Inhalt:
Wien 2008
Die Vorstellung der nominierten Projekten, und die Prämierung der Sieger fand gemeinsam mit der Kür der Bundessieger am 16. Oktober 2008 im Siemens Forum in Wien statt. Unter den 35 Nominees wurden die IT- und Web-Lösungen mit größtem Kundennutzen sowie die beiden Sonderpreise überreicht.
Die Laudatoren: Heidrun Silhavy, Bundesministerin für Frauen, Medien und Regionalpolitik, Siemens-Manager und Gastgeber Alexander Leiningen-Westerburg, Landtagsabgeordnete Barbara Novak, Mitglied des Gemeinderats Wien sowie Wolfgang Gmeinbauer, Leiter des Geschäftsfeldes BEKO Informatik der BEKO Engineering & Informatik AG und Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich im Bundeskanzleramt.
1. Platz
Fonds Gesundes Österreich, VERDINOcom
Projekt: FGÖ E-Services und Projektguide
Mit dem FGÖ-Projektguide wird es leichter, ein Projekt zur Förderung beim Fonds Gesundes Österreich einzureichen und laufende Projekte zu begleiten. Das Onlinetool ging im September 2008 online und wird Ende 2008 die bisherige Form der Antragstellung und
des Fördermanagements ablösen. Effizienz, Transparenz und Bedienerfreundlichkeit waren die Hauptkriterien bei der Konzeption des FGÖ-Projektguides. Der Projektguide leitet die Antragsteller Schritt für Schritt durch den Antragsprozess und bietet zahlreiche
Hilfestellungen sowie Tools zum Download an. Neben vielen unterstützenden Funktionen ermöglicht das neue System, anhand objektiver Kriterien die Chancen auf eine Förderung seitens des FGÖ abzuschätzen. Der FGÖ erwartet von der neuen Form der Antragstellung einen Qualitätsgewinn bei eingereichten Projekten, die Beschleunigung interner
Bearbeitungszeiträume und eine Senkung des Aufwands für Rückfragen und Nachforderungen.
www.fgoe.org
Die Jury:
"Effizienz, Transparenz und Bedienungsfreundlichkeit bei einem wesentlichen Gut des Menschen: der Gesundheit"
"nachhaltiger Beitrag für ein wirtschaftlicheres und gesünderes Österreich"
"Wirtschaftliche Ersparnis, da Ergebnis sehr rasch für Antragssteller sowie Fördergeber ersichtlich"
"Technik dient hier der Prävention und diese sichert Nachhaltigkeit"
"wichtiger Bestandteil im österreichischen Gesundheitswesen"
2. Platz
HPC Duale Zustellsysteme, Raiffeisen Informatik und Consulting
Projekt: Elektronischer Zustelldienst
Die gesicherte elektronische Zustellung soll allmählich die papierbasierte Kommunikation von Unternehmen und Behörden an deren Empfänger ersetzen. Ein Teil der ausgehenden Kommunikation verlangt, dass Zustellstücke nachweislich an den Empfänger
übergeben werden. Bisher mussten diese als RSa-oder RSb-Brief versandt werden. Die elektronische Zustellung verfügt über die Möglichkeit der verschlüsselten Kommunikation und liefert Zustellnachweise an die Versender. Dazu bedient sich die elektronische
Zustellung so genannter Zustelldienste, auf denen Empfänger virtuelle elektronische Postfächer einrichten können. Will ein Versender an Max Muster zustellen, befragt er die SendStation, ob er bei einem Zustelldienst ein Postfach besitzt. An dieses Postfach wird dann
zugestellt. Ist kein elektronisches Postfach am Zustelldienst registriert, so wird die Zustellung über die SendStation an ein Druckoutputcenter weitergeleitet, und per Post zugestellt. Die Duale Zustellung, eine innovative Anwendung für die Bürgerkarte, ist die Kombination von elektronischem Zustelldienst mit physischer Postzustellung.
www.hpcdual.at
Die Jury:
"elektronische Zustellung revolutioniert Versand und Rechnungsstellung"
"Riesenpotenzial für Kosteneinsparungen und Umweltschutz"
"größte Hebelwirkung durch flächendeckenden Vertrieb des innovativen Produkts"
3. Platz
Stadt Wien Magistratsabteilungen 25 und 14
Projekt: Richtwert im Internet
Die MA 25 bietet den Bürgern auf einfache Art eine grobe Bewertung ihrer Wohnungen in Bezug auf den Richtwertmietzins vorzunehmen. Ziel des Services ist, Mietern und Vermietern eine einfache, unbürokratische und kostenlose Möglichkeit zu bieten, eine dem Gesetz entsprechende rechtssichere Miete anwenden zu können. Weiters ergibt sich damit für jeden Anwender die Chance bereits vor einem Schlichtungsverfahren festzustellen, ob ein Überprüfungsverfahren durch die Schlichtungsstelle erfolgversprechend und sinnvoll erscheint. Nachdem der Bürger bestimmte Ausstattungsmerkmale seiner Wohnung und einige andere Eckdaten der Wohnung über ein checklistenartiges Formular eingegeben hat, bekommt er als Ergebnis eine Einstufung seiner Wohnung im Sinne des Richtwertgesetzes. Durch dieses Service werden Routineanfragen an die MA 25 zum Thema Kategoriebestimmung und Mietzinsberechnung von Wohnungen weitgehend überflüssig, da der Mieter oder Vermieter seine Wohnung mit Hilfe dieses Internet-Service selbst grob beurteilen kann.
