Bernd Affenzeller ist Chefredakteur des Fachmagazins Bau & Immobilien Report, Chef vom Dienst des Wirtschaftsmagazins Report (+) PLUS, und seit Jahren kollegiales Mastermind in der Redaktion und Unternehmensführung des Report Verlag.

Die WBIB ist nicht tot, sie schläft nur...

Mehrere Jahre lang wurde die Wohnbauinvestitionsbank vorbereitet. Mithilfe von Fördergeldern der Europäischen Investitionsbank EIB und Haftungen des Bundes sollten 30.000 neue, leistbare Wohnungen errichtet werden. Als endlich alles auf Schiene war, drehte die Regierung das Projekt zur Überraschung aller und zum Ärger vieler ab. Nicht nur dem neuen Obmann der gemeinnützigen Bauvereinigungen Bernd Rießland ist nach wie vor unverständlich, wie man auf bis zu 700 Millionen Euro aus Brüssel verzichten konnte (Seite 26). In der vorliegenden Ausgabe des Bau & Immobilien Report lässt nun der Bautensprecher der ÖVP, Johann Singer, mit folgender Aussage aufhorchen (Seite 15): »Ein Instrument, das eine günstige Finanzierung gewährleisten würde, ist die Wohnbauinvestitionsbank, die quasi als Vehikel zur Weiterleitung zinsgünstiger EIB-Kredite fungiert.« Auf Nachfrage, ob es nicht die schwarz-blaue Regierung gewesen sei, die ebenjene WBIB bereits zu Grabe getragen hätte, heißt es sinngemäß, die WBIB sei nicht tot, sie schlafe nur. Denn das WBIB-Gesetz sei grundsätzlich bestehen geblieben. Deshalb könne die WBIB auch jederzeit, eventuell unter geänderten Vorzeichen neu starten.
Dass es dafür aber den Bund gar nicht mehr zwingend braucht, zeigt das Beispiel Niederösterreich...

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Vernachlässigte Lehrlinge und Wachablöse am CAD-Markt

Während die Unternehmen beflügelt von der Hochkonjunktur ihre Mitarbeiterstände in den letzten Jahren deutlich erhöht haben, kann die Zahl der Lehrlinge mit dieser Entwicklung nicht mithalten. Laut BUAK steigt die Zahl der Lehrlinge nach Jahren des kontinuierlichen Rückgangs seit 2017 zwar wieder an, aber mit deutlich geringerer Dynamik. Das bestätigt auch eine Stichprobenanalyse des Bau & Immobilien Report unter 25 führenden Branchenvertretern. Während die Zahl der Mitarbeiter seit 2015 bei praktisch allen Betrieben zum Teil deutlich zugenommen hat, halten sich Unternehmen mit gestiegenen und gesunkenen Lehrlingsquoten in etwa die Waage.

Alle Details und Hintergründe finden Sie hier.

Eine echte Trendwende gibt es am heimischen CAD-Markt: ArchiCAD hat AutoCAD als  beliebteste CAD-Software der Bauunternehmen abgelöst, wenn auch denkbar knapp. Zu diesem Ergebnis kommt eine Report-Umfrage unter mehr als 200 Bauunternehmen.

Die Detailergebnisse und welche Hürden die Unternehmen bei der BIM-Einführung sehen, lesen Sie hier.

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Gegen den »Drehtüreffekt«

Landauf, landab wird über den Fachkräftemangel gejammert. Speziell in der Technik wird händeringend nach Personal gesucht. Gleichzeitig sind nur 13 bis 15 % der technischen Fachkräfte in Österreich weiblich. Rational erklärbar ist das nicht. Viele suchen die Ursache im Schul- und Ausbildungssystem. Dabei wird die »heiße Kartoffel« gern weitergegeben: Die Unis geben den Schulen Schuld, die Schulen den Kindergärten, die Kindergärten den Eltern. Und letztendlich sind dann irgendwann sowieso immer die Medien schuld. Aber Fakt ist etwas anderes: An den Unis ist die Zahl der Absolventinnen in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern von 2000 bis 2016 von 27 auf 36 % gestiegen, an den FHs von elf auf 23 %. In den Unternehmen spiegelt sich dieser Trend aber nicht wider. Schon bei der Bewerbung werden Frauen kritischer beäugt. Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass die Bewerbungsunterlagen von Frauen systematisch schlechter bewertet werden. Schaffen es Frauen dennoch, aufgenommen zu werden, müssen sie ihre Qualifizierung deutlich öfter unter Bewies stellen als ihre männlichen Kollegen. Auch das Arbeitsumfeld ist in traditionell männlichen Berufen oft alles andere als frauenfreundlich  Die Folge ist der sogenannte »Drehtüreffekt«. Frauen werden zwar einschlägig berufstätig, verlassen Firma und Branche aber nach relativ kurzer Zeit. Wenn also ein ernsthaftes Interesse besteht, den Frauenanteil in der Branche zu erhöhen, sind Unternehmen nicht nur gefragt, ihr Recruiting so zu gestalten, dass qualifizierte Frauen auch tatsächlich eine Chance haben. Sie müssen auch für ein frauenfreundliches Arbeitsklima sorgen.

