Bernd Affenzeller ist Chefredakteur des Fachmagazins Bau & Immobilien Report, Chef vom Dienst des Wirtschaftsmagazins Report (+) PLUS, und seit Jahren kollegiales Mastermind in der Redaktion und Unternehmensführung des Report Verlag.

Herzlichen Dank

Herzlichen Dank

Es war die 13. Auflage der Enquete »Chance Hochbau«, die am 19. Oktober im Gironcoli-Kristall im Strabag-Haus über die Bühne gegangen ist. Und dafür, dass auch die 13. »Chance Hochbau« ein voller Erfolg geworden ist, möchte ich mich an dieser Stelle bedanken: bei knapp 200 Besucherinnen und Besuchern, bei unserem Podium, das für eine informative und mitunter sehr lebhafte Diskussion gesorgt hat, und natürlich bei den zahlreichen Partnern und Sponsoren, die die Enquete »Chance Hochbau« erst möglich machen.

Aber nach der »Chance Hochbau« ist vor der »Chance Hochbau«. Schon jetzt gibt es Anregungen und Ideen, die in die Planungen für das nächste Jahr einfließen werden. Wir werden Bewährtes beibehalten, aber sicher auch einige Neuerungen präsentieren. Lassen Sie sich überraschen!

In diesem Sinne freu ich mich schon heute auf ein Wiedersehen auf der Enquete »Chance Hochbau 2017«.

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Und täglich grüßt das Murmeltier...

Und täglich grüßt das Murmeltier...

Einmal im Jahr fragt der Bau & Immobilien Report die heimischen Architekturbüros, mit welchen CAD- und AVA-Programmen sie im Alltag arbeiten (S. 16). Zwar hat es im Vergleich zum Vorjahr kleinere Marktverschiebungen gegeben, eines ist allerdings gleich geblieben: BIM spielt nach wie vor kaum eine Rolle. Nur in 5 % der Architekturbüros spielt BIM heute schon eine große Rolle, in weiteren 12 % zumindest eine eher große Rolle. Der Rest zeigt sich vom Thema – noch –  unbeeindruckt.

Wa­rum das so ist, erklären Alfred Hagenauer, Geschäftsführer A-Null, und Klaus Lengauer, BIM-Koordinator A-Null (S. 22). In der neuen Serie »Frauen in der Bauwirtschaft« zeigen wir, mit welchen Vorurteilen Frauen in der Branche immer noch zu kämpfen haben, stellen aber auch Frauen vor, die sich in der Männerdomäne Bau durchgesetzt haben. So viel vorweg: Ein höherer Frauenanteil quer durch alle Bereiche würde der Branche gut tun (S. 26).

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Blick nach vorne

Blick nach vorne

Zugegeben, für die breite Masse der Unternehmen stellt der Fachkräftemangel aktuell noch nicht das ganz große Problem dar.

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Wir sind 20!

Der Report Verlag wird heuer 20 Jahre alt. Gefeiert wird das runde Jubiläum mit einer Report(+)PLUS-Sondernummer. Darin haben wir zahlreiche Vertreter der unterschiedlichsten Branchen um ihre Einschätzung gebeten: was waren die größten Veränderungen in den letzten zwei Jahrzehnten? Was sind die aktuellen Herausforderungen? Und wohin geht die Reise?

Nicht wenige der Kommentatoren und Interviewpartner kommen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft, schließlich war der Bau & Immobilien Report 1996 das erste Magazin des Hauses. Und in diesen zwei Jahrzehnten hat sich in unserer Branche richtig viel getan. Es gab Skandale und Skandälchen, spektakuläre Pleiten und politische Umwälzungen, die bis heute nachwirken – positive wie negative.

Im Angesicht der Krise wurden ungewöhnliche, aber äußerst erfolgreiche Allianzen geschmiedet, einige Trends kamen und gingen, ein paar wenige blieben. Und nicht nur einmal wurde die Branche ihrem Ruf als »Nachläufer« gerecht.   

Werfen Sie einen Blick hinein, es lohnt sich.
 

