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Oberösterreich 2008
Die Vorstellung der 18 nominierten Projekte und Unternehmen sowie die Prämierung der Sieger fand im Beisein von Bundesministerin Heidrun Silhavy und Landesrat Josef Stockinger am 13. Oktober 2008 in der Lederfabrik in Linz/Urfahr statt.
1. Platz
10 Gemeinden des Regionalentwicklungsverbandes Mühlviertler Alm
Projekt: Mühlviertler-Alm-Server
Die 10 Gemeinden der Mühlviertler Alm (Bad Zell - Kaltenberg – Königswiesen – Liebenau – Pierbach - St. Georgen am Walde – St. Leonhard bei Freistadt – Schönau im Mühlkreis – Unterweißenbach - Weitersfelden) haben durch die Entwicklung des Projektes "Mühlviertler-Alm-Server" neue Wege in der Gemeindekooperation beschritten. Durch den Ankauf eines gemeinsamen Servers sparen die Gemeinden viel Geld bei der Investition und den laufenden Kosten. Insgesamt flossen 56.000 Euro in das Projekt und das Einsparungspotential beträgt rund 80.000 Euro. Die Serverfarm ist durch die Gemdat OÖ zentral im Rechenzentrum der Telekom Austria in Linz stationiert, wo durch kompetentes Personal die Betreuung, Wartung, Datensicherung, Programmupdates und dergleichen durchgeführt werden. Die Ziele: Eine bessere Hardwareauslastung durch den gemeinsamen Server, wirtschaftliche und technische Vorteile für alle Beteiligten, bessere Kommunikation durch gemeinsame Anwendungen, zukunftsweisende Kooperation bei Nutzung der Breitband-Datenleitungen.
www.gemdat.at
Die Jury:
"neuer Weg in der kommunalen Kooperation"
"enormes Einsparungspotenzial für die traditionell finanziell klammen Gemeinden"
"Synergien werden hier proaktiv genutzt"
"im Zusammenschluss lässt sich auch mit geringen Budgets viel erreichen"
"spart der öffentlichen Hand Geld"
2. Platz
Stadt Linz, BEKO Informatik & Engineering AG
Projekt: Smart Home Solutions
Um älteren LinzerInnen das Leben in der eigenen Wohnung künftig noch mehr zu erleichtern, setzt das städtische Amt für Soziales, Jugend und Familie seit August 2007 mit
der Firma BEKO Engineering & Informatik AG und anderen Kooperationspartnern ein
Pilotprojekt mit dem Titel "Smart Home" um. Dabei soll durch den Einsatz einer
sozialverträglichen Gesamtlösung die selbständige Lebensführung sowie die Sicherheit im
Alltag langfristig gewährleistet werden. Kommunikation mit Angehörigen via
Bildschirmtelefonie, Information und Unterhaltung, Direktverbindung zum Notrufdienst sind
wesentliche Angebote zur Unterstützung in der eigenen Wohnung. Die Investitionskosten der Stadt Linz belaufen sich auf 60.000 Euro, die des Landes Oberösterreich auf 30.000 Euro. Durch die Verlängerung der Selbständigkeit der Generation Plus ergeben sich enorme Einsparungspotenziale. Smart Home Lösungen kosten monatlich je nach Serviceintensität ab 80 Euro. Die Tagsätze für die Unterbringung in einem Seniorenheim belaufen sich pro Monat auf rund 2.400 Euro.
www.smarthome.ag
Die Jury:
" zukunftorientiert, wirtschaftlich"
" interessanter Lösungsansatz für die aktuelle demographische Entwicklung"
"trifft ein echtes Bedürfnis unserer Gesellschaft."