 

Alle Hintergründe zum Thema und welche Unternehmen die höchste Frauenquote haben lesen Sie hier

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Man muss sich nur trauen...

Die alljährliche Architektenbefragung des Bau & Immobilien Report hat auch heuer wieder interessante Ergebnisse gebracht, speziell in Hinblick auf BIM. Obwohl zahlreiche Lobbyisten – und auch wir Journalisten – seit Jahren trommeln, dass an BIM kein Weg vorbeiführt, zeigt die Praxis dem Hype die kalte Schulter.
Nur in knapp 15 % der Architekturbüros spielt BIM schon heute eine »große« oder »eher große« Rolle und nur jeder Fünfte plant in den nächsten drei Jahren, auf BIM umzusteigen.  Als größte Hürden werden das »fehlende Know-how« und die »technologische Komplexität« gesehen. Dabei ist BIM heute – wenn überhaupt – ein Planungsthema.
Andre Exner hat in der April-Ausgabe des Report anhand von zahlreichen vermeintlichen BIM-Vorzeigeprojekten eindrucksvoll gezeigt, dass spätestens auf der Baustelle Schluss mit der BIM-Herrlichkeit ist und alles seinen gewohnten Lauf nimmt. Umso erfreulicher ist es, wenn ein Auftraggeber wie die Asfinag und ein Auftragnehmer wie Leyrer+Graf den Mut haben, ein echtes BIM-Pilotprojekt umzusetzen.
Der Bau & Immobilien Report wird die Errichtung der Autobahnmeisterei Bruck an der Leitha im nächsten Jahr redaktionell begleiten und über sämtliche Erfahrungen, Herausforderungen und Hürden berichten, die der BIM-Einsatz mit sich bringt.
Denn eines ist sicher: Es wird Schwierigkeiten geben. Aber daraus wird man lernen. Und einer muss ja den ersten Schritt machen...

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Kinderkrankheiten

Groß waren die Hoffnungen, die die heimische Bauwirtschaft in das verpflichtende Bestbieterprinzip für öffentliche Bauaufträge setzte. Endlich sollte nicht mehr der Preis das allein selig machende Entscheidungskriterium sein, ein Qualitätswettbewerb einsetzen und Lohn- und Sozialdumping erschwert werden. Etwas mehr als zwei Jahre nach Einführung zeigt eine Umfrage des Bau & Immobilien Report unter den großen öffentlichen Auftraggebern des Landes, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden konnten (Seite 14). Nur in den seltensten Fällen kommt es zu Umreihungen und der Auftrag geht nicht an den billigsten Anbieter. Das hat mehrere Gründe. Zum einen zeigt sich, dass die Gewichtung der qualitativen Zusatzkriterien schlicht einfach zu gering ausfällt. Wenn – wie vonseiten von Bauunternehmen mehrmals gehört – der Preis mit 90 % bewertet wird und weitere fünf Qualitätskriterien mit je zwei Prozent, dann wird ein Bietersturz schwierig. Dazu kommt, dass viele Auftraggeber Kriterien wählen, die praktisch von jedem Auftragnehmer erfüllt werden. In dem Fall kann man den Preis auch nur mit zehn Prozent bewerten und trotzdem eine Billigstvergabe machen.
Der Gesetzgeber hat seine Schuldigkeit getan. Der Ball liegt bei den Auftraggebern. Richtig angewendet, kann das Bestbieterprinzip zu einem echten Qualitätswettbewerb unter den Bauunternehmen führen. Aber dafür muss ordentlich Hirnschmalz in die Ausschreibung fließen, die Kriterien jedes Mal aufs Neue auf ihre Sinnhaftigkeit für jedes einzelne Projekt hin geprüft und anschließend monetarisiert werden. Dafür fehlen vielen Auftraggebern aber Ressourcen und Know-how.  Dennoch, die Richtung, die das Vergabewesen mit dem Bestbieterprinzip eingeschlagen hat, stimmt – jetzt geht es um die Feinabstimmung.