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Holprige Straßen

Geht es um die heimische Straßeninfrastruktur, verweist die Politik gerne auf das Autobahn- und Schnellstraßennetz, das sich dank zweckgebundener Mauteinnahmen der Asfinag tatsächlich in einem hervorragenden Zustand befindet. Weniger gern spricht man über die Ebene darunter. Der Erhaltungszustand der Landes- und Gemeindestraßen hat laut zahlreichen Experten und Studien viel Luft nach oben. Das liegt zum einen natürlich am lieben Geld, das den Ländern und Gemeinden hinten und vorne fehlt. Schuld daran ist nicht zuletzt der Bund, der mit der Umwandlung der Zweckzuschüsse in Ertragsanteile ohne klar definierte Zielwerte den Ländern freie Hand ließ.

Aber auch in der Straßenerhaltung gilt: Geld alleine macht nicht glücklich. Ein großes Problem ist die fehlende Effizienz der Maßnahmen. Wo der Schuh am meisten drückt und welche Modelle Abhilfe schaffen könnten, lesen Sie ab Seite 20 im Bau & Immobilien Report, Ausgabe 5/2016. Um die schönste Nebensache der Welt geht es ab Seite 29. Wir haben zahlreiche Branchenvertreter befragt, was sie Alaba & Co bei der Euro zutrauen. So viel sei an dieser Stelle verraten: Die Branche ist sehr optimistisch!

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Erratum

So kann es gehen. Da lässt man sich von der skeptischen Grundstimmung im Vorfeld der bauma leichtfertig anstecken, und schon betitelt man einen Artikel über die aktuelle Großwetterlage der Baumaschinenbranche  mit »Wolkig mit wenig Aussicht auf Besserung«. Doch so wie es auch den echten Wetterfröschen manchmal geht, muss ich eingestehen, dass ich damit ordentlich danebengelegen bin. Aber selten habe ich mich über einen Irrtum so gefreut. Viele Aussteller der weltgrößten Baumaschinenmesse in München waren selbst überrascht von der positiven Stimmung und der gestiegenen Investitionsbereitschaft der (österreichischen) Kunden. Das ist ein ungemein starkes Signal – nicht nur für die Baumaschinenbranche, sondern auch für die gesamte Bauwirtschaft. Der Optimismus scheint zurückgekehrt zu sein.

Weniger Überraschungen gab es bei unserer alljährlichen Befragung der Bauunternehmen, welche CAD- und AVA-Programme sie in ihrem Arbeitsalltag verwenden. Da sind die Positionen der Softwarehersteller klar bezogen. Überraschend ist vielleicht nur, dass BIM weiterhin kaum eine Rolle spielt.

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Unterschiedliche Sichtweisen

Die Aufhebung der Zweckbindung der Wohnbauförderung ist für viele der Sündenfall der heimischen Wohnbaupolitik. Seit Jahren bemühen sich Bundespolitiker und Bauwirtschaft um eine Wiedereinführung und scheitern spektakulär am kategorischen »Njet« der Länder.

Die treuherzigen Behauptungen der Länder, heute mehr eigene Mittel in die Wohnbauförderung zu stecken als vor 2008 zweckgebunden vom Bund kamen, halten in den meisten Fällen einer Überprüfung leider nicht stand. Auch im Vergleich zum Vorjahr sind die Wohnbaufördertöpfe 2016 fast durch die Bank geringer dotiert. Alles zur Entwicklung der Wohnbauförderun lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Bau Report.

Für heftige Diskussionen hat in den letzten Jahren immer wieder das heimische Normenwesen gesorgt. Die viel zitierte Normenflut mache das Bauen unnötig komplex und damit teuer, sind noch die sachlichsten Kritikpunkte. Weil auch die Überarbeitung des Normengesetzes für viele alles andere als der  große Wurf ist, hat der Bau & Immobilien Report eine Expertenrunde aus Gegnern und Befürwortern zum Round Table gebeten.

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Alles Gute für 2016!

Wir haben für diese Ausgabe zahlreiche Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft um ihre Einschätzung gebeten, was das neue Jahr bringen wird.

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Rechtzeitig gegensteuern

Die Ergebnisse diverser internationaler Berufsmeisterschaften lassen die Bauwirtschaft regelmäßig und zu Recht jubeln. Die Qualität der heimischen Lehrlingsausbildung ist unbestritten hoch. Was die Quantität anbelangt, ist jedoch viel Luft nach oben. Um 20 Prozent hat die Anzahl der Baulehrlinge seit 2008 abgenommen. Geht es in dieser Tonart weiter, ist ein Facharbeitermangel am Bau unausweichlich.  Der Bau & Immobilien Report startet deshalb mit dieser Ausgabe die Serie »Lehrlinge in der Bauwirtschaft« (Link zu PDF und E-Paper).

