Thomas Schmutzer ist Gründer und Präsident des Next Generation Enterprise Forschungsinstitutes. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Flucht nach vorn

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Digitalisierung ist weit mehr als die Einführung neuer Technologien und Tools. Unternehmen der nächsten Generation sind proaktiv und erfinden sich oftmals neu. Ein GastKommentar von Thomas Schmutzer, Präsident des Forschungsinstituts Next Generation Enterprise

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Digital Leadership – Die Rolle der Führung verändert sich

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Was von Führungskräften in Unternehmen der nächsten Generation erwartet wird, besprechen Julia Fischer und Thomas Schmutzer von HMP Unternehmensberatung in dieser Ausgabe der Kolumne »Neue Welt des Arbeitens«.

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Führung in den Unternehmen der nächsten Generation

Report-Kolumnist Thomas Schmutzer über digitale Management-Herausforderungen und das Zusammenspiel von drei Dimensionen.

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Arbeit – ist das ein Ort oder nicht?

Report-Kolumnist Thomas Schmutzer fragt sich, wie lange »in die Arbeit ­gehen« noch Gültigkeit haben wird.

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Ein Atlas des neuen Arbeitens

Im Dezember wurde das Buch »Unternehmen der nächsten Generation – Atlas des neuen Arbeitens« im Palais Eschenbach in Wien vorgestellt.

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Extremes Spannungsfeld

Extremes Spannungsfeld

Der gordische Knoten in der Digitalisierung: Markt und Kunden drehen sich immer schneller und treffen dabei vielerorts auf traditionelle Unternehmensprozesse.

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Arbeit als Bezeichnung eines Ortes verliert an Bedeutung

Arbeit als Bezeichnung eines Ortes verliert an Bedeutung

Trotz flexibler Arbeitsplätze ist die physische Zusammenarbeit von Menschen ein erfolgskritischer Faktor, beobachtet Kolumnist Thomas Schmutzer.

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Nicht IT sondern Kommunikationskultur

Nicht IT sondern Kommunikationskultur

Technologie ist das Schmiermittel in der neuen Arbeitswelt, steht aber nicht im Vordergrund, meint Kolumnist Thomas Schmutzer.

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Neue Welt des Arbeitens: Was wird sich ändern?

Die »neue Welt des Arbeitens« oder »Unternehmen der nächsten Generation« – es sind Trends, die uns voll erfasst haben und die mit einfachen Worten kaum zu beschreiben sind. Die Wege dorthin sind vielfältig, sie haben unterschiedlichste Facetten, laufen in jedem Unternehmen anders ab und bilden immer wieder etwas Eigenständiges – vermischt mit der jeweiligen Unternehmenskultur. Vielleicht ist Ihr Unternehmen hier bereits Trendsetter, vielleicht aber ist der Begriff »neue Welt der Arbeit« noch kaum in Ihren Meetings gefallen.

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»Keiner darf davon ausgenommen sein«

Social Collaboration kann positive Veränderungen in der Kommunikation eines Unternehmens bringen, aber ohne Spielregeln auch für das Management geht es nicht.

Das ist der Albtraum jedes Managers heutzutage? Wenn er auf eine seiner Fragen folgende Antwort bekommt: »Oh, hast du etwa die Info nicht bekommen? Komisch…«

Information und Kommunikation – das Duo zum Erfolg. Beherrscht man beides, ist man High Potential‚ »auf der Überholspur«, begnadeter Netzwerker oder auch einfach: ein erfolgreicher Manager. Beherrscht man sie nicht, ist man schnell am Abstellgleis. In der Neuen Welt des Arbeitens drängen neue Kommunikations-Tools förmlich auf den Markt. Aber werden dafür alte Kommunikationsmittel ersetzt, die stattdessen einfach nicht mehr genutzt werden? Mitnichten. Der Pool an verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten erweitert sich ständig. Ein schönes Beispiel dafür ist Fax. Altmodisch, unpraktisch – und immer noch in Verwendung.

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Der Fahrplan in die neue Welt der Arbeit

Ein »Envisioning Workshop« hat zum Ziel, einen auf die Bedürfnisse eines ­Unternehmens abgestimmten Maßnahmenplan für die neue Welt der Arbeit zu entwickeln.