https://www.wien.gv.at/richtwert/anfrage
Die Jury:
"Mehrwert für Mieter und Vermieter da Preise transparent dargestellt werden"
"IT-Technik reduziert Notwendigkeit zur persönlichen Anfrage"
"großer Effizienzeffekt, große Nutzerfreundlichkeit"
Sonderpreis "Barrierefreiheit in der IT"
BIZEPS - Behindertenberatungszentrum
Projekt: BIZEPS-INFO online
BIZEPS-INFO online ist ein tagesaktueller Nachrichtendienst für behinderte Menschen, deren Angehörigen und Interessierte. Im Moment umfasst die Nachrichtendatenbank zirka 9.000 Artikel von rund 360 Autorinnen und Autoren. Auf der Webseite sollen möglichst alle Themenbereiche rund um Behinderung abgedeckt werden. Derzeit beziehen über 20 Organisationen Nachrichten von BIZEPTS-INFO. Im Jahr 2007 wurden zirka 4,7 Millionen Seiten aufgerufen. BIZEPS-INFO online gibt es bereits seit 1997 im Internet. Wichtige Bestandteile des Angebots sind die Nachrichten, der Newsletter, das Bild der Woche, Interaktionsmöglichkeiten wie ein Forum und Schwarzes Brett. Weiters sind die weit reichenden Informationen und Broschüren zu den Themen Gleichstellung, persönliche Assistenz, Pflege und Antidiskrimierung die Hauptschwerpunkte des Internetauftritts.
www.bizeps.or.at
Die Jury:
"BIZEPS-INFO online erfüllt fast vollständig WCAG 1.0 AA, es ist ein einfacher und konsistenter Seitenaufbau durchgängig umgesetzt, das Webangebot ist nicht überladen. Sprachwechsel-Kennzeichnung wird durchgängig auf allen Ebenen beachtet. Das Design der Seite sehr gut skalierbar, die Fokussierung ist visuell klar erkennbar. Es werden sinnvolle Alternativtexte angeboten und die redaktionelle Qualität ist vor allem auch in Anbetracht der großen Anzahl an Autoren gut. Nutzbringende Services werden zugänglich angeboten: mobile Ansicht, ÖGS-Übersetzungen, einfache Spam-Abwehr ohne visuelle Capchtas. Der Nachrichtendienst überzeugt vor allem durch praktische Bedienbarkeit und Accessibility in Details, welche vergleichbare Webanbote derzeit oft noch vermissen lassen."
Anerkennungspreis "Barrierefreiheit in der IT"
Pixel-Melange
Projekt: Chronologie des Holocaust www.holocaust-chronologie.de
Die Chronologie des Holocaust ist das Ergebnis von etwa 15 Jahren akribischer Recherchearbeit. Ein Thema von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz und Verantwortung wird anschaulich und übersichtlich präsentiert. Das Projekt eignet sich als umfangreiches Nachschlagewerk mit Suchmaschine für den Zugriff auf die Datenbank von über 2.000 Einzeltexten und Glossar. Gleichzeitig wurde es aber durch den Tag-für-Tag-Aufbau bewusst als virtuelles Lesebuch konzipiert - das Lesen im Zusammenhang ermöglicht einen umfassenden Überblick, und in der Abfolge wird der Irrsinn, aber auch die akribische Planung des Grauens der Jahre 1933 bis 1945 präsent. Eine Übersicht in zwei Kürzungsvarianten bietet zudem eine Einstiegshilfe für Menschen, die sich dem Thema erst annähern wollen, oder auch Fragen vorab zeitlich eingrenzen möchten. Die Website ist barrierefrei nach WAI AAA, das Projekt wurde dafür von der "Aktion Mensch" und der "Stiftung digitale Chancen" mit der BIENE 2006 ausgezeichnet. Herausragende Accessiblity und Usability etwa durch alternative Darstellungsvarianten- und Schriftgrößen-Einstellung ohne JavaScript, Screenreaderfähigkeit, Bedienung über Tastatur.
www.holocaust-chronologie.de
Die Jury:
"Die Chronologie des Holocausts ist aus dem Blickwinkel der Zugänglichkeit ein technisch sehr gut umgesetztes Projekt, mit hoher gesellschaftspolitischer Relevanz."
Anerkennungspreis "Barrierefreiheit in der IT"
Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, web-tech coaching Wolfram Huber
Projekt: Plattform www.football4all.eu
Das Ziel des Projekts football 4 all war eine barrierefreie EM 2008 – auch die barrierefreie Kommunikation im Internet betreffen. Das bedeutet Chancengleichheit für alle Bevölkerungsgruppen - auch für behinderte Fußballfans. Durch Web-2.0-Funktionalitäten gab es die Möglichkeit für jeden einzelnen User die Website selbst mitzugestalten und seine Meinung, Anliegen und Wünsche direkt zu deponieren. Innerhalb kürzester Zeit entstand eine Community interessierter Fans mit Behinderungen, wie sie beispielsweise in Deutschland schon seit Jahren besteht. Die Möglichkeit der Teilhabe an diesem Aspekt der Gesellschaft hat für viele Menschen mit Behinderungen nicht nur den Vorteil, gleich gesinnte Fans zu treffen, sondern überdies eine sehr starke integrative Wirkung. Nicht umsonst spricht man von der integrativen Kraft der Fankultur. Insgesamt 25.000 Zugriffe bestätigen, dass eine barrierefreie Contentbereitstellung anlässlich der EURO überaus wichtig war. Die Webplattform wird auch künftig Fans mit Behinderungen barrierefrei mit aktuellen und relevanten News aus der Fußballwelt versorgen.
www.football4all.eu
Die Jury:
"Die Möglichkeit der Teilhabe an diesem Aspekt der Gesellschaft hat für viele Menschen mit Behinderungen nicht nur den Vorteil, gleichgesinnte Fans zu treffen, sondern überdies eine sehr starke integrative Wirkung."