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Schlechtes Image

Die Arbeit des Lobbyisten ist meist mit viel Kritik und fast immer mit einem schlechten Ruf verbunden. Die wenigsten wollen anstreifen, wenn sich jemand als Lobbyist vorstellt. Fast augenblicklich denkt man an Manipulation oder Korruption. Dabei haftet den Lobbyisten ihr schlechtes Image in den allermeisten Fällen zu Unrecht an.

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Wertschöpfung neu?

Bei vielen Gesprächen, die ich in den letzten Wochen und Monaten geführt habe, mit Baustoffherstellern, Bauunternehmen, aber auch Unternehmensberatern, sind wir irgendwann beim Thema Wertschöpfung gelandet. Die einen sprechen von einem völligen Wandel der Wertschöpfungskette durch disruptive Technologien wie Blockchain, die anderen reden davon, ihre Wertschöpfung zu vertiefen und das eigene Geschäft auf mehrere und neue Standbeine zu stellen. Das wiederum sorgt für Unruhe bei Zulieferern und Subunternehmen.

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Wirksamer Hitzeschutz für Fassadenfenster

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Für den Sommer 2018 werden erneut hohe Temperaturen vorausgesagt. Die außenliegenden Netzmarkisen von FAKRO schützen vor sommerlichen Überwärmung und lassen gleichzeitig genug Tageslicht in die Innenräume.

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Lauter Geisterfahrer

Was die Regierung geritten hat, ein vielversprechendes Instrument wie die Wohnbauinvestitionsbank noch fast dreijähriger Vorlaufzeit mit einem kurzen Federstrich zu Grabe zu tragen, weiß kein Mensch. Dass eine Regierung auch unpopuläre Entscheidungen treffen muss – geschenkt. Aber wenn es gar niemanden gibt, der einer Entscheidung applaudiert, dann sollte man diese vielleicht doch hinterfragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Richtung stimmt und alle Entgegenkommenden die Geisterfahrer sind, ist bekanntermaßen äußerst gering. Und es ist ja auch noch niemand daran gehindert worden klüger zu werden.

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Kein Red Bull am Bau

Wer mich kennt, weiß, dass ich fußballbedingt ein durchaus angespanntes Verhältnis zu Red Bull habe. Aber eines muss man neidlos anerkennen: Eine Unternehmensmarke aufbauen und pflegen, das kann Red Bull richtig gut. Diese Fähigkeit sucht man in der heimischen Bau- und Immobilienwirtschaft leider vergeblich. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Bau & Immobilien Report mit dem Markenberatungsunternehmen Brand Trust. Demnach ist zwar der Bekanntheitsgrad vieler Unternehmen durchaus hoch, man weiß aber oftmals nicht, wofür sie stehen. Dass die Unternehmen das Feld der Unternehmensmarken weitgehend brachliegen lassen, überrascht insofern, als eine starke Marke ein verlässlicher Weg aus der negativen Preisspirale wäre. Eine starke Marke vermittelt Werte, schafft eine positive Erwartungshaltung und vor allem Vertrauen. Dafür sind die Kunden auch bereit, tiefer in die Tasche zu greifen. Warum sonst zahlt man für eine kleine Dose »Zuckerlwasser« fast zwei Euro? Eben!

Wie Markenentwicklung funktioniert und wie eine klare Markenpositionierung bei Preisgestaltung, Weiterempfehlungsrate und Kundenbindung helfen kann, erfahren Sie in unsere großen Titelstory ab Seite 12. Hier geht es zum Heft (Link).