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Aktien: Zeichen von Übertreibung

Die neue Welt des Arbeitens ist zwar in aller Munde, doch in welcher Weise sind Unternehmen davon bereits berührt? Diskussion und Self-Check.

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Unis unternehmen

HMP-Geschäftsführer und Report-Kolumnist Thomas Schmutzer über eine neue Generation an Arbeitskräften, die dringend für eine Heterogenität in den Unternehmen gebracht wird.

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Qualitätssicherung für vorgehängte, hinterlüftete Fassaden

Was Professor Michael Bartz und ich gemeinsam haben, neben unserer Freundschaft, ist, dass uns das Thema »Neue Welt der Arbeit« stark beschäftigt. Für uns beide ist es einer der wesentlichsten Trends und Veränderungen, die auf die moderne Geschäftswelt zukommen. Deshalb haben wir uns entschieden, all unser Wissen, unsere Erfahrungen und Studienergebnisse zu Papier zu bringen. Bücher gibt es bereits dazu am Markt. Die Frage, einfach ein weiteres Sachbuch zum Thema  schreiben, hat uns lange beschäftigt. Wir entschieden uns dagegen und haben nun begonnen, das Sachthema »Neue Welt der Arbeit« als Geschichte zu erzählen.

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Kohle statt Korallen

Kohle statt Korallen

Alles so zu belassen, wie es ist, ist keine Lösung. Doch ist vorsichtiges Vorgehen eine der wichtigsten Regeln bei Veränderungen am Arbeitsplatz.Die Diskussion könnte an mehreren Punkten starten – beispielsweise mit der Überlegung, wie man Kosten senkt. Oder sollte etwa in ein neues Kommunikationswerkzeug investiert werden? Wird das neue Tool überhaupt benötigt? Wer nutzt dabei die unterschiedlichen Kommunikationskanäle überhaupt? Fakt ist, die neue Welt des Arbeitens bringt genau solche Diskussionen.Braucht der Vertrieb überhaupt einen Festnetzapparat? Ist es sinnvoll, dass Buchhaltungsmitarbeiter Firmenhandys haben? Ja und nein, wird Ihre Antwort darauf wahrscheinlich lauten. Schließlich gibt es im Vertrieb viele Mitarbeiter, die nicht als Kundenbetreuer unterwegs sind, sondern ihre Arbeit hauptsächlich im Innendienst leisten. Diesen Mitarbeitern das Festnetztelefon zu entfernen, wäre wohl wenig zweckdienlich. Und viele Buchhaltungsmitarbeiter werden wahrscheinlich mit dem Festnetz völlig ihr Auslangen finden. Wie aber steht es mit dem zugehörigen Abteilungsleiter? Je genauer man bei Unternehmen hinsieht, desto mehr Ausnahmen findet man. Es ist ein häufiges Phänomen, dass ein Thema immer komplexer und vielschichtiger wird, je tiefer man darin eintaucht. Alles so zu belassen, wie es derzeit ist (oder allen den Festnetzapparat wegzunehmen, oder einfach bei allen das neue Tool auszurollen), ist definitiv keine Lösung. Diese könnte darin bestehen, sämtliche Mitarbeiter eines Unternehmens in Gruppen mit unterschiedlichen Arbeitsweisen einzuteilen. Sie könnten Ihr Unternehmen etwa in die Kategorien fix, wenig flexibel, flexibel und mobil einteilen.»Fix« bedeutet hier, dass die Person ausschließlich im Firmenbüro tätig ist und mobiles Arbeiten in der Funktion nicht sinnvoll ist. Ein fixer Firmenarbeitsplatz ist zwingend erforderlich. »Wenig flexibel« wäre, dass jemand überwiegend im Firmenbüro arbeitet, ein gewisser kleiner Anteil allerdings auch mobil erledigt werden kann beziehungsweise wird. Ein fixer Firmenarbeitsplatz ist erforderlich. »Flexibel« übersetzt sich darin, dass regelmäßig mobil gearbeitet wird und zwar etwa zwei bis drei Tage die Woche. In der Firma könnten solche Mitarbeiter vielleicht einen Arbeitsplatz teilen (»Shared Desk«). »Mobil« bezeichnet jene, bei denen die Tätigkeit grundlegend Termine außerhalb des Unternehmens bestimmen. Auch hier wäre natürlich ein Zugang zu temporären Arbeitsplätzen und Desk Sharing sinnvoll.Aus dieser Einteilung in Kategorien – die oben genannten sind nur als mögliches Beispiel zu verstehen – lassen sich in einem weiteren Schritt die sogenannten Arbeitsplatzbedürfnisse ableiten. Hierbei legen Sie fest, welche Tools und Instrumente in den jeweiligen Kategorien sinnvoll sind. So wird die Nutzung von Videotelefonie für einen Mitarbeiter aus der Kategorie »fix« wenig sinnvoll sein, genauso wenig wie besagter Festnetzapparat für jene aus der Kategorie »mobil«.Bei dieser Betrachtung empfehle ich, sich gedanklich von bestehenden Hierarchien zu lösen und ausschließlich die Arbeitsweise der Mitarbeiter zu betrachten. Dies wirft natürlich einen weiteren Aspekt auf, der nicht zu unterschätzen ist: Statussymbole und jene Emotionen, mit denen wir an ihnen hängen. Denn haben wir nicht alle das Bild im Kopf: Je »wichtiger« eine Person in der Unternehmenshierarchie zu sein scheint, desto mehr Werkzeuge hat sie zur Verfügung. Ob diese auch genutzt werden, ist dabei nebensächlich. Deshalb sollte mit diesem Thema auch besonders behutsam umgegangen werden. Ein guter Schritt wäre, die Mitarbeiter sensibel darüber aufzuklären, warum man bei dem einen oder anderen Tools entfernt und vielleicht gegen andere ersetzt. Denn die neue Welt des Arbeitens bringt viele neue Themen mit sich, die wiederum viel Effizienzgewinn in sich tragen. Behutsames Vorgehen ist dabei jedoch wohl einer der wichtigsten Regeln überhaupt.

