organisation hat sich in allen Bereichen weiterentwickelt und konnte durch viele Maßnahmen ihre Agilität beweisen.

Kategoriesieger „Organisationen, die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen“: WIFI Kärnten GmbH

Das WIFI Kärnten stellt sich regelmäßig externen Bewertungen und zeigt seit vielen Jahren ein außergewöhnlich hohes Niveau der Unternehmensqualität in allen Bewertungsbereichen. Die damit gezeigte Konsequenz und Ausdauer ist außergewöhnlich. Das Halten des gezeigten Niveaus über so lange Zeit wird als besondere Leistung gesehen.

Der vom Institutsleiter vorgelebte Excellenceansatz durchdringt alle Hierarchieebenen, Abläufe und Strukturen der Organisation. Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WIFI Kärnten bringen das eigene Handeln sinngebend mit den Unternehmenszielen in Verbindung und identifizieren sich nachweislich stark mit ihrem Arbeitgeber.

Das WIFI Kärnten weiß bei der Personalplanung und Personalentwicklung seine Stärken systematisch zu nutzen. In gut eingeführten Prozessen greift es auf sein Partnernetzwerk zurück, um bewährte Trainer als Dienstleistungserbringer zu gewinnen. Kunden- und Partnerbeziehungen werden mit gut integrierten und angemessenen Vorgehensweisen und Werkzeugen systematisch gemanagt und für gemeinsame Produktentwicklungen strategisch genutzt.

I.K. Hofmann: Sonderpreis als Bester Newcomer

I.K. Hofmann hat zum ersten Mal am Staatspreis Unternehmensqualität teilgenommen und sofort ein hervorragendes Bewertungsergebnis erzielt.

Beim Assessment wurden zwei Themenbereiche besonders positiv hervorgehoben:

Der erste Erfolgsfaktor ist der hochgradig partizipative Führungsstil mit dem gemeinsamen Willen für und bei Kunden erfolgreich zu sein. Der zweite Erfolgsfaktor ist die fundierte Strategiearbeit, die auf ein fundiertes Marktwissen und tiefes Kundenverständnis aufbaut und die Besonderheiten eines „People Business“ berücksichtigt. Die Umsetzung der Strategie wird durch motivierten Einsatz aller, gefördert durch Freiraum und Vertrauen, unterstützt.

Landesklinikum Gmünd: Sonderpreis als Role Model für grenzüberschreitende Gesundheitsdienstleistung

Seit 2013 wird im Landesklinikum Gmünd die Initiative Healthacross in practice erfolgreich durchgeführt. Seither wurden mehrere tausend Patienten aus der unmittelbaren tschechischen Nachbarschaft vom Landesklinikum Gmünd mit behandelt. In der Folge wurde das erfolgreiche System unter Mitfinanzierung durch EU-Förderungen auch auf stationäre Behandlungen von tschechischen Patienten ausgedehnt. Dieser grenzübergreifende Ansatz wurde 2018 von der WHO als europäischer Best Practice Ansatz gewürdigt und veröffentlicht.

Dass die Region Gmünd und auch das Landesklinikum Gmünd verstärkt auf eine grenzüberschreitende und europäische Zusammenarbeit setzen, ist für die Jury besonders in einer Zeit hervorzuheben, in diese europäischische Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg immer wieder in Frage gestellt wird.

VBV – Vorsorgekasse AG: Sonderpreis für wertvolle Beiträge zu gelebter Nachhaltigkeit

Obwohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen wenig Spielraum bieten, gelingt es der VBV–Vorsorgekasse exzellent, Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten, die gesetzlichen Zielsetzungen überzuerfüllen und sich aktiv für eine Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen einzusetzen.

Besonders beim Thema der Nachhaltigkeit schafft es die VBV–Vorsorgekasse mit Kreativität und ihrem Know-how, die eigene Nachhaltigkeitsstrategie auch im Sinne einer sicheren Performance weiterzuentwickeln.

Das zeugt von einer hohen Organisationsreife und dem persönlichen Engagement der Mitarbeitenden und Führungskräfte auf allen Ebenen. Die Jury möchte die herausragende Stärke eines erlebbaren CSR Ansatzes sowie den positiven und kooperativen Führungsstil besonders hervorheben.

 

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