Sonderpreis "Gelebte Chancengleichheit in der IT"
ZIMD Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität
Projekt: Roberta
Werden den Mädchen Möglichkeiten geboten technische oder handwerkliche Fähigkeiten
auszuprobieren, wächst das Interesse an Technik sehr schnell. Technische und
technologische Berufe werden dadurch als potentielle Berufsfelder wahrgenommen. Um Mädchen die diese Möglichkeiten zu bieten wurde in Wien im November 2006 ein Roberta-Regionalzentrum gegründet, mit dem Zentrum für interaktive Medien und Diversity in Wien als Trägerverein. Das Projekt Roberta will bei Mädchen und Frauen Interesse für Technik,
Naturwissenschaften und Informatik wecken und Verständnis für technische Systeme
fördern und nutzt dazu die Faszination von Robotern. In Zweier- bis Dreiergruppen werden die Roboter entworfen und aus einem Lego-Mindstorm-Bausatz zusammengebaut. Über eine einfach zu bedienende Programmieroberfläche werden ersten Bewegungsabläufe und je nach Dauer des Workshops komplexere Aufgaben programmiert. Per Funk wird das Programm an das Modell gesandt. In insgesamt 9 Schulen wurden 15 Roberta-Workshops veranstaltet. Es wurde schnell deutlich, dass viele Mädchen in den Workshops positive Schlüsselerlebnisse haben, die sie nachhaltig prägen können.
http://roberta.zimd.at
Die Jury:
"Mädchen wird durch das Projekt in spielerischer Form die Möglichkeit gegeben ihre technischen und handwerklichen Fähigkeiten auszuprobieren, herauszufinden, ob sie Interesse an Technik haben und ob eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich für sie in Frage kommt. Dadurch wird wesentlich dazu beigetragen, die Bandbreite an Berufsfeldern bei ihrer Bildungs- und Berufswahl zu erhöhen und so ihre Aufstiegschancen und Karrierewege zu verbessern."
Die weiteren Nominees in Wien
VERDINOcom, Merck
Projekt: Info- und Serviceportal www.darmkrebs.at
Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in der westlichen Welt. Das barrierefreie Patientenportal Darmkrebs.at bietet Patienten und Angehörigen speziell aufbereitete Infos und Services, die laufend erweitert werden. Das klare Ziel: das Bewusstsein für Vorsorgemaßnahmen und Früherkennungen deutlich zu erhöhen. Neben Basisinformationen zum Thema Darmkrebs wurden mehrere Services wie ein automatisch verlinktes Glossar, Checklisten für die Arztbesuche und ein regelmäßig stattfindender Chat integriert, in dem sich Experten aus unterschiedlichsten Bereichen den Fragen von Patienten und Angehörigen stellen. Einen wesentlichen Mehrwert für die österreichischen Patienten bieten die regionalen Adressen und Kontakte sowie der Veranstaltungskalender. Auch die
Informationen zu Förderungen und Unterstützungsangeboten auf Bundes- oder Landesebene werden laufend erweitert. Ein Kochbuch speziell für Darmkrebs-Patienten wurde integriert und wird weiter ausgebaut - die Nutzer sind dazu aufgefordert, ihre eigenen Rezepte einzusenden. Ein E-Mail-Service informiert automatisch über neue Inhalte & Services.
www.darmkrebs.at
DIG digital-information-gateway, Hogg Robinson Austria
Projekt: eRelation/Billing bei Hogg Robinson Austria
Als Vorreiter im Marktsegment der Corporate Travel Services führt Hogg Robinson Austria (HRG) den elektronischen Rechnungsversand in Zusammenarbeit mit DIG ein. DIG übernimmt dabei das komplette Outputmanagement sämtlicher Rechnungen der HRG.
Das Projekt beinhaltet den Versand der Rechnungen als PDF-Dokument, inklusive elektronischer Signatur, sowie die Bereitstellung der Rechnungsinhaltsdaten als strukturiertes Datenformat. Damit wird die automatische Prüfung und Verbuchung der Rechnung möglich und führt auf Empfängerseite zu erheblichen Prozessoptimierungen. Parallel dazu werden auch die papierbasierten Rechnungen über die an DIG angebundene Druckstraße versendet, wodurch der Ausgangskanal für HRG-Rechnungen komplett medienunabhängig wird.
Weiters werden Rechnungsbelege im E-Relation und E-Billing-Portal hinterlegt, um die Nachfragen zu Rechnungskopien zu minimieren, da die Kunden so direkt Zugriff auf ihre Rechnungen haben. Die HRG-Services werden mit den Procurement- und Billing-Workflows der DIG kombiniert. Der Ablauf wird für Versender und Empfänger schneller, transparenter und kostengünstiger.
www.dig.at
uma information technology, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Projekt: eduArd – eudcation Austria Resource Directory
In einem immer stärker wissensgetriebenem Umfeld ist es essentiell, die stark wachsende Flut an Informationen so aufzubereiten, dass ein Mehrwert für die Anwender geschaffen wird. Mit dem Projekt eduArd der uma information technology ist es der Abteilung Erwachsenenbildung des BMUKK gelungen, österreichweit diesen Mehrwert für ihre Kunden zu generieren. eduArd - EDUcation Austria Resource Directory ist ein Suchservice, mit dem es Benutzern ermöglicht wird, auf den Internetplattformen www.erwachsenenbildung.at und www.bildung.at Bildungsangebote wie Kurse oder Vorträge zu einem bestimmten Thema in einer Region österreichweit zu suchen. Bildungsanbieter können ihr Angebot in dem qualitativ hochwertigen Rahmen präsentieren. Dabei werden Informationskategorien sowie Vereinheitlichung von Begriffen definiert. Diese semantische Informationsbereitstellung verhilft dem User zu einer verbesserten Sicht auf Information und einer schnelleren Transformation dieser Information in Wissen.
www.erwachsenenbildung.at
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Projekt: Elektronische Basisinformation Außenpolitik (ELBA)
Mit dem Projekt ELBA wurde ein neuer Ansatz im Informationsmanagement des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten verwirklicht: die Öffnung des Zugangs zu für die Ressortspitze erstellte Informationen für einen erweiterten Kreis von berechtigten Mitarbeitern unabhängig von ihrer innerorganisatorischen Zugehörigkeit. Das Informationssystem ermöglicht den Berechtigten den jederzeitigen weltweiten Abruf von laufend aktualisierten Informationen und vereinfacht die Zusammenarbeit der an der Informationserstellung im In- und Ausland Beteiligten. Die Ergebnisse und Wirkungen der neuen Informationspolitik sind nachhaltig, können auch in anderen Bereichen der Verwaltung erzielt und gemeinsam multipliziert werden. Informierte Bedienstete sind leistungsfähiger; ein einheitliches Auftreten bei der Kommunikation nach außen erhöht die Qualität des Verwaltungshandelns; die mit der Einführung verbundene Verringerung des Arbeitsaufwands erlaubt Kosteneinsparungen.
www.bmeia.gv.at
Bundesbeschaffung GmbH, TraviAustria
Projekt: "e-Reisen" das Online-Bookingtool des Bundes
Das elektronische Buchungssystem e-Reisen ist eine webbasierte Plattform, auf der Flüge, Hotelzimmer und Mietwagen gebucht werden können. e-Reisen kombiniert Bundtarife und Standardtarife, wodurch die günstigste Reisemöglichkeit neutral und objektiv dargestellt wird.