Wir wollen damit  das Bewusstsein für das Thema stärken, Fehlentwicklungen aufzeigen und mögliche Auswege präsentieren. Den Beginn macht ein Blick auf die Bauindustrie, die über eine traditionell niedrige Lehrlingsquote verfügt. Aber auch hier gibt es Musterschüler und Vorzeigeunternehmen, die der Ausbildung von Nachwuchskräften den Stellenwert geben, den sie verdient. Nachahmung explizit erwünscht!

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Die Antithese

Hinter den Kulissen wurde teils heftigst diskutiert, nach außen hin mit einer Stimme gesprochen. Die jetzt vom Ministerrat beschlossene Novelle zum Bundesvergabegesetz zeigt einmal mehr die Stärke der Bau-Sozialpartnerschaft und wie viel man bewirken kann, wenn Konflikte intern im Vorfeld geklärt werden und unterschiedliche Interessen in einen Kompromiss münden, mit dem alle leben können. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass die Bausozialpartner damit praktisch die Antithese zur Bundesregierung darstellen, die gerne mal Parteiinteressen in den Vordergrund stellt oder halbfertige Lösungen präsentiert, deren Details dann mühsam im Nachhinein ausverhandelt werden müssen. So etwa bei der im März groß angekündigten Wohnbauoffensive, um die es leider verdächtig still geworden ist. Auf Nachfrage des Report heißt es seitens des Wirtschaftsministeriums, dass »derzeit in der Bundesregierung noch Gespräche über den Begutachtungsentwurf laufen, wichtige Eckpunkte aber bereits geklärt sind«. Bleibt zu hoffen, dass bald alle Punkte geklärt sind und nicht das nächste Wohnbauprogramm im Sand verläuft.

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Auf der Suche nach den besten Köpfen

Viel wird aktuell über den Fach- und Führungskräftemangel in Österreich diskutiert. Wie es den Unternehmen aus der Baubranche geht, zeigt eine dem Bau & Immobilien Report exklusiv vorliegende Studie des internationalen Beratungsunternehmens Mercuri Urval. Demnach ist das Problem in Österreich deutlich weniger ausgeprägt als etwa in Deutschland oder der Schweiz. Sich auf dem vermeintlich großen Arbeitskräfteangebot auszuruhen, wäre aber ein gefährlicher Irrtum. Eher mittel- als langfristig wird der Fach- und Führungskräftemangel auch hierzulande akut werden. Deshalb sind die Unternehmen gut beraten, sich nicht nur rechtzeitig um die Mitarbeiter von morgen zu kümmern, sondern auch darauf zu achten, dass ihre aktuellen Mitarbeiter dem Unternehmen treu bleiben. Das sichert nicht nur wertvolles Know-how, die personelle Kontinuität wird auch von Kunden geschätzt.

Worauf die Spezialisten Wert legen und wie sich die Unternehmen im Kampf um die besten Köpfe rüsten können, lesen Sie ab Seite 16.  

 

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Aufträge dringend gesucht

Die Arbeitslosigkeit am Bau steigt. Im April 2015 waren gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 12,4 Prozent mehr Personen aus der Bauwirtschaft arbeitslos gemeldet (Seite 18). Da sind Sonderkonjunkturprogramme, wie sie das Land Oberösterreich angekündigt hat (Seite 6), in der Branche herzlich willkommen. Auch in Wien soll mit »Gemeindebau Neu« und einer Sanierungsoffensive die (Bau-)Konjunktur angekurbelt werden. Das passiert natürlich nicht aus einer reinen Notwendigkeit heraus, geschuldet sind diese Initiativen den Landtagswahlen im Herbst. Aber einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Und die heimische Bauwirtschaft kann jeden zusätzlichen Auftrag dringend brauchen. Dass diese Steuergelder dann auch ausschließlich seriös arbeitenden Firmen zufließen, dazu soll das neue Vergaberecht ab Herbst seinen Teil beitragen. Dass öffentliche Stellen auch jetzt schon aktiv gegen Lohn- und Sozialdumping vorgehen können, zeigt Wiener Wohnen (Seite 42)

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Eigene Einschätzungen überprüfen

In der Dezember-Ausgabe des Bau & Immobilien Report haben wir prominente Köpfe aus der Branche gefragt, was sie von 2015 erwarten. Nach Erscheinen des Hefts erhielt ich einige Mails mit der Frage bzw. dem Vorwurf, warum mit einer Ausnahme ausschließlich Männer zu Wort gekommen wären.

