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Best of Green Building

Foto: Die BH St. Pölten wurde um einen dreigeschoßigen Zubau erweitert. Foto: Die BH St. Pölten wurde um einen dreigeschoßigen Zubau erweitert.

Die Immobilienbranche ist komplexer geworden. Hieß es früher einfach nur »Lage, Lage, Lage«, gesellen sich heute zur Standortqualität weitere Schlagworte wie Energieeffizienz, Lebenszykluskosten oder Behaglichkeit, die über Wohl und Wehe einer Immobilie entscheiden. Sind alle Punkte auf hohem Niveau erfüllt, gibt es dafür ein Mascherl in Form eines Zertifikats. Der Bau & Immobilien Report präsentiert eine Auswahl zertifizierter Immobilien.

Bezirkshauptmannschaft St. Pölten

(Bild oben)

Die BH St. Pölten wurde um einen dreigeschoßigen Zubau erweitert, das aus dem Jahr 1905 stammende Hauptgebäude umfassend saniert und mit dem Neubau verbunden. Die wärmetechnische Versorgung des Neubaus erfolgt über Grundwasserwärmepumpen. Zur Wärmeabgabe in allen Büro- und Verwaltungsbereichen vom Erd- bis zum zweiten Obergeschoß wurde eine Fußbodenheizungsanlage ausgeführt. Aufgrund des geringen Warmwasserbedarfs in den Büro- und Allgemeinbereichen ist eine dezentrale Warm-wasserbereitung über elektrisch betriebene Kleindurchlauferhitzer vorgesehen. Für den Küchenbetrieb wurden Frischwassermodule erstellt – die Warmwassertemperatur ist mit max. 42°C festgelegt.

Zur Sicherstellung eines möglichen WW-Verbrauchs in der Küche von ca. 600 lit/Tag ist eine Heizleistung von 10 kW bei einem Heizungsvorlauftemperaturniveau von max. 45°C (Wärmepumpenbetrieb) erforderlich. Zur Nutzung der Abwärme aus der gewerblichen Kälteanlage (auch während der Sommermonate) gib es einen Wärmerückgewinnungsspeicher (ca. 850 lit). Die Be- und Entlüftung von diversen Gebäudeabschnitten erfolgt durch mechanische Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Zur Vorerwärmung im Winter bzw. Teilentfeuchtung der Außenluft im Sommer dient ein Grundwasser-Wärmetauscher in der Frischluftleitung.

Bauherr: Land NÖ, Gebäudeverwaltung
Architektur: Maurer & Partner ZT GesmbH
Bauphysik: zt-moser
Klimaaktiv-Punkte: 1000/1000
DGNB: Platin
Objektbewertung: 83,8 %
Standortbewertung: 79,4 %


Finanzzentrum Klagenfurt

Nachhaltige Bauweise mit höchsten ökologischen Standards – ökologisch nachhaltig und gleichzeitig schön. Das integrierte Gesamt-energiekonzept des neuen Finanzamtes Klagenfurt zielt auf eine optimale Energieperformance ab und zeichnet sich unter anderem aus durch den Einsatz erneuerbarer Energieträger mit Photovoltaikanlage sowie Wärme- und Kältebereitstellung über Grundwasser, einer Stromtankstelle, einer Grauwasseranlage für die Toilettenspülung sowie durchgehender Barrierefreiheit. Unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Nutzung wird der gesamte Energieverbrauch des Finanzamtes so niedrig wie möglich gehalten. Zur Qualitätssicherung wird ein entsprechendes Energieverbrauchsmonitoring herangezogen.

Bauherr: RGF Finanzzentrum Errichtungs GmbH
Architektur: Buschina & Partner Ziviltechniker GmbH
DGNB: Platin
Objektbewertung: 82,7%
Standortbewertung: 83,3%


Hörbiger WIENeu: Seestadt Aspern

Kopf und Hände gehören zusammen. Daher gibt es beim Hörbiger Standort in der Seestadt Aspern nach außen keine Unterscheidung der baulichen Struktur von Produktionshalle und Büro. Es ist alles eines. Die gleiche Industriefassade, bestehend aus Paneelen und Fensterbändern, umgibt den ganzen Baukörper sowie dessen Auskragungen. Auch im Inneren setzt sich die Annäherung von Produktion und Verwaltung fort. Die Qualitäten der Halle werden ins Büro gebracht. Das bedeutet: Rohbeton, sichtbare, offene Leitungen und keine abgehängten Decken.