Über die Webseite Viewtrip
können die Buchungen verwaltet werden. Das ermöglicht eine Vereinfachung beim Buchen von Dienstreisen. Darüber hinaus wird eine deutliche Einsparung erzielt. Um einen raschen Buchungsablauf zu gewährleisten, können Passagierdaten mit den jeweiligen Reisegewohnheiten hinterlegt werden. Je nach Berechtigung werden die Buchungen pro Benutzer oder pro Dienststelle dargestellt. Dienststellen haben weiters die Möglichkeit, ihre eigenen Reiserichtlinien für ihre Mitarbeiter festzulegen. e-Reisen ist rund um die Uhr verfügbar.
www.bbg.gv.at
Fujitsu Siemens Computers
Projektname: now2client mit AIS
Auf Basis eines bereits standardisierten Client-Arbeitsplatzes wurde bei Fujitsu Siemens Computers die Lösungsplattform Auto Immune Systems eingeführt. Das automatisierte System stellt eine fortlaufende Verbesserung der Servicequalität sicher und ist eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zum traditionellen Incident-Management. Die Basis für die Selbstheilung wird durch das Klassifizieren von und dem dementsprechenden Reagieren auf Fehlermeldungen geschaffen. Die Meldungen mit dem Wissen in einer Datenbank verglichen, die erprobte Strategien enthält um Fehler zu beheben. Eine Rückkopplungsschleife prüft ständig die Qualität der Lösung. Dadurch dauert die Bearbeitung von Störungen nur noch Sekunden und vermeidet dadurch operative Unterbrechungen. Mit Auto Immune Systems können IT-Leiter aktiv den Weg zu einem "Echtzeit-Unternehmen" führen. Weniger Incidents und Probleme bearbeiten zu müssen, die dabei auch noch schneller und billiger behoben werden können, leistet einen Beitrag zum Geschäft.
www.fujitsu-siemens.at
Greentube
Projekt: Fussball Challenge
Das von Greentube entwickelte 3D-Fußballspiel Fussball Challenge ist zur digitalen Distribution und auf die Vermarktung von Ingame-Advertising ausgelegt. In dem PC-Spiel können Fußballmatches gespielt werden – entweder offline im Training oder online gegen andere Mannschaften in aller Welt. Mit einem Spieleeditor können Nutzer ihr eigenes Team erstellen und die einzelnen Spieler nach individuellem Geschmack entwerfen. Die gespielten Matches können virtuell aufgezeichnet werden. Nutzergenerierte Inhalte können als Sportformat in TV-Material konvertiert werden. So ist es Medienpartnern möglich, eine virtuelle Weltmeisterschaft im TV zu übertragen, wobei die Werbeeinbindung sowohl bei der virtuellen Sportveranstaltung selbst als auch bei Berichterstattung darüber präsentiert werden können.
www.greentube.com
IBM Österreich
Projekt: Online-Datenbank und IT Infrastruktur für das Rote Kreuz und die Aktion "Team Österreich"
Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie heute IT eingesetzt werden kann, um virtuell Menschen zu vereinen, die in Notsituationen und Katastrophenfällen bereit sind zu helfen. Freiwillige können sich – rund um die Uhr und 7 Tage die Woche – online im "Team Österreich" einschreiben um zu helfen. Mehr als 24.500 Menschen haben dies seit August 2007 auf der von IBM unterstützten Plattform von Hitradio Ö3 und dem Roten Kreuz getan.
Über die Datenbank werden die freiwilligen Helfer registriert und die Daten verwaltet, die notwendig sind, um die freiwilligen Helfer zu erreichen, wann und wo auch immer es notwendig ist. Die Datenbank hilft, die Schulungen für die Helfer zu koordinieren, um das "Team Österreich" kompetent einsetzen zu können. Da alle Dienststellen Zugriff auf die wichtigsten Daten haben, können Mitglieder in der Nähe jederzeit - zum Beispiel per SMS - rasch erreicht werden.
www.roteskreuz.at
IQ mobile
Projekt: Mobile Ticketing bei Nokia Air & Style
Die Gäste des "Vice Experiment @ Nokia Trend´s Lab Air&Style 2008" durften sich über personalisierte Tickets freuen, die per Wap-Push-SMS direkt aufs Handy gesendet wurden und als Eintrittskarte für das Event galten. Basierend auf einer Gästeliste wurden für die Eventbesucher persönliche Tickets generiert und nach einer Ankündigung am Tag des Events versandt. Konnte ein Gast das Ticket nicht runterladen, so wurde über die Eingabe der Handynummer per Tastatur der Zutritt ermöglicht. Über Bildschirme gab es für die eintreffenden Gäste zeitgleich eine mit dem Namen personalisierte Begrüßung. Für den Administrator war immer einsehbar, wie viele und welche Personen bereits beim Event eingetroffen waren. IQ mobile führte die Entwicklung der Applikation durch und übernahm die Koordination der gesamten Abläufe sowie die damit zusammenhängende Betreuung und die Bereitstellung der Lesegeräte inklusive Video-Wall-Design, Live-Reporting und das Service vor Ort.