"mittelfristig wirtschaftliche aber auch persönliche Vorteile für die Menschen"
"glaubwürdig einfache Usability"
3. Platz
XORTEX eBusiness Gmbh
Projekt: gps-Tour.info
GPS-Tour.info ist Europas größte Plattform für GPS-geführte Outdoor-Touren. Sportler, Bewegungsbegeisterte und Aktiv-Urlauber können auf dieser Internetseite ihre Touren veröffentlichen und gegenseitig austauschen. Besucher der Internetseite haben die Möglichkeit, sich die GPS-Tracks von der Internetseite auf ihren Empfänger zu laden. Diese Daten und der GPS-Empfänger dienen als zuverlässiger Tourenguide. Die besonderen Funktionen von GPS-Tour.info sind: GoogleMaps-Mashup zur dynamischen Tourensuche, abonnieren von neuen Touren über RSS-Feed, automatisierte Generierung eines Tourenprofil, interaktive Ansicht der Tour über automatisiert generierte Höhenprofile, Aufbereitung der GPS-Daten in unterschiedlichsten Formaten, Forum, Anbindung an Google Earth und der eigens entwickelte TrackRank-Algorithmus, der die Touren qualitativ automatisiert bewertet.
Die Grundidee der Website wurde 2001 umgesetzt. Die Plattform wurde 2008 zu einer Web-2.0-Community ausgebaut. Derzeit sind auf GPS-Tour.info mehr als 5.000 aktive Tourenautoren registriert, die bereits mehr als 10.000 Touren eingestellt haben.
www.xortex.at
Die Jury:
"spannende Idee"
"nutzt die Kraft der Gruppe"
"bietet Mehrwert für Zielgruppe und Interessierte"
Sonderpreis "Barrierefreiheit in der IT"
CYBERhouse Agentur für interaktive Kommunikation GmbH, Stadt Linz, Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen (KI-I)
Projekt: Relaunch www.linz.at
Die Informations- und Behörden-Internetsite der Stadt Linz wurde im Rahmen einer Überarbeitung inhaltlich neu strukturiert, auf zeitgerechte Technologien umgestellt und barrierefrei gestaltet. Cyberhouse ist für das Design und die Umsetzung mit dem RedDot-Content-Management-System verantwortlich. Eine besondere Herausforderung lag in der effizienten Übernahme der kompletten Inhalte der mehrsprachigen Homepage. Die Inhalte aus den bestehenden Projekten wurden durch von Cyberhouse entwickelte Zusatzapplikationen zum Content-Management-System automatisiert in die neuen Projekte übernommen. Sowohl die Schriftgröße als auch der Kontrast können variiert werden. Blinde NutzerInnen der Website springen über bestimmte Tastenkombinationen gezielt zu den gewünschten Inhalten und bekommen auch dort Informationen vorgelesen, wo sie bisher keinen Zugang hatten. Die Webseite ist mit Maus und Tastatur gleichwertig bedienbar, was vor allem jenen zugute kommt, die den Computer mit Mausersatzgeräten oder ausschließlich über besonders angepasste Tastaturen und Einzeltaster bedienen. Weiters verzichtet die Stadt Linz auf den Einsatz von Technologien, die der Barrierefreiheit im Weg stehen würden.
www.cyberhouse.at
Die Jury:
"österreichweit eine der besten Webauftritte in Bezug auf Zugänglichkeit und Benutzbarkeit"
"klar strukturierte und allgemein gut verständliche Inhalte"
"Accessibility-Anforderungen nach aktuell bestehenden Standards und praktischem Nutzen hervorragend umgesetzt"
"Accessibility wurde in Konzeption, Design, Redaktion und technischer Umsetzung in hohem Maße Rechnung getragen"
Die weiteren Nominees in Oberösterreich
Panalpina Welttransport GmbH
Projekt: elektronische Offertlegung
Im Luft- und Seefrachtbereich mussten Kunden, die weltweit exportieren, bisher jede einzelne Relation anfragen und die entstehenden Frachtkosten händisch ausrechnen. Mittels eines Excel-Werkzeugs werden Offerte nun elektronisch an die Kunden gegeben. Zur Preisfindung wird damit kein Taschenrechner benötigt. Die elektronische Kalkulation vereinfacht zudem die Abrechnung und Rechnungskontrolle und vermeidet Rechenfehler. Das Kalkulationstool übernimmt sämtliche Rechenarbeiten wie die Kalkulation des frachtpflichtigen Gewichts, der Frachtkosten sowie der Ratenzuschläge – etwa Treibstoffzuschlag oder Maut - mit Auswahlmöglichkeit aller angebotenen Destinationen und Transportarten. Es ermöglicht einen leichten Vergleich, welcher Verkehrsträger für eine Sendung in eine bestimmte Destination die günstigste Variante ist. Das Tool ist sehr einfach auf individuelle Bedürfnisse adaptierbar.