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Prognosen sind schwierig, aber spannend

2016 hat es angedeutet, 2017 bestätigt: Es geht bergauf in der Baubranche. Der Blick zurück ist interessant, aber viel spannender ist das, was morgen und übermorgen kommt. Auch wenn Prognosen bekanntermaßen schwierig sind, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen, hat sich der Bau & Immobilien Report auch heuer wieder mit den Marktanalysten von Branchenradar.com zusammengetan und die Umsatzentwicklung in neun Branchen und Warengruppen einer qualitativen Schätzung unterzogen. Dabei zeigt sich, dass 2018 in fast allen untersuchten Gruppen ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2017 bringen, sich das Wachstum 2019 aber etwas abschwächen wird. Alle Details lesen Sie ab Seite 14.

Für ein kräftigeres Wachstum über 2018 hinaus bräuchte vor allem der seit langem vor sich hin dümpelnde Sanierungsmarkt nicht nur einen kleinen Anstoß, sondern einen ordentlichen Tritt in den Hintern. Die Aussagen und Ankündigungen der neuen Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger im Report-Interview geben zumindest  leisen Anlass zur Hoffnung, dass endlich Bewegung in den Markt kommt ... 

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Angekündigte Revolutionen ...

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Nachdem die Finanzausgleichsverhandlungen die Zukunft der Wohnbauförderung in die alleinige Obhut der Länder übertragen haben, herrschte in weiten Teilen der Bauwirtschaft erstmals Erleichterung. Die Verländerung soll die Wohnbauförderung stärken und langfristig absichern, war Wohnbauexperte Wolfgang Amann nach Bekanntwerden der Verhandlungsergebnisse überzeugt. Zu groß schien die Gefahr, dass der Wohnbauförderungsbeitrag sicherer Streichkandidat bei einer nächsten Steuerreform sein würde. Allerdings sorgte die Frage, wie die Länder ihre neue gewonnene Freiheit nutzen würden, auch für Unbehagen. Zu frisch sind die Erinnerungen an verkaufte, verspekulierte und schlichtweg anderweitig verwendete Wohnbaugelder. Der Bau & Immobilien Report hat sich die Pläne der Länder genauer angesehen. Wie hoch die Wohnbauförderungsbeiträge sein werden, in welchen Topf sie fließen, wie viel Geld insgesamt zur Verfügung steht, wofür es verwendet wird und wie hoch die verbindliche Wohnbauleistung in den nächsten zwei Jahren sein wird, lesen Sie ab Seite 12. So viel sei verraten: Radikale Änderungen sind kurz- und mittelfristig nicht zu erwarten.

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It´s the communication, stupid!

Weil der Mensch an sich und der Journalist im Speziellen von Natur aus neugierig ist, wollten wir vom Bau & Immobilien Report wissen, warum  sich gerade in der Baubranche Auftraggeber und Auftragnehmer so oft in die Haare geraten und viele Projekt-Partnerschaften vor Gericht enden. Deshalb haben wir eine Parallelstudie durchgeführt und die wichtigsten Auftraggeber und Auftragnehmer des Landes nach ihren einschlägigen Erfahrungen gefragt. Dabei zeigt sich, dass die Zusammenarbeit von den beiden Seiten sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Die Auftragnehmer sind deutlich kritischer als die Auftraggeber. Die meisten Auftraggeber bezeichnen die Zusammenarbeit als »lösungsorientiert«, den Auftragnehmern hingegen fällt zuallererst das Wörtchen »misstrauisch« ein. Weitgehende Einigkeit herrscht dafür bei den Gründen für das Scheitern der Zusammenarbeit: Wenn etwas schiefgeht, liegt das an den handelnden Personen – an deren schlechter Qualifizierung oder schlichter Inkompetenz, vor allem aber an mangelnder oder missverständlicher Kommunikation. Das Gesamtergebnis inklusive allen formalen Details zum Studiensetting lesen Sie hier.  

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Gute Ideen nicht am Altar des Wahlkampfs opfern

Der Facharbeitermangel ist auch in der Bauwirtschaft voll angekommen. Was noch vor einem Jahr für viele Unternehmen ein eher akademisches Problem war, ist heute evident. Zentrales Problem sind die ständig sinkenden Lehrlingszahlen.

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Potenziale und Aufholbedarf

Anstatt in Kreisverkehre sollten wir in Glasfaserleitungen und Breitbandnetze investieren«, sagt Wirtschaftsminister Harald Mahrer im großen Report-Interview (S.12) und wird sich damit in der Branche nicht nur Freunde machen. Der Sache nach hat er aber natürlich nicht unrecht. Zwar ist es wenig sinnvoll, digitale und bauliche Infrastruktur gegeneinander auszuspielen, die Notwendigkeit, jedem Unternehmen Zugang zum High-Speed-Internet zu ermöglichen, ist aber unbestritten. Wo speziell für die Bauwirtschaft die größten Potenziale der Digitalisierung schlummern und wo es dringenden Aufholbedarf gibt, lesen Sie ab Seite 20.