www.iq-mobile.at
metamagix Software & Consulting, Bundesministerium für Inneres
Projekt: Metadatenbank für Häftlingserfassungsprojekt des Archivs der KZ Gedenkstätte Mauthausen
Seit 1996 wird im Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen des BM.I am Aufbau einer Datenbank zu den Häftlingen des Konzentrationslagers gearbeitet. metamagix hat in Zusammenarbeit mit dem BM.I ein neues Konzept für die Häftlingsdatenbank entworfen und die Mittel für eine möglichst vollständige Dokumentation der Einzelschicksale der Häftlinge des KZ Mauthausen und seiner Außenlager geschaffen. Die flexible automatische Abgleichslogik dieses neuen Datenmodells ermöglicht die intelligente Zusammenführung unterschiedlicher und manchmal widersprüchlicher Quellen - wie etwa Zugangsbücher, Transportlisten oder Nachkriegsdokumente - in einer zentralen, quellentreuen Datenbank. Die statistische Auswertbarkeit der Häftlingsdaten wurde durch die Einführung einer zusätzlichen, interpretativen Datenbankebene erschlossen und die Recherchemöglichkeiten zu konkreten Personen, um vielfache Informationsquellen erweitert und wesentlich vereinfacht.
www.mauthausen-memorial.at
mobil data & Kommunikationslösungen
Projekt: Mobile Zählerstandserfassung
Bei einem Energieversorgungsunternehmen, das die bislang stichtagsbezogenen Jahresabrechnung nun auf mehrere Termine aufteilt, müssen die Zählerstände bei den Kunden automationsunterstützt erfasst werden. Damit wird der Ableseprozess von der Papiererfassung auf eine elektronische Erfassung umgestellt. Dafür wurden sämtliche Zählerableser mit mobilen Datenerfassungsgeräten ausgestattet - die abgelesenen Zählerstände werden unmittelbar in das SAP-System des Energieversorgers übertragen. Eine Online-Plausabilitätsprüfung minimiert Fehlerquellen und notwendige Nacharbeiten. Durch die Reduktion von Fahrtzeiten der Servicemannschaft und Wegfall von Doppeladministrationen im Innendienst werden im Unternehmen nun zusätzliche Ressourcen für Kundenanfragen frei.
www.mobil-data.at
Hutchison 3G Austria
Projekt: Mobile Marketing bei 3
3 bietet Kunden seit 2003 eine Vielzahl an multimedialen Inhalten für Endkunden an. Bereits heute nutzen monatlich rund 200.000 Kunden regelmäßig diese Inhalte. Monatlich werden in Summe rund 29 Millionen Page Impressions verbucht. Das mobile Portal "Planet3" bietet der Werbeindustrie die einzigartige Chance, Kampagnen genau zu streuen, die Zielgruppe präzise zu erreichen und somit das eingesetzte Werbebudget zu optimieren. Jeder 3Kunde verfügt über ein ausgezeichnetes 3G-Endgerät und 3 hat Dienste und Services im Portfolio integriert, die nicht vergebührt werden. 3 bietet der Werbeindustrie auch die Chance, mit Internetkunden (3Data) in direkten Kontakt zu treten. Bei 3 werben die Werber in bester Gesellschaft. Zahlreiche Kampagnen mit namhaften Marken wie Apple, Nike, Marionnaud, Buena Vista, Nokia, Axe oder bwin zeugen für die hohe Nachfrage der Industrie nach neuen und attraktiven Werbeformen.
www.drei.at/mobilemarketing
Netviewer Austria
Projekt: Webkonferenz-Lösung für Process4.biz
Netviewer spart Zeit, Kosten, Nerven und Emissionen – Das Unternehmen process4.biz setzt die Webkonferenz-Lösung von Netviewer in der Produktentwicklung, im Vertrieb und auch im Support ein. Das Resultat: process4.biz spart nicht nur Reisezeit und -kosten, sondern steigert auch deutlich seine Effizienz. Indem die Mitarbeiter ihre Meetings ins Internet verlegen, arbeiten sie intensiv zusammen, egal wo sie sich befinden. Zusätzlich können sie Interessenten besser beraten und im Supportfalll schnell und effektiv reagieren. Ganz nebenbei leistet process4.biz auch noch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
www.netviewer.at
Preiser Records Vienna
Projekt: Emotionale Musiksuche
Die neue Suchmaschine "Emotionale Musiksuche" von Preiser Records bietet eine neue Art der Musiksuche. Um einen klassischen Musiktitel zu finden, muss der Benutzer weder den Titel, Interpreten noch den Komponisten kennen. Er kann das gewünschte Stück anhand von Emotionen, Stimmungen und Anlässen suchen. Sucht der Benutzer beispielsweise nach romantischer Geigenmusik, bekommt er eine Liste, die genau diesen zwei Suchkriterien entspricht. Für die Musiksuche stehen Kriteriengruppen wie Zeit, Epoche, Tempo, Stimmung, Anlass, Instrumente, die vorkommen oder nicht vorkommen sollen oder Land zu Verfügung.
Durch die neue Plattform kann der Benutzer auch Musikstücke finden, die weniger bekannt und im Internet eher schwierig zu finden sind. Insgesamt sind in der emotionalen Musiksuche 24.500 Musiktitel mit bis zu 60 verschiedenen Attributen archiviert. Findet der Benutzer den gesuchten Titel kann er ihn in unterschiedlichen Weisen beziehen: Er kann eine LP oder CD kaufen, das ganze Album oder nur das eine Musikstück herunterladen.