www.panalpina.com
DIG digital-information-gateway GmbH
Projekt: eRelation/Procurement bei Infineon
Im März 2008 hat sich Infineon für die Nutzung von DIG eRelation/Procurement entschieden, welche im Kern eine intelligente Kombination aus elektronischen Einkaufskatalogen und Spotbuying - Handling und Routing von Freitextbestellungen an einen Einkaufsdienstleister - darstellt. Die Anbindung der E-Procurement-Prozesse von Infineon an die DIG eRelation-Plattform beinhaltet ebenfalls eine Integration in die SAP-Systeme bei Infineon durch DIG. Wesentliche Teile der Prozesskette – von der Bestellanforderung, Bestellung und deren nachträgliche Änderungen, bis hin zum Wareneingang – werden bei der Implementierung abgebildet. Das Projekt umfasst rund 1.200 Infineon-User in 17 Einkaufsorganisationen in Österreich und Deutschland. Besonders hervorzuheben ist die kurze Projektlaufzeit von nur 6 Monaten zwischen Projektierung und Echtbetrieb.
www.dig.at
Xortex eBusiness Gmbh
Projekt: Gesamtsystem Thomas-Krenn.AG
Mit mehr als 6.000 Kunden in 20 Ländern und rund 50 Mitarbeitern erzielt der Server-Spezialist Thomas-Krenn.AG einen Umsatz von 14 Mio. Euro über einen einzigen Vertriebskanal – den Online-Shop. Die Thomas-Krenn.AG wollte ein flexibles und dynamisches Gesamtsystem, welches sämtliche Prozesse innerhalb der Firma abdeckt. Aufgrund der hohen Dynamik und der kurzen Time2Market entschied man sich für die Produkte von Xortex. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass der Systemkern in allen Installationen gleich ist (bereits mehr als 200 Projekte installiert) - die einzelnen Module jedoch sehr unterschiedlich und variantenreich sein können. Die wichtigsten Bestandteile sind ein Shopsystem mit Produktkonfigurator, Intranet, Lagerverwaltung, Kundenmanagementsystem, Statistikwerkzeug zum Controlling der Prozesse und Lieferanten, E-Procurement-System auf Auktionsbasis inklusive Lieferantenbewertung und ein Kundencenter mit Auftragsverfolgung, UPS-Anbindung in Echtzeit, Reklamationsanträge, Downloadcenter.
www.thomas-krenn.com
DynaTrace software GmbH
Projekt: gespag GesundheitsInformatik optimiert KIS mit dynaTrace
Die Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG (gespag), der größte Krankenhausträger des Bundeslandes, setzt rund 100 Applikationen ein, bei denen Stabilität und entsprechende Performance vorausgesetzt werden. Betrieben werden diese Applikationen in der Abteilung GesundheitsInformatik (GI). Zur Performancekontrolle und zur Diagnose von Softwarefehlern kommt nun dynaTrace Diagnostics zum Einsatz. Die wichtigste geschäftskritische Applikation der gespag ist das auf Java basierende KIS (Krankenhaus Informations System), über das die Patientendaten laufen. Das integrierte klinische Workflowsystem unterstützt alle Behandlungsprozesse und stellt kontextorientiert jene Softwarefunktionen zur Verfügung, die von Ärzten und Pflegekräften in der jeweiligen Situation benötigt werden. Den größten Vorteil liefert dynaTrace Diagnostics, da die GI nun bei laufendem Betrieb, ohne einen Neustart der Server, Änderungen und Verbesserungen in den Anwendungen durchführen kann. Wenn Patches zu installieren sind, können die Administratoren mit dynaTrace Diagnostics beobachten, ob es Ausreißer oder Probleme in den Antwortzeiten gibt.