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Asfinag freiwilliger Vorreiter beim Bestbieter­prinzip. DANKE!

Mehr und mehr Infokanäle in Unternehmen: Wie groß ist der tatsächliche Mehrwert? Denn wenn alle alles nutzen, funktioniert die Kommunikation nicht mehr.Unlängst erzählte mir ein Bekannter von folgender Situation: Er saß in einem Meeting und erkannte, dass ihm im Gegensatz zu den anderen Meetingteilnehmern eine wesentliche Information fehlte. Anfänglich peinlich berührt, ärgerte er sich rasch, denn die Information war über einen neuen Kommunikationskanal verschickt worden. Mein Bekannter hatte sich bei dem Kanal erst eine Woche davor registriert und dem noch nicht viel Bedeutung geschenkt. Kennen Sie solche oder ähnliche Vorfälle? »Wann denn?«, hieß es früher auf die Aussage: »Aber das habe ich Ihnen doch geschickt!«. Heutzutage fragt man auf so einen Satz besser: »Wohin denn?«Wir sind in unserer Arbeit und auch in unserem Privatleben pausenlos von Kommunikation, Wissen und Information umgeben. Unsere Mitmenschen versuchen uns über unterschiedliche Kanäle zu erreichen. Es sind Kommunikationspfade, die leider die Angewohnheit haben, bestehende Wege nicht zu ersetzen, sondern parallel dazu zu existieren. »Aber Kommunikation und Information sind doch das A und O in unserer Wissensgesellschaft«, höre ich da Stimmen laut werden, und ich pflichte ihnen völlig bei. Die Schwierigkeiten kommen allerdings dort auf, wo es schlicht und ergreifend zu viel wird. Zu viel Information, zu viel Wissen und vor allem zu viele Kanäle, über die wir uns austauschen. Kanalisierte InfoflutenWir alle bekommen zahllose E-Mails am Tag, die alle gelesen werden wollen, oftmals mit großen Verteilerlisten (damit auch andere etwas davon haben). Vielleicht klingelt hin und wieder das Festnetz. Das Handy klingelt jedenfalls definitiv oft. Manchmal heben wir ab, manchmal geht der Anruf auf die Sprachbox, die dann natürlich abgehört werden will. Privat sind wir auf Facebook, das immer wieder in Ansätzen auch beruflich genutzt wird, wie mir auffällt. Wir sind auf Xing vernetzt und auf LinkedIn und wo auch immer noch. Wir nutzen Skype und im beruflichen Kontext vielleicht Lync. Und die ganz fortschrittlichen Unternehmen haben auch noch ihre eigenen Social-Collaboration-Tools im Einsatz, über die sich Mitarbeiter und wenn gewünscht auch Externe über Projekte und Themen austauschen können. Bei all diesen vielen Kanälen, über die wir uns fleißig austauschen, stellt sich für mich schon die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Wie groß ist der tatsächliche Mehrwert gegenüber dem Risiko, buchstäblich aneinander vorbei zu kommunizieren? Denn wenn alle alles nutzen, funktioniert die Kommunikation nicht mehr.Weniger ist mehr Eine Lösung könnte sein, nicht mehr jedem Mitarbeiter jeden Kommunikationskanal und jedes Tool zur Verfügung zu stellen, sondern im Gegenzug Gruppen zu definieren. Diese Mitarbeitergruppierungen könnten anhand der Mobilität der Mitarbeiter, ihres Kommunikationsverhaltens – welche Apps und Tools werden genutzt, wird in Excel oder SAP gearbeitet – und Sensibilität der Informationen erfolgen. Jemand, der mit hochsensiblen und strategischen Informationen arbeitet, sollte nicht im Webcafé darauf zugreifen können. Andersrum wäre es verkehrt, einem Kundenbetreuer den mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten einzuschränken. Aber brauchen Mitarbeiter auch in der Buchhaltung tatsächlich Lync auf ihrem Laptop? Es finden sich noch viele weitere Beispiele. Wenn Sie solche Gruppen definieren, wird sich rasch herausstellen, dass diese sich wenig an hierarchische Überlegungen koppeln, sondern rein die Arbeitsweise der Mitarbeiter widerspiegeln. Die Gruppen können sich somit quer durchs Unternehmen ziehen.Ein nächster Schritt wäre dann, gemäß den Bedürfnissen dieser Gruppen zu bestimmen, welche Tools und Kanäle genutzt werden, und ob Sie den Zugriff auf unternehmensintern beschränken oder auch extern zulassen. Auf diese Weise sparen Sie nicht nur an Kosten, die für Software, Hardware oder Lizenzen anfallen, sondern Sie reduzieren auch die genannten Leerzeiten, in denen man zig Kanäle nach den richtigen Informationen durchsuchen muss. All dies sollte nicht passieren, um jemanden einzuschränken. Kanäle und Kommunikation haben aber bereits ein derartiges Ausmaß angenommen, dass allen alles nutzbar zu machen nicht sinnvoll ist.