www.preiserrecords.at
querform.at
Projekt: raumdirekt.com – Finde Deinen Arbeitsraum
raumdirekt.com ist die erste Immobilienplattform mit Fokus auf flexible, gemeinschaftlich und temporär nutzbare Arbeitsräume. Die Auffindbarkeit von günstigen, flexiblen Arbeits- und Produktionsstätten ist ein erfolgskritischer Faktor für eine Unternehmung. Auch kleine Unternehmen und Einzelpersonen profitieren von gemeinschaftlicher Nutzung. Geringere Kosten durch geteilte Infrastruktur, neue Kooperationsmöglichkeiten, keine Vereinsamung im Homeoffice sind positive Aspekte. Große Unternehmen finden Seminarräume für Workshops, Tagesbüros und Konferenzräume auf raumdirekt. Ärzte und Therapeuten profitieren von der temporären Vermietung ihrer Ordinationen und Praxisgemeinschaften. Mit Hilfe eines starken Community-Aspekts wird die regionale und internationale Vernetzung innerhalb der Zielgruppen gefördert.
www.raumdirekt.com
Tele2 Telecommunication
Projekt: Tele2 Corporate Blog und Podcast Portal
Seit Juli 2008 Jahres ergänzt das Tele2 Blog- und Podcast Portal die bestehenden Kommunikationskanäle des Providers. Ziel des Portals ist, den Usern einen bunten Mix aus
branchen- und internetaffinen Themen zu bieten und die Interaktion mit Kunden bzw. Bloggern zu fördern. Im Corporate Blog "Lisas Welt" berichtet die virtuelle Kundenbetreuerin Lisa, die auch Kunden auf der Tele2 Website zu Produkten berät, über allgemeine Trends und Entwicklungen der Branchen, Neuigkeiten aus dem Internet und Lifestyle Themen. Der Tele2 Podcast erscheint monatlich. Je nach Aktualität werden Neuigkeiten aus der Welt der Telekommunikation, dem Unternehmen und der Welt der Unterhaltung geboten. In der Rubrik "Telekommunikation" findet der Usern eine bunte Mischung an Branchenthemen. Die Tele2 News berichten über Neuigkeiten aus dem Unternehmen wie interessante Projekte oder neue Produkte. Die Welt der Unterhaltung bietet eine bunte Vielfalt an Lifestyle-Themen.
blog.tele2.at
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Projekt: unidata – Zahlen und Fakten auf Knopfdruck
Unidata ist das hochschulstatistische Informationssystem des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Hauptaufgabe ist die Bereitstellung von aktuellen Zahlen und Fakten über den österreichischen Hochschulbereich auf Knopfdruck. Es können vorgefertigte Auswertungen eigenständig erweitert und angepasst werden. Dadurch wird es möglich, Antworten auf Fragen punktgenau abzurufen. Das System ermöglicht einen dynamischen Zugriff auf das Portfolio universitärer Kennzahlen & Informationen. unidata liefert damit die
quantitativen Grundlagen für evidenzbasierte Entscheidungsprozesse. Anwender können sich darauf verlassen, dass die in unidata abrufbaren Kennzahlen eine sehr hohe Verbindlichkeit aufweisen. unidata macht universitäre Leistungen transparent und ermöglicht vergleichende Darstellungen auf Universitäts- bzw. Disziplinebene.
www.bmwf.gv.at/unidata
Die Nominees für die Sonderpreise
Fonds Gesundes Österreich, VERDINOcom
Projekt: FGÖ E-Services und Projektguide
Mit dem FGÖ-Projektguide wird es leichter, ein Projekt zur Förderung beim Fonds Gesundes Österreich einzureichen und laufende Projekte zu begleiten. Das Onlinetool ging im September 2008 online und wird Ende 2008 die bisherige Form der Antragstellung und
des Fördermanagements ablösen. Effizienz, Transparenz und Bedienerfreundlichkeit waren die Hauptkriterien bei der Konzeption des FGÖ-Projektguides. Der Projektguide leitet die Antragsteller Schritt für Schritt durch den Antragsprozess und bietet zahlreiche
Hilfestellungen sowie Tools zum Download an. Neben vielen unterstützenden Funktionen ermöglicht das neue System, anhand objektiver Kriterien die Chancen auf eine Förderung seitens des FGÖ abzuschätzen. Der FGÖ erwartet von der neuen Form der Antragstellung einen Qualitätsgewinn bei eingereichten Projekten, die Beschleunigung interner
Bearbeitungszeiträume und eine Senkung des Aufwands für Rückfragen und Nachforderungen.
www.fgoe.org
VERDINOcom, Merck
Projekt: Info- und Serviceportal www.darmkrebs.at
Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in der westlichen Welt. Das barrierefreie Patientenportal Darmkrebs.at bietet Patienten und Angehörigen speziell aufbereitete Infos und Services, die laufend erweitert werden. Das klare Ziel: das Bewusstsein für Vorsorgemaßnahmen und Früherkennungen deutlich zu erhöhen. Neben Basisinformationen zum Thema Darmkrebs wurden mehrere Services wie ein automatisch verlinktes Glossar, Checklisten für die Arztbesuche und ein regelmäßig stattfindender Chat integriert, in dem sich Experten aus unterschiedlichsten Bereichen den Fragen von Patienten und Angehörigen stellen. Einen wesentlichen Mehrwert für die österreichischen Patienten bieten die regionalen Adressen und Kontakte sowie der Veranstaltungskalender. Auch die
Informationen zu Förderungen und Unterstützungsangeboten auf Bundes- oder Landesebene werden laufend erweitert. Ein Kochbuch speziell für Darmkrebs-Patienten wurde integriert und wird weiter ausgebaut - die Nutzer sind dazu aufgefordert, ihre eigenen Rezepte einzusenden. Ein E-Mail-Service informiert automatisch über neue Inhalte & Services.
www.darmkrebs.at
Südwind Agentur, putzhuber.net
Projekt: www.clean-IT.at
Clean IT, eine Projektwebseite mit Blog-Funktionalitäten und Web-2.0-Features, setzt sich für faire Arbeitsbedingungen in der weltweiten Computerindustrie ein. Mit Unterstützung der KonsumentInnen in Europa soll Druck auf Computermarkenfirmen ausgeübt werden, die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen und ökologischen Auswirkungen bei der Herstellung ihrer Produkte zu übernehmen. Öffentliche BeschafferInnen, Gemeinden, Länder und Universitäten sollen dazu motiviert werden, ihre Kaufkraft zu nutzen, um soziale und ökologische Mindeststandards einzufordern.