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Alles Wohnbau

In der Februarausgabe des Bau & Immobilien Report beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Wohnbau. Auf Seite 20 finden Sie eine aktuelle Übersicht, wohin die Wohnbaufördergelder der Länder tatsächlich fließen. Außerdem haben wir die einzelnen Wohnbaulandesräte gefragt, wie die bereits im Nationalratswahlkampf versprochenen Wohnbau-Millionen eingesetzt werden sollen, damit sie von den Ländern auch abgeholt werden können (Seite 22). Und schließlich haben wir den heimischen Wohnbaumarkt analysiert und zeigen, woran es im Moment krankt, was es braucht und wer Lösungen hat. Weil sich die Bundespolitik in ihrer Ankündigungspolitik leider nicht an unseren Redaktionsschluss hält, ist das von Vizekanzler Mittlerlehner angekündigte Wohnbauprogramm der BIG-Tochter ARE noch nicht berücksichtigt. Ob dieses Programm das ist, was Österreich braucht, und welche Auswirkungen es auf die von den Sozialpartnern entwickelte Wohnbauoffensive hat, die neben Sozialminister Hundstorfer auch von Mitterlehner ausdrücklich begrüßt wurde, lesen Sie in der Märzausgabe.  

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Alles Gute für 2015

2014 war für die heimische Bauwirtschaft nicht leicht. Zwar hat das Jahr witterungsbedingt ganz gut begonnen, dann aber stärker als erwartet nachgelassen. Und 2015 scheint aus heutiger Sicht auch nicht wirklich einfacher zu werden, wenn man den immer schauderhafteren Zahlen der Wirtschaftsforscher Glauben schenkt. Und doch zeigen die zahlreichen O-Töne in dieser Ausgabe des Bau & Immobilien Reports, dass es für die Branche keinen Grund gibt, den Kopf in den Sand zu stecken. »Die Stimmung ist schlechter als die Realität«, sagt etwa der neue fischer-Geschäftsführer Christian Greicha (S. 48). Und auch der scheidende VÖZ-Geschäftsführer Felix Friembichler sieht keinen Grund, das neue Jahr mit übertriebener Besorgnis zu begehen (S. 30). Sogar »richtig positiv« blickt S Immo Vorstand Ernst Vejdovszky ins neue Jahr (S. 34). Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass sie Recht behalten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für das nächste Jahr, bedanke mich an dieser Stelle für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf ein spannendes Jahr 2015.

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Licht und Schatten

Das Editorial aus der September-Ausgabe des Bau & Immobilien Report:

"Wettertechnisch war der Sommer heuer völlig zu vergessen. Auch für Aktionäre aus der Bau- und Immobilienbranche waren die Sommermonate eher wolkig als heiter. Mit wenigen Ausnahmen mussten fast alle an der Wiener Börse gelisteten Titel aus der Branche Verluste hinnehmen. Auch der Verkauf des Zementwerkes in Mannersdorf geht für heimische Interessenten in eine wenig erfreuliche Richtung. Derzeit scheint alles dem Primat der Schnelligkeit unterworfen zu werden. Eine nachhaltige, nationale Lösung rückt damit in weite Ferne. Klappen könnte es nur über Umwege. Mehr dazu finden Sie auf den nächsten Seiten. Gute Nachrichten gibt es dafür in Sachen Vergabe. Bei ÖBB und Asfinag scheint die Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei, erste Pilotprojekte nach dem Bestbieterprinzip sind auf Schiene oder in der Pipeline (S. 22). Über das alles und noch viel mehr werden wir auch im Rahmen der Enquete »Chance Hochbau« am 25. September (14:30 bis 17:00 Uhr) im Gironcoli-Kristall im Strabag-Haus diskutieren. Ich würde mich freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen."