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Der Herold der freien Marktwirtschaft...

Der Herold der freien Marktwirtschaft...

Unternehmen auf dem steinigen Weg in die neue Welt des Arbeitens: Die Zeiten sind vorbei, wo eine einzige Lösung Geltung für alle hatte.In letzter Zeit hatte ich sehr häufig die Gelegenheit, bei Workshops, Konferenzen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen zum Thema »Neue Welt des Arbeitens« teilzunehmen, manchmal als Zuhörer, manchmal als Vortragender. Egal auf welcher Seite des Mikrofons ich aber auch gesessen bin – ich war fasziniert von der spürbaren Präsenz und Wichtigkeit dieses Themas bei den unterschiedlichsten Teilnehmern. Manche hatten sich schon tief in die Materie hineingedacht, manche interessierte das Thema auf einen bestimmten Aspekt bezogen und andere waren bereits mitten in der Umsetzung. Etwas, dass allerdings alle interessierte, war das Thema »mobiles Arbeiten«. Es ist ein Sachverhalt, der auf den ersten Blick banal erscheint – nach dem Prinzip: Na gut, geben wir den Mitarbeitern Laptops und Datenkarten, und schon können sie arbeiten, wann und wo sie wollen. Bei einem näheren Blick eröffnen sich dann allerdings erst die Größe und Komplexität des Themas mit all seinen vielen Unterpunkten.Mobilität bringt ProduktivitätAspekte wie Betriebsvereinbarungen zum Thema mobiles Arbeiten, die aufgesetzt werden wollen, Änderungen in der Mitarbeiterführung, die sich daraus ergeben, wenn – etwas überspitzt formuliert – plötzlich niemand mehr im Büro ist, oder die Sicherstellung, dass sensible Daten nicht in die falschen Hände geraten. Oder auch das banale, aber immer wieder durchsetzungsstarke Thema der Kosten. Das gesamte Unternehmen mit Laptops und Datenkarte auszustatten, kann durchaus kostenintensiv werden. Vor allem, wenn dann auch noch Rufe nach Tablet-PCs aus dem Unternehmen laut werden. Was also tun? Das Thema auf sich beruhen zu lassen, ist keine vernünftige  Option. Gänzlich ohne jede Mobilität zu arbeiten, kann sich recht rasch in saftige Produktivitätseinbußen übersetzen und in die Erfolgskassa des Mitbewerbs einzahlen. Abgesehen davon, dass ihr Unternehmen für einige ihrer Mitarbeiter massiv an Attraktivität verlieren würde und womöglich bald Rufe aus der Personalabteilung laut werden, wonach die Fluktuation anzusteigen beginnt. 