www.clean-IT.at
asap - alexander schneider all personnel, putzhuber.net
Projekt: www.asap.at
asap.at ist der Webauftritt einer Wiener Personalvermittlungsagentur. Es handelt sich um eine Unternehmenswebseite mit Datenbankanbindung zur Verwaltung von Stelleninseraten. Sie ist nicht herausragend aufgrund von sehr komplexen Funktionalitäten sondern aufgrund ihrer modernen, kreativen Gestaltung und sorgfältigen Programmierung. Der Webauftritt steht stellvertretend dafür, dass sich interessantes Design und Barrierefreiheit verbinden lassen und es sich auch für Klein- und Mittelbetriebe lohnt, Qualitätsanbieter mit der Webgestaltung zu beauftragen. Die Website wurde nach aktuellen Webstandards programmiert entspricht weitgehend den internationalen Richtlinien barrierefreies Internet. Sie ist dadurch auch Menschen mit Sinnesbehinderungen gut bedienbar. Die Schriftgröße ist verstellbar, individuelle Benutzereinstellungen wie Kontrastmodus sind möglich.
www.asap.at
echonet communication, KFA
Projekt: Sanatorium Hera, Krankenanstalt der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien
Die Benutzerfreundlichkeit und bestehendes Wissen aus der User-Experience der Internetseite des Sanatorium Hera wurden in den Mittelpunkt der Anstrengungen rund um den Relaunch gestellt. Sowohl die Aufbereitung der Inhalte im Design als auch die technischen Voraussetzungen garantieren einen barrierefreien Zugang. Methodisch wurde in der Entwicklung der Bedienelemente und der Seitenstruktur darauf geachtet, von den Anwendern keine langen "Tunnels" zu erwarten. Im Gegenteil, sowohl der "Ambulanz-Browser" als auch die Hauptnavigation sind so angelegt, dass durch die direkte Ersichtlichkeit von darin befindlichen Bereichen die Zielerreichung für die User aktiv unterstützt wird. Eine aufbereitete Suche und die zusammen mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Wien, NÖ und Burgenland entwickelte barrierefreie Technologie "easy2see" leisten das Übrige für eine schnelle und einfache Informationsbeschaffung der User. Infos zu easy2see finden Sie auch im Internet unter easy2see.braille.at
www.hera.co.at
Pixel-Melange Ing. Jürgen Bartl
Projekt: Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft www.dvwg.de
Die Internetseiten der DVWG sollten sowohl Zuhause und erste Anlaufstelle für ExpertInnen aus dem Bereich der Verkehrswissenschaften sein, als auch Außenwirkung haben. Das dafür von Pixel-Melange entwickelte Design und Konzept erfüllt höchste Ansprüche an Benutzerfreundlichkeit, die aufwändige Umsetzung wurde kompromisslos barrierefrei im Content-Management-System TYPO3 realisiert. Es wurde ein hoher Wiedererkennungswert geschaffen, der sich bis in die Subportale fortsetzt. Trotz der konsequenten Designlinie sind auch die Unterseiten visuell einzigartig. Durch die zentrale Verwaltung und Datenhaltung aller Web-Portale ergeben sich gegenüber den bisherigen, getrennten Web-Auftritten der Bezirksvereinigungen entscheidende Vorteile in der Aktualität und Professionalität ihrer InternetaAuftritte. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Veranstaltungskalender, der die Events aller Bezirksvereinigungen zusammenfasst, portalbezogen filtert oder bei Bedarf selektiv ausgibt.
www.dvwg.de
Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, Magistrat der Stadt Wien
Projekt: Wiener Web-Flohmarkt
Der Wiener Web-Flohmarkt ist eine Webapplikation, in der Benutzer gratis Inserate erstellen oder über ein Kontaktformular mit anderen Inserenten in Kontakt treten können. Der Web-Flohmarkt ist in drei Märkte und darunter liegende Unterkategorien unterteilt, die den Nutzern helfen, ihre Artikel leichter einzuordnen und zu finden und bietet zwei Inseratstypen an. Inserenten können jedem Inserat bis zu drei Bilder mit Beschreibung hinzufügen. Eigene Inserate können nachträglich bearbeitet, gelöscht oder verlängert werden. Die Wiener Umweltschutzabteilung hat diese Internetbörse als Plattform für den Verkauf, Tausch oder das Verschenken von gebrauchsfähigen Gegenständen in Auftrag gegeben. Der Hintergrund: Dinge, die noch verwendet werden können, sollen nicht weggeworfen,
sondern verkauft, verschenkt oder getauscht werden. Durch die Nutzung des Wiener Web-
Flohmarktes können Abfälle vermieden und Ressourcen geschont werden. Dabei wurde höchste Aufmerksamkeit auf Barrierefreiheit, einfachste Bedienbarkeit und nahtlose Integration in das Securityportal "Gondor" der Stadt Wien und dem Webservice wien.at gelegt.
www.webflohmarkt.wien.at
Fonds Soziales Wien
Projekt: Join SocialinfoEurope! Komm zur SocialinfoEurope!
SocialinfoEurope, das Produkt des EU-Projektes EUSODA, ist ein europäisches Internetportal, über das Informationen aus dem Sozialbereich abgerufen werden können. Jede beteiligte Stadt beziehungsweise Region betreibt ihre Sozialdatenbank in eigener Verantwortung und überträgt die Informationsinhalte automatisiert an SocialinfoEurope. Das von den ProjektpartnerInnen entwickelte Suchregister existiert derzeit in 15 Sprachen und ermöglicht das Auffinden von Tausenden sozialen Einrichtungen in Europa. Das Projekt EUSODA, das die technischen Voraussetzungen für den internationalen Datenaustausch bereitstellte, und die nachfolgende weitere Entwicklungsphase sind abgeschlossen. Der Betrieb von SozialinfoEurope in Verbindung mit regionalen Sozialdatenbanken bewährt sich in der Praxis. Die europäische Gesellschaft wird zusehends mobiler und das Internet etabliert sich in vielen Bereichen als wichtigstes Informationsmedium.