www.dynatrace.com
Kästle GmbH, pixelart
Projekt: KÄSTLE SKI www.kaestle-ski.com
Die Vision von Kästle Ski ist es, Produkte für Menschen mit Passion für den Skisport zu bauen. Die Leidenschaft für den Wintersport und der hohe Qualitätsanspruch der Kästle GmbH spiegelt auch der Webauftritt wieder. Für den Relaunch der Traditionsmarke hat die Salzburger Webagentur pixelart GmbH eine facettenreiche, interaktive Produktwebsite in zwei Sprachen mit Produktkonfigurator und vielen weiteren Features konzipiert und umgesetzt. Die E-Business-Applikation Kästle DealerNet stellt weltweit die Bestellschnittstelle für Kästle-Händler zur Verfügung. Der Webauftritt ist die stimmige Umsetzung der Präsentation der Qualitätsprodukte Kästles im Internet.
www.pixelart.at
Christian Bauernfeind
Projekt: www.loodoodle.com
Mit loodoodle.com ist es möglich jeden Star, vom Fußballspieler bis zur Schauspielerin als lebensgroße Aufstellfigur zu einem günstigen Preis bequem und einfach über das Internet zu bestellen. Dabei genügt ein Foto mit ausreichend Auflösung, welches auf der Webseite hochgeladen wird. Mit diesem Angebot möchte loodoodle.com dem Bedürfnis nach Individualität und Personalisierung des Kunden entsprechen und die Möglichkeit schaffen ein Produkt das auf traditionellem Weg nur sehr schwierig zu bekommen ist einem größerem Publikum zugänglich zu machen. Die Verbindung aus E-Commerce und Auftragsfertigung mit gleichzeitiger elektronischer Unterstützung der Prozesse bieten den Vorteil ein individuell zu erstellendes Produkt zu einem günstigen Preis weltweit anbieten zu können. Diese Eigenschaften werden auch oft dem so genannten long tail des Internets zu gerechnet, also Produkte, die nicht vom Fließband kommen sondern sich durch eine hohe Individualität auszeichnen.
www.loodoodle.com
SkillTime Agency GmbH
Projeke: matheplus
Viele Unternehmen beklagen die mangelnde Ausbildungsfähigkeit von Lehrlingen in Bezug auf mathematische Grundkenntnisse. SkillTime etwickelte das Produkt matheplus, mit dem per Internet die vorhandenen Grundkenntnisse von Lehrlingen in Mathematik getestet und anschließend systematisch verbessert werden. Dabei wurden die Basisanforderungen der einstellenden Unternehmen besonders in den Mittelpunkt gestellt. Ergebnisse, Aktivitäten und Übungserfolge können dabei vom Auftraggeber in Echtzeit verfolgt werden. matheplus zeichnet sich dadurch aus, dass Aufgaben dynamisch erstellt werden und dadurch ein unbegrenzter Übungsvorrat zur Verfügung steht. Damit können bestimmte Fragestellungen systematisch eingeübt werden. Falsch beantwortete Fragen werden sofort erklärt, wobei auch hier die Erklärung der Fragestellung dynamisch folgt. Auch schwächere Anwärter auf einen Ausbildungsplatz können so die Chancen auf eine Einstellung verbessern. matheplus entlastet die Ausbilder von der Aufgabenerstellung, Korrektur und Auswertung.
www.skilltime.net
CYBERhouse Agentur für interaktive Kommunikation GmbH
Projekt: mobilkom e.point
e.point steht für eine hoch verfügbare Webschnittstelle zu SAP, die es den Mitarbeitern der mobilkom austria ermöglicht, interne Prozesse abzubilden. Die Applikation wird unternehmensweit intern eingesetzt und bietet Masken zur Abwicklung von täglichen, Prozessen wie Tätigkeitserfassung, Reiseabrechnung, Verwaltung der Abwesenheiten, Arbeitsmittel, Seminaranmeldung, Bewerbung, Coaching - unterschiedlichste interne Anforderungen in umfangreichen Variationen. Die einzelnen Bereiche sind auf die jeweiligen Bedürfnisse maßgeschneidert. Teilweise personalisiert bieten die Masken der Applikation e.point je nach eingeloggtem Benutzer unterschiedliche Funktionalität an, oder decken ganze Geschäftsprozesse ab. Die Schnittstelle zu SAP ist mittels WebServices realisiert, die sowohl lesend als auch schreibend auf SAP zugreifen.
