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Pilotprojekt in Wien

Bei der Sanierung in der Mariahilferstraße 182 kommt erstmals ein Aerogel-Hochleistungdämmputz zum Einsatz. Bei der Sanierung in der Mariahilferstraße 182 kommt erstmals ein Aerogel-Hochleistungdämmputz zum Einsatz.

Nach der Gasexplosion in der Mariahilfer Straße 182 ist die Sanierung des Gebäudes weit fortgeschritten. Dabei wird auch erstmals eine innovative Dämmung für Gründerzeithäuser getestet.

Zwei Geschoße und das Dach des Wohnhauses waren bei der Explosion im April 2014 größtenteils eingestürzt. Nach zehn Monaten Bauzeit wurde eben die statische Sanierung des Gründerzeithauses vom Keller bis unter das Dach abgeschlossen, nun beginnt die Wiederherstellung der stadtbildprägenden Gründerzeitfassaden. Dazu gehört auch die Umsetzung des Forschungsprojekts »Gegliederte Aerogel-Wärmdämmputzfassade«. »Konkret wird erstmals ein neuer Hochleistungsdämmputz erprobt, der künftig auch die Wärmedämmung von reich gegliederten Gründerzeithausfassaden ermöglichen soll«, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Im Rahmen des Forschungsprojekts gemeinsam mit der TU Wien und der Energieberatung e7 kommt hier ein Aerogel-Hochleistungsdämmputz, nach erfolgreichen Testläufen an Feuermauern, erstmals in der Praxis zum Einsatz. Ziel ist es, das ursprüngliche Erscheinungsbild der Fassade zu erhalten. Zum ersten Mal wird eine gegliederte Fassade mit Fensterfaschen und Gesimsen mit diesem Wärmedämmputz ausgeführt. Das Forschungsprojekt wird an der Fassade des Gebäudes an der Seite Denglergasse auf einer Fläche von ca. 250 m² und in einer Putzdicke von ca. 5,5 cm umgesetzt. Das technische Monitoring wird Messungen des Wärmestroms durch die straßenseitige Bestandsfassade vor und nach Aufbringen des Aerogel-Dämmputzes umfassen.

Letzte Änderung amSamstag, 13 Mai 2017 10:44
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