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Martin Winkler ist seit 2009 Managing Director von Oracle Österreich. Seine Karriere begann der Absolvent der Montan-Universität Leoben bei IBM, wo er über einen Zeitraum von 15 Jahren verschiedenste Positionen innehatte. Nach einem zweijährigen Zwischenstopp bei Xerox Austria, zuletzt als Direktor Xerox Global Services, Austria & Switzerland, ist der IT- und Vertriebsprofi seit 2007 bei Oracle tätig.

Die nächste große Cloud-Chance

Die IT-Abteilungen in Unternehmen geraten wirtschaftlich zunehmend unter Druck: Besserer Service soll immer schneller und mit besserer Qualität geliefert werden und das zu geringeren Kosten. Die nächste große Cloud-Chance: Database-as-a-Service.

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„Aufgelockerte Bewölkung“ im Cloud-Konzept – reicht das?

Würde man CIOs dazu befragen, was die wichtigsten Vorteile von Cloud-basierten Business-Anwendungen sind, erhielte man wahrscheinlich  eine Reihe unterschiedlicher Antworten: manche würden die höhere Flexibilität durch die Cloud-Anwendungen nennen, manche würden wieder verbesserte Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Abteilungen oder Niederlassungen ins Feld führen. Andere wiederum erachten ortsunabhängiges Arbeiten, niedrigere TCO oder einfachere Kostenkontrolle als wesentliche Vorteile. Aber am Ende laufen all diese Vorteile auf eines hinaus: Cloud-Anwendungen ermöglichen spürbare Produktivitätssteigerungen für Unternehmen.

Dieser Ansatz ist schon seit längerem bekannt und nicht neu. Was neu ist, ist die Tatsache, dass viele Unternehmen nicht in vollem Ausmaß von diesen Vorteilen profitieren.

Eine neue Studie* zeigt, dass 83 Prozent der Unternehmen in Europa von den Cloud-Anwendungen in ihren jeweiligen Abteilungen nicht optimal profitieren. Jedes vierte Unternehmen macht dafür die ungenügende Integration mit anderen Geschäftsanwendungen verantwortlich. 75 Prozent sehen auch ihr Innovationspotenzial beim Einsatz von Cloud-Anwendungen beeinträchtigt, wofür wiederum 51 Prozent ebenfalls einen Mangel an Integration als Ursache nennt.  Mehr als die Hälfte der Befragten geben an, dass schon einmal Projekttermine nicht eingehalten werden konnten (52 Prozent) und ihre Abteilung in den letzten sechs Monaten Ausfallzeiten zu verzeichnen hatte (54 Prozent). Genau bei diesen Herausforderungen sollte eine Cloud-Anwendung ansetzen und Verbesserungen herbeiführen können.

Integrierte Cloud-Strategie

Der Schlüssel dazu ist die Integration. Cloud-Anwendungen haben wirklich ein hohes Verbesserungspotenzial für Unternehmen, aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden. Richtig heisst in diesem Zusammenhang „integriert mit allen notwendigen on premise Applikationen“ oder über einen gesamtheitlichen Cloud Ansatz. Durch mangelnde Integration werden die Cloud-Anwendungen isoliert und können daher den erwünschten Produktivitätsgewinn nicht erwirtschaften.

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Was hat IT mit Digitalem Marketing zu tun?

Digitale Technologien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, sind doch Mobile Devices oder die Nutzung von Social Media heutzutage zur Selbstverständlichkeit geworden. Marketingverantwortliche haben diesen Trend und die damit einhergehenden radikalen Änderungen des Konsumentenverhaltens bereits erkannt.

Ob ein Produkt ein Hit oder ein Flop wird, hängt heute nicht mehr allein davon ab, ob die Käuferschicht vom Kosten-Nutzen-Aspekt, der Funktionalität oder vom Design überzeugt ist. Meinungsbildung über Produkte erfolgt in sozialen Netzwerken in ungewohnter Dynamik und stellt somit Unternehmen vor neue Herausforderungen. Vor allem die Geschwindigkeit und die Tragweite dieser Prozesse sind atemberaubend. Soziale Medien ermöglichen eine höhere Interaktion mit dem Käufer, die Konsumenten können einer Marke gegenüber aber auch schneller untreu werden, die Konkurrenz ist ja nur einen „Mausklick“ entfernt.

Hier kann die Informationstechnologie das Marketing punktgenau unterstützen. IT-Anbieter haben Lösungen entwickelt, die den  Kunden helfen, die Meinungsbildung zu den eigenen Produkten als auch das Kaufverhalten ihrer Kunden zeitnah und laufend zu erkennen. Diese Lösungen bedienen sich dabei eben nicht nur den klassischen Kunden/Lieferanten-Kommunikationswegen, sondern benutzen auch die digitalen Medien und die Fußspuren die Kunden darin hinterlassen.

Wir subsummieren diese Lösungen unter dem Begriff „Customer Experience“.  Es ist wichtig früh zu erkennen, wenn Produkte nicht angenommen oder kritisiert werden. Früher haben Unternehmen Geld in Marktforschung gesteckt, um Informationen über Bedürfnisse der Kunden zu bekommen. Heute findet man solche Informationen unter anderem in digitalen, sozialen Netzwerken.

Die Oracle-Lösungen helfen nicht nur dabei, das Produktangebot bestmöglich zu präsentieren, sondern auch dabei, das gesamte virtuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens zu gestalten.  Die Betonung liegt hier auf „gesamtes“ Erscheinungsbild. Dies umfasst, wenn möglich, alle Interaktionspunkte zwischen Kunden und Lieferant, egal ob persönlich, telefonisch oder digital.  Je stimmiger dieses Erscheinungsbild ist, desto vertrauensvoller wird das Unternehmen und seine Botschaften wahrgenommen.

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Warum SaaS Sinn macht?

 

Heutzutage hat jeder schon von „Cloud“ gehört. In den letzten Jahren haben sich die IT-Industrie, Berater sowie die Medien intensiv damit beschäftigt, was Cloud Computing eigentlich ist und, vielleicht noch wichtiger, welche Vorteile sich dadurch für Unternehmen ergeben.

Der Fokus wird hier häufig auf die Verschiebung von Kapitalaufwendungen (CAPEX) zu Betriebsausgaben (OPEX) gelegt. Ebenso häufig geht es um IT-Probleme wie Skalierbarkeit, Flexibilität oder On-Demand-Kapazität. Auch dass die Komplexität des IT-Managements reduziert werden kann und sich der IT-Manager aufgrund freiwerdender Kapazitäten auf Lösungen konzentrieren kann, die dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile bringen, werden als Vorteile angeführt. 

Während jedes dieser Argumente seine Berechtigung hat, überschatten sie oft eine der spannendsten Diskussionen. Damit meine ich, dass die Idee, Business-Anwendungen  in der Cloud durch ein Software-as-a-Service (SaaS)-Modell per Abonnement zu bezahlen,  mehr Vorteile bietet. Insbesondere macht es den Weg frei für Innovation und neue Technologien.

SaaS selbst ist kein neues Konzept. In der Tat kann seine Entwicklung  bis in die späten 1990er Jahre zurückverfolgt werden, als webbasierte Anwendungen, die von Application Service Providern (ASPs) geliefert wurden, die Fantasie vieler  IT-Manager anregten. Erste Anwendungen haben sich oft auf Sales Force Automation (SFA), Customer Relationship Management (CRM) sowie Web-Content-Management konzentriert.

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