Der Industriebau benötigt weder Verkleidungen, noch schmückende Schichten. Alles ist offen, schlicht und funktionell. Jegliches Ornament entsteht aus einem Aspekt der Funktionalität. Offenheit und Transparenz ziehen sich durch den Baukörper. Das Gebäude ist optimierbar wie eine Maschine. So wurden vom Wettbewerbsprojekt bis zur Fertigstellung laufend Räume angepasst oder ganze Gebäudeteile verändert.n

Bauherr: Hörbiger
Architektur: querkraft architekten
Bauphysik: Röhrer Bauphysik
ÖGNB: 837/1000


Karl Landsteiner Privatuniversität

Karl Landsteiner, ein österreichischer Nobelpreisträger für Medizin, ist Namenspatron der neuen medizinischen Privatuniversität am Campus Krems. Im Norden befinden sich gedeckte Fahrradstellplätze, die südliche, tiefer liegende Fläche dient der Erschließung für Feuerwehr, Müll und dem Individualverkehr mit Stellplätzen. In puncto Energieeffizienz wurde ein ausgeklügeltes System mit Bauteilaktivierung und Wärmepumpen/Kältemaschinen gewählt. Somit wird für ein zugfreies Wohlfühlklima gesorgt, das für eine stabile Temperatur das ganze Jahr hindurch sorgt. Die Räumlichkeiten werden sehr gut mit natürlichem Tageslicht versorgt. Mit einem externen Produktmanagement wurde während der gesamten Projektabwicklung dem Anspruch an eine ökologisch und gesundheitlich verträgliche Bauweise Rechnung getragen.

Bauherr: Amt der NÖ Landesregierung / Karl Landsteiner Privatuniversität
Architektur: Delugan Meissl Associated Architects
Bauphysik: Vasko+Partner Ingenieure
Klimaaktiv-Punkte: 988/1000 (Gold)


Stafa Tower Vienna

Es ist eines der traditionsreichsten Einkaufshäuser in Wien. Das markante Stafa-Gebäude an der Wiener Mariahilfer Straße präsentiert sich nach der Rundumsanierung als stylisches City-Hotel und neue Shopping-Location und wurde dafür mit einer Leed-Zertifizierung in Gold ausgezeichhnet, was für ein mehr als 100 Jahre altes Gebäude keine Selbstverständlichkeit ist. Einen wesentlichen Anteil an der Nachhaltigkeit des Gebäudes hat die thermische Sanierung mit einem WDVS-Fassadensystem von Capatect. Das DarkSide-System mit Mineralfaser-Dämmplatten (3500 m²) verbessert nicht nur die Energieeffizienz des Gebäudes enorm, als Unterbau gestattet es sehr intensive und dunkle Farbtöne. Ebenfalls für die Auszeichnung mitverantwortlich sind unter anderem die hohe Standortqualität, ein effizientes Trinkwassermanagement oder eine weit überdurchschnittliche Frischluftzufuhr.

Bauherr: MH 120 Immobilienanlage GmbH
Architektur: BEHF corporate architects
LEED: 81/110 (Platin)


Studierenden-Wohnheim mineroom Leoben

Mit einer Nutzfläche von knapp 6.000 m² ist das »mineroom Leoben« das weltweit größte Studierenden-Wohnheim in Holzmischbauweise und Passivhausqualität. Der Baukörper wurde aus einer Blockrandbebauung entwickelt, der sich zur niedereren Bebauung im Westen öffnet. Dies schützt den Innenhof und Garten vor Straßenlärm. An Teilen der Südfassaden wurden »grüne Wände« aus Pflanztrögen vorgesehen.

Die formal klaren Baukörper wurden mit einer plastischen, mehrfärbigen Holzschalung verkleidet. Die vorgegraute Stulpschalung, die immer wieder aus der glatten unbehandelten Lärchenholzschalung hervorbricht, zieht sich aderförmig über das Gebäude und wird sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Grau-, Braun- und Rottönen unregelmäßig verfärben. Neben einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung, einer optimierten Gebäudehülle und einer größtmöglichen PV-Anlage wurden auch stromverbrauchende Komponenten optimiert und Standby-Funktionen vermieden. Das gesamte Objekt wurde mit LED-Beleuchtung ausgestattet.