39 % der jungen High-Potentials ist der mobile Arbeitsstil mittlerweile gleich wichtig wie eine Gehaltserhöhung. Dies nicht anzubieten, bedeutet, sich aus dem Relevant Set dieser Erfolgstypen auszuschließen. Dann also doch in den sauren Apfel der hohen Kosten beißen und es für alle Mitarbeiter ausrollen. Aber welches Gerät denn jetzt? Tablet-PCs für alle? Für wirklich alle? Nein, das geht jetzt wirklich zu weit. Im Vertrieb ist so ein Wunsch ja nachvollziehbar, aber in Positionen ohne jeglichen Kundenkontakt? Wie außerdem ist mit dem Bring-your-own-device-Aspekt umzugehen? Vielleicht merken Sie schon, je tiefer man in die Thematik des mobilen Arbeitens eindringt, desto komplizierter kann es werden. Aber kein Problem ohne die Möglichkeit einer Lösung. (Denn sonst gäbe es ja auch kein Problem.)Klassifizierungen vornehmenDie Zeiten sind vorbei, wo eine einzige Lösung, nur ein Weg oder nur ein Prozess für alle Geltung hatte. Früher konnten genau solche Fragestellungen nach dem Gießkannenprinzip gelöst werden. Nun gilt es, individuellere Lösungen zu wählen. Und ich meine damit nicht, dass jeder einzelne Mitarbeiter so tun kann, wie er möchte. Es gilt vielmehr, zu überlegen, welche Mobilitätsprofile in  Ihrem Unternehmen vorkommen – von »gar nicht mobil« bis hin zu »hochgradig mobil« – und die Mitarbeiter auf Basis ihres Jobs in diese Profile einzuordnen. Ich versuche, das Wort »kategorisieren« aufgrund seines negativen Beigeschmacks zu vermeiden, obwohl es dieser Begriff genau treffen würde. Wenn diese Klassifizierung vorgenommen wurde, gilt es im nächsten Schritt herauszuarbeiten, welche Ausstattung, welche Geräte und Tools die Mitarbeiter in den einzelnen Profilen bekommen sollen. So können Sie mobiles Arbeiten in Ihrem Unternehmen ohne Kostenexplosion für jene Mitarbeiter einführen, die aus ihrer täglichen Arbeit heraus auf die mobile Arbeitsweise angewiesen sind. Anderen wird diese Mobilität dann mit Einschränkungen angeboten. So lösen sich sukzessive alle Stolpersteine und Hürden auf dem Weg auf, bis wir alle gut in der neuen Welt des Arbeitens angekommen sind.

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Faktoren für erfolgreiches Miteinander

Auch die jüngste Studie von HMP, IMC Krems und dem Report zeigt: Unternehmensprozesse werden zunehmend mobil. Welche Aspekte dabei beachtet werden sollten, um nutzbringende Mobilität zu schaffen.

Ich liebe Trends! Aus mehreren Gründen. Einerseits, weil sie einen so schön herausfordern – etwa in der großen Masse an Trends jene zu erkennen, die es im Unterschied zu Eintagsfliegen auch wirklich verdienen, »Trend« genannt zu werden. Andererseits, weil sie bald in aller Munde sind und dann rasch eine gewisse Individualisierung bekommen. Soll heißen:  Eigentlich sprechen alle über das Gleiche, aber irgendwie dann doch wieder nicht.

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Die soziale Kompetenz des Führens

Unternehmen sollten alle Orte der Begegnung und Kommunikationskanäle mit dem Kunden ganzheitlich betrachten

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SAP mit Open Source überwachen

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