www.cyberhouse.at
Krankenhaus Elisabethinen, T-Systems
Projekt: pathways
Das Allgemein öffentliche Krankenhaus Elisabethinen Linz nutzt als erstes Spital in Österreich die neue IT-Lösung „pathways“ zur Definition von medizinischen Behandlungspfaden. Erinnerungs- und Hilfefunktionen für die einzelnen Arbeitsschritte, ergänzende Informationen sowie eine Übersicht über den Gesamtprozess unterstützen den Arzt und die Pflegekräfte zusätzlich bei ihrer Arbeit. Die Lösung bildet die vom klinischen Personal definierten Behandlunsprozesse ab und legt für jeden Patienten einen individuellen Behandlungsplan fest. Alle Leistungserbringer der medizinischen und pflegerischen Maßnahmen erhalten jederzeit aktuelle Informationen über Diagnose, Therapie, Pflege, Reaktions- und Wartezeiten jedes Patienten. Zudem können Patienten und Angehörige leicht mit dem Behandlungsverlauf vertraut gemacht werden. Die transparente Ablaufdokumentation bietet allen Beteiligten einen Überblick über den aktuellen Behandlungsstand, optimiert die internen Abläufe und sorgt für mehr Kostentransparenz.
www.t-systems.at
Xortex eBusiness Gmbh
Projekt: romantik.at – Touristische ErlebnisSite
Ein Tourismusbetrieb setzt auf eine neuartige Onlinestrategie: Unter www.romantik.at steht nicht mehr der Verkauf von Zimmern im Vordergrund sondern das Erleben von Emotionen – eine Spielwiese für Romantiker der besonderen Art. Im Romantik Resort Bergergut wird aus Träumen noch Wirklichkeit, mit einem europaweit einzigartigen Angebot für Verliebte. Umgeben von lebendiger Landschaft, die ein vielfältiges Freizeitangebot zulässt und mit ihrer Ruhe jegliche Hektik verbannt, erleben Paare nun auch virtuell eine unwiderstehlich romantische Zeit. Auf der neuen Website werden romantische Erlebnisse wie "Fensterln" und "Bankerl ritzen" zum greifen nahe im Internet präsentiert. Neben einer umfassenden Hoteldarstellung mit Onlinebuchung, Geschenkeshop und umfassenden Bildgalerien enthält die Seite eine eigene Spieleecke.
www.romantik.at
SPAMRobin GmbH
Projekt: SPAMRobin
Hackerangriffe, unerwünschte E-Mails, Viren, Trojaner – der Spam-Overkill ist der Alptraum der IT-Verantwortlichen weltweit. Allein Österreichs Internetnutzer verschwenden täglich rund 300.000 Arbeitsstunden, um der Spamflut Herr zu werden. Der Wirtschaft entsteht daraus ein Schaden von rund 180 Euro jährlich – pro Mailbox. Die Software-Schmiede SPAMRobin hat eine Anti-Spam-Technologie entwickelt, die mit einer Trefferquote von nahezu 100 Prozent unerwünschte E-Mails als Spam klassifiziert. Statt technische Parameter einer Mail wie IP-Adressen oder auch Mail-Inhalte zu analysieren, identifiziert SPAMRobin den jeweiligen Absender. So unterscheidet das System eindeutig zwischen Mensch und Maschine. Den Spam-Schutz kann der Nutzer individuell auf seine Anforderungen einstellen. Für die innovative Software-Lösung wurde das Entwicklerteam für den Austria Award 2008 nominiert. Da SPAMRobin ausschließlich als Dienst zur Verfügung steht, kann auf die Anschaffung eigener Hard- und Software verzichten werden. Der Aufwand für die Administration wird auf ein Minimum reduziert.