www.sozialinfo.wien.at
Pixel-Melange
Projekt: Musikverein Wien www.musikverein.at
Der Relaunch der Website des in aller Welt berühmten Wiener Musikvereins sollte nicht nur optisch der Schönheit und dem Renommee des Hauses entsprechen, sondern auch mit barrierefreiem Konzept zeitgemäß auftreten. Das neue Design bietet nun auf allen Seiten hohe Benutzerfreundlichkeit, auch für User mit Handicap. Es wurde besonderen Wert auf ein übersichtliches und schnell erfassbares Navigationskonzept gelegt, diese Navigation ist auch über die Tastatur bedienbar und ist so ausgearbeitet, dass sie beispielsweise auch ohne die Unterscheidung durch Farben funktioniert. Sie ist also sowohl für Blinde als auch für Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten nutzbar. Das Design ist so konzipiert, dass optimale Lesbarkeit und Übersichtlichkeit der Informationen für nicht behinderte wie behinderte BenutzerInnen gleichermaßen möglich wird, das Layout auch bei eingestellter Schriftvergrößerung noch funktioniert. Ein Schriftvergrößerungsfeature für UserInnen, die sich mit den Schriftvergrößerungsmöglichkeiten ihres Browsers nicht auskennen, wurde auch implementiert. Mit der bewussten Breitenbeschränkung auf unter 1000 Pixel Breite wurden auch Barrieren im Bereich der BenutzerInnen von kleinen Bildschirmen oder Organizern beseitigt.
www.musikverein.at
Magistrat der Stadt Wien
Projekt: wien.at
Das Internet-Angebot der Stadt Wien versteht sich als Serviceportal für alle Wienerinnen und Wiener sowie für all jene, die etwas von der Stadtverwaltung benötigen oder mehr über die Bundeshauptstadt erfahren möchten. Die Blattlinie: Öffentliche Inhalte müssen für alle zugänglich sein. Wien.at umfasst mehr als 40.000 Seiten, über 100 elektronische Services, Formulare und Datenbanken sowie rund 480 Amtshelferseiten. Die Barrierefreiheit der wien.at-Seite wird als Prozess und nicht als Status verstanden. Es wird versucht die Seite ständig zu verbessern den aktuellsten Best-Practice-Beispielen der Barrierefreiheit gerecht zu werden. wien.at existiert seit 1994 und ist eine der am stärksten genutzten Seiten in Wien. Monatlich werden rund 30 Millionen Zugriffe auf die wien.at-Homepage registriert. Maßnahmen, wie Workshops und Trainings im Zusammenhang mit Accessibility und die ständige Evaluierung durch Berater und Menschen mit Behinderungen ermöglichen eine nachhaltige Steigerung der Barrierefreiheit.
www.wien.at
femonco.net, VERDINOcom
Projekt: femonco.net – eine Netzwerkinitiative für Mammakarzinom-Expertinnen
Um Kommunikationslücken zwischen den onkologisch tätigen Ärztinnen der verschiedenen Disziplinen bei der Behandlung von Mammakarzinom-Patientinnen zu schließen, gründeten drei Spezialistinnen die Initiative femonco.net. Die Ärztinnen wenden sich im Speziellen an weibliche Ärztinnen. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass viele betroffene
Patientinnen in so einer Situation zu Frauen leichter Vertrauen finden. Derzeit umfasst femonco.net folgende Services: Österreichweite Erfassung engagierter Ärztinnen in der Spezialistinnendatenbank, schnelle und umfassende Suche nach Kolleginnen unterschiedlicher Disziplinen sowie die Möglichkeit zu unmittelbarer persönlicher Kontaktaufnahme.
www.femonco.net
Donau-Universität Krems, Bundesrechenzentrum GmbH
Projekt: Elektronische Jugendbeteiligung durch das Projekt Jugend2help
Das Internet bietet immer direktere Wege der Meinungsäußerung. Die öffentliche Verwaltung muss auf diesen Trend reagieren. Auch mit der Senkung des Wahlalters auf 16 ist mit einer stärkeren Involvierung der Jugendlichen Österreichs im öffentlichen Meinungsbildungsprozess zu rechnen. Die Plattform Jugend2help stellte zum ersten Mal ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem Jugendliche ihre Anliegen an die öffentliche Verwaltung anonym und direkt mitteilen konnten. Alle Phasen des Projektes konnten dabei öffentlich verfolgt werden. Neben der elektronischen Verfügbarkeit eines "Mitmachwebs" für Jugendliche war die Barrierefreiheit ein wesentlicher Aspekt, der durch Mitwirkung der BRZ GmbH und das bereits mehrfach erprobte Content Management System rasch umgesetzt werden konnte. Zurzeit ist das Team um help.gv im Bundeskanzleramt damit beschäftigt, die Ergebnisse auf die Plattform help.gv im Abschnitt Jugendliche einfließen zu lassen.
www.jugend2help.at
ZIMD Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität
Projekt: anders cool: ZIMD Burschentraining
ZIMD Burschentrainings für Identitätsfindung und friedliche Konfliktlösung: Workshops in Schulen für Burschen von 10 bis 16. In den Burschentrainings wirken männliche Trainer als Vorbilder, die Inhalte in Beratungsgesprächen maßgeschneidert. Nachhaltigkeit erfolgt durch weiterführende Maßnahmen in den Schulen. Die Trainer arbeiten in diesem Modul geschlechtsreflektiert, mit burschengerechten Methoden zum Thema Berufsorientierung und Lebensplanung. Männliche Freiheit, Würde und Verantwortung wird thematisiert. Der gesellschaftliche als auch der persönliche Rahmen der Buben und Burschen beim Eintritt in neue Lebensphasen findet besondere Beachtung. Es findet eine Berufsorientierung für eine technologisch, sozial und interkulturell dynamische Arbeits- und Lebenswelt statt.
http://burschentraining.zimd.at