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Das Volk hat nicht immer recht

In den letzten Wochen haben Korruptions-Verdachtsmomente die Baubranche wieder einmal ordentlich in Verruf gebracht. Die Kommentare unter diversen Artikeln haben eindrucksvoll gezeigt, dass der Ruf, den die Branche in der Bevölkerung genießt – vorsichtig formuliert – nicht der allerbeste ist. Andre Exner hat sich die Angelegenheit genauer angesehen und zeigt mit seiner Analyse, dass das Volk nicht immer recht hat. Weder gibt es systemimmanente kriminelle Strukturen noch wird von den Beteiligten versucht, alles unter den Teppich zu kehren (Bau & Immobilien Report, 2017/05, Seite 16).

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"Lassen Sie mich bloß in Ruhe"

In der Bauwirtschaft geht ein Gespenst um, das Gespenst der Digitalisierung. Alle Welt hebt mahnend den Zeigefinger: Wer nicht früh- oder zumindest rechtzeitig auf den Digitalisierungszug aufspringt, bleibt über und landet – um in der Analogie zu bleiben – auf dem Kehrichthaufen der Geschichte.

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Es führt kein Weg vorbei

Die Digitalisierung hat die Bau- und Immobilienwirtschaft fest im Griff. Wie breit das Thema ist, wird auch in der Ausgabe 03/2017 wieder deutlich. In unserer Titelgeschichte werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der großen Baumaschinenhersteller und zeigen, wie die Vernetzung von Maschinen, Anlagen, Prozessen und Akteuren die Qualität von Baustellen wesentlich steigern wird (ab S. 18).

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Und sie bewegt sich doch!

Die letzten Jahre waren für die heimische Bauwirtschaft nicht einfach, teilweise empfindliche Umsatzrückgänge die Folge. Erst im letzten Jahr schien endlich Bewegung in die Branche zu kommen. Die Stimmung wurde spürbar besser und viele Unternehmen erzählten uns, dass auch die Zahlen wieder stimmen.

Der Bau & Immobilien Report wollte es im Februar genau wissen und hat sich deshalb mit dem Marktforschungsinstitut Kreutzer Fischer und Partner zusammengetan und die Umsatzentwicklung in zehn Branchen und Warengruppen analysiert. Das Ergebnis ist eindeutig und bestätigt, was viele dachten. Bis 2015 ging es für fast alle bergab, 2016 war das Jahr der Konsolidierung und 2017 und 2018 dürfen alle analysierten Branchen mit teils satten Umsatzzuwächsen rechnen. Die Detailergebnisse finden Sie ab Seite 16.

Weniger Erfreuliches gibt es in Sachen Wohnbauförderung. Unsere alljährliche Bundesländeranalyse zeigt, dass nur drei Bundesländer die Wohnbauförderbudgets für 2017 erhöht haben. In einem Bundesland blieb alles beim Alten, aber gleich fünf haben gegenüber 2016 Reduktionen vorgenommen. Mehr dazu hier. 

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Kritik und Hoffnung

Kritik und Hoffnung

Wenn Architekt und Uni-Professor Christoph Achammer im Interview mit dem Bau & Immobilien Report über Herausforderungen und Zustand der Branche redet, dann wird Klartext gesprochen – dann geht es um überforderte Bauherren, Unternehmen, die Angst vor der Zukunft haben, und Architekten, die eine Riesenchance verpassen. Das alles vor dem Paradigmenwechsel von Industrie 4.0 und dem Megatrend der Digitalisierung (Seite 18).

Dass es zum Glück auch anders geht, dass es auch in der Baubranche viele Unternehmen gibt, die sich den Anforderungen der Zeit stellen und agieren statt abzuwarten und zu reagieren, zeigen wir ab Seite 22.

Positiv stimmt außerdem unsere alljährliche Umfrage, was denn das neue Jahr bringen wird. Achtung, Spoiler: 2017 wird ein gutes Jahr. In diesem Sinne wünsche ich schöne Feiertage und einen guten Rutsch. Mögen die Auguren Recht behalten!

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