www.spamrobin.com
eworx Network & Internet GmbH
Projekt: Word goes mailworx
Die Wirtschaftskammer Oberösterreich hat sich im Bereich Massenmail für mailworx der Firma eworx entschieden. mailworx spricht durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten Firmen aller Größen an: vom Einzelunternehmer bis zum Konzernmulti lässt sich der Marketing-Mix des Unternehmens optimal gestalten. Auch vor dem Einsatz von mailworx wurden Massenmails versendet, Probleme mit dem Blacklisting machten den Einsatz eines professionellen Programms notwendig: E-Mails der WKOÖ wurden als Spam kategorisiert und es war sehr schwierig, von diesen Listen wieder entfernt zu werden. Mehrere Programme wurden getestet. Letztendlich hat mailworx den Entscheidungsprozess gewonnen. Schon die Basislösung mit all ihren Funktionen hat den Anforderungen entsprochen. Zudem wurden einige Module speziell nach den Wünschen des Kunden programmiert und abgeändert. Eines dieser Module ist die zentrale Bilderverwaltung: wird ein Bild zentral verändert, ändert es sich auch in allen Massenmailings, in denen es eingebunden ist. Das ist etwa bei Logo-Adaptierungen wichtig.
www.mailworx.at
Nominiert für den Sonderpreis "Barrierefreiheit in der IT"
Marktgemeinde Kremsmünster
Projekt: Best-Practice www.kremsmuenster.at
Kremsmünster bietet seit 14. November 2006 individuell beeinträchtigten Menschen einen barrierefreien Zugang zur Webseite. Sehbehinderte Menschen können die Bildschirmseite stufenlos vergrößern, blinden Menschen wird die Homepage samt den Fotos aus den Computerlautsprechern heraus sogar vorgelesen. Kremsmünster erfüllte damit als erste Gemeinde Österreichs hohe Kriterien nach dem internationalen WAI-Standard. Die Homepage wurde allerdings nicht nur für behinderte Menschen optimiert. Die Benutzbarkeit für alle wurde durch neue Menüstrukturen verbessert, das Informationsangebot wurde auf mehr als 800 Seiten mit mehr als 1.000 Fotos ausgebaut und eine Personalisierung für Jugendliche, Touristen und neu zugezogene Bürger bringt sogar eigene Einstiegsseiten für diese Zielgruppen. Kremsmünster hat auch mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass barrierefreies Programmieren der Schönheit einer Homepage schadet. kremsmuenster.at zeigt sich im Corporate Design der Gemeinde, welches einen offenen und modernen Ort zeigt.
www.kremsmuenster.at
Tourismusverband Mauthausen
Projekt: Barrierefreies Tourismusportal
Wird das Tourismusportal www.mauthausen.biz aufgerufen, besteht die Möglichkeit, die Seiten barrierefrei anzeigen zu lassen. Eine visuelle Begrüßung durch eine virtuelle Figur – ein zeitunglesender Mann begrüßt den User - und das Online-Interaktionstool ermöglichen eine relativ einfache und effiziente Kontaktaufnahme.
www.mauthausen.biz
Emporia Telecom
Seniorenhandy emporiaLIFEplus
Das emporiaLIFEplus unterscheidet sich von handelsüblichen Geräten: große Tasten, großes
Display. Dahinter verbergen sich Details, die eigens für die Anforderungen älterer Menschen entwickelt wurden. Die Lautsprecher verursachen bei Hörgeräten keine störenden Geräusche.
Farbe, Schrift und Kontrast des Displays bereiten selbst Personen, die an grauem Star leiden, keine Schmerzen. Mit dem emporiaLIFEplus präsentiert ein oberösterreichisches Unternehmen die zweite, überarbeitete Generation seines Seniorenhandys. Zum besseren Handling wurden beim LIFEplus die Schiebetasten an die Seiten verlegt, dank des halbautomatischen Schiebers lässt sich die Tastatur beim neuen Modell ganz einfach mit einer Hand öffnen. Eine Notruftaste ist auf der Rückseite versenkt. In Notsituationen kann damit schnell und einfach um Hilfe gerufen werden.
www.emporia.at