 

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Es ist einiges los

Von wegen Sommerloch: Es tut sich aktuell einiges in der Baubranche. Die Ankündigung von Lafarge, sich proaktiv vom Zementwerk in Mannersdorf zu trennen, hat einiges an Begehrlichkeiten geweckt. Die Liste der Interessenten ist lang und prominent und reicht von Kirchdorfer über Leube und Cemex bis zur Strabag. Wer tatsächlich zum Zug kommen wird, steht in den Sternen. Treffend formuliert hat es Matthias Pfützner, Marketing-Chef bei Kirchdorfer: »Sicher ist nur, dass die Zementbranche in den kommenden Monaten spannende Zeiten erleben wird.« 

Ein weiteres heißes Eisen in der Branche ist das Thema Vergaberecht. Da scheint es nach Recherchen des Bau & Immobilien Reports seitens ÖBB und Asfinag endlich Bewegung in Richtung Bestbieterprinzip zu geben. Gut so.

Diese Themen und noch viel mehr werden wir auch heuer wieder auf der Enquete »Chance Hochbau« am 25. September im Gironcoli-Kristall im Strabag-Haus diskutieren. Ich würde mich sehr freuen, Sie dort begrüßen zu dürfen.

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Smart Cities

In Wien hat der Gemeinderat eben ein Smart-City-Konzept beschlossen, dem ein umfassendes Strategiepapier zugrunde liegt, das von der Opposition gleich einmal ordentlich zerpflückt wurde. Die Regierungsparteien setzen auf die drei Themenschwerpunkte Ressourcen, Innovation und Lebensqualität, um zu bekannten Smart-City-Vorreiterstädten wie Kopenhagen, Stockholm oder Amsterdam aufzuschließen. Der ÖVP kommen die Themen Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum zu kurz, zudem ortet man im Brain Drain ein »ernsthaftes Problem« auf dem Weg zur Smart City. Das sieht man bei der FPÖ ganz anders. Dort wird gleich die komplette Smart-City-Strategie in Frage stellt und ein Hauptgrund, warum das mit der Smart City ohnehin nichts werden kann, völlig überraschend in der Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte gesehen.

Worauf es bei einer Smart City abseits parteipolitischer Querelen wirklich ankommt, lesen Sie in der Ausgabe 6 des Bau & Immobilien Report.

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Machtwort gefragt

Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Die berühmten 276 Millionen Euro, die der Bund den Ländern für zusätzlichen Wohnbau zur Verfügung stellen wollte, werden nicht auf der Baustelle ankommen. Statt sich über den unverhofften Geldsegen zu freuen, prangerten die Länder die Bedingungen an, die der Bund an die Förderung knüpfte, und verzögerten so die Auszahlung. Jetzt ist das Geld ganz weg, fließt stattdessen in die Hypo. Vor diesem Hintergrund sollte die Bauwirtschaft nicht allzu große Hoffnungen in den kommenden Finanzausgleich setzen. Eine Zweckbindung der Wohnbauförderung ist so in weiter Ferne. Außer der Bund spricht endlich einmal ein Machtwort. Denn wie heißt es so schön: Wer zahlt, schafft an ...

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Österreichisch denken

Eine große Ehre wurde den österreichischen Bausozialpartnern zuteil. Auf Einladung des Europäischen Gewerkschaftsbundes präsentierten sie in Brüssel die gemeinsame Nachhaltigkeitsinitiative »Umwelt+Bauen«. Auch wenn sich die EGB-Generalsekretärin Bernadette Segol von den Erfolgen der Initiative begeistert zeigte, ganz geheuer war ihr die enge Zusammenarbeit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen nicht. »Auf europäischer Ebene sprechen Unternehmen und Gewerkschaften leider nicht dieselbe Sprache«, so Segol. Ob sich das heimische Erfolgsmodell in Zukunft auch in anderen Ländern Europa umsetzen lässt, wird von der Gesprächsbereitschaft – um nicht zu sagen Situationselastizität – der jeweiligen Player abhängen. GBH-Chef Josef Muchitsch brachte es in Brüssel schmunzelnd auf den Punkt: »Man müsste halt in Europa öfter mal ein bisschen österreichisch denken.«

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