Bauherr: Gemeinn. Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal
Totalübernehmer: ARGE Swietelsky & Weissenseer Holz-System-Bau
Architektur: aap.architekten ZT-GmbH
Bauphysik: Schöberl & Pöll GmbH 
Klimaaktiv-Punkte: 926/1000 (Gold)


Studierenden-Wohnheim Milestone Graz

Die ARE Development hat gemeinsam mit value one holding am Bahnhofgürtel in Graz ein neues Studentenapartmenthaus entwickelt. Rechtzeitig vor Beginn des Wintersemesters ist die Fertigstellung erfolgt. Auf dem Areal der ehemaligen Zolllager am Bahnhofgürtel 55 in Graz wurde in nur einem Jahr Bauzeit ein modernes, hochwertig ausgestattetes Studentenapartmenthaus errichtet. Auf rund 7.500 Quadratmetern Nutzfläche stehen 378 Einzelapartments und großzügige Gemeinschaftsflächen zur Verfügung. Neben der exklusiven Ausstattung punktet das Studentenapartmenthaus auch durch seine gute Infrastrukturanbindung.

Das Stadtzentrum ist binnen weniger Minuten direkt über mehrere Straßenbahn- und Buslinien erreichbar, innerhalb von nur 15 Minuten erreicht man alle Grazer Unis und Fachhochschulen. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich außerdem einige Supermärkte, Bildungseinrichtungen, Grünflächen, Ärzte und Apotheken.

Bauherr: ARE Development
Architektur: Gangoly & Kristiner ZT GMBH
DGNB: Platin
Objektbewertung: 81,30 %
Standortbewertung: 80,20 %


Wohnhausanlage Grellgasse

Im Zuge des vom Wohnfonds Wien 2010 ausgeschriebenen Wettbewerbes wurde das ehemalige OMV-Gelände im 21. Bezirk in fünf Bearbeitungsgebiete geteilt, auf denen rund 700 Wohneinheiten geplant waren. Aufgabenstellung für alle Bearbeitungsgebiete war das Thema Wohnsicherheit. Hier waren nicht nur technische Einrichtungen gefragt, sondern auch Überlegungen zur Erhöhung der Wohnsicherheit hinsichtlich Zonierung, Belichtung, Wegekonzepte bis hin zur Aufklärungsarbeit für die zukünftigen BewohnerInnen.

Bauherr: Baugenossenschaft FRIEDEN
Architektur: simon und stütz architekten zt gmbh
Haustechnik: teamgmi
Klimaaktiv-Punkte: 921/1000


Porr Niederlassung Kärnten

Das neue Gebäude der Porr in der Robertstraße in Klagenfurt ist als Plus-Energiehaus konzipiert und wird damit höchsten Ansprüchen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gerecht. Der Neubau des Bürogebäudes wurde zur Gänze von der Porr geplant und realisiert. Es besteht aus einem Erdgeschoss sowie zwei Obergeschossen. Das in Massivbauweise ausgeführte Objekt verfügt über eine Bruttogeschossfläche von 1.547 Quadratmetern. Von Beginn an formulierte die Porr hohe Anforderungen und Optimierungsstrategien, die sich am gesamten Lebenszyklus des Gebäudes orientieren.

Die Definition konkreter Zielsetzungen an Energieeffizienz, regenerative Energiebereitstellungssysteme, Innenraumklima, Komfortparameter etc. für alle Bereiche war die Folge. Bereits in der Konzeptphase waren hausinterne Experten aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Gebäudezertifizierung in das Planungsteam eingebunden, um die angestrebte Platin-Zertifizierung zu erreichen. Zur Minimierung des Heiz- und Kühlenergiebedarfs legten die Planer beispielsweise großes Augenmerk auf die Ausführung einer effizienten Gebäudehülle: kostenoptimiert mit Passivhauskomponenten und außenliegendem Verschattungssystem.

Die Wärme- und Kältebereitstellung erfolgt über eine Grundwasserwärmepumpe mit Reverse Charge Technologie. Photovoltaikanlagen an der Fassade und am Flachdach versorgen das Gebäude mit erneuerbarer Energie. Semitransparente Zellen fungieren zusätzlich als Verschattungselemente über der Dachterrasse.

Bauherr: Porr
Architektur: Porr
DGNB: Platin
Objektbewertung: 89,1%
Standortbewertung: 